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Nach kurzer Pause starten die Peugeot-Teams in den zweiten VLN-Lauf

10 aprile 2007

Zwei Wochen nach dem Saisonauftakt reisen die Teams des Peugeot "VLN"-Cup zum zweiten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf die Nürburgring-Nordschleife. Eine Löwen-Mannschaft erlebt eine besonders arbeitsame Zeit bis zu diesem 32.

DMV 4-Stunden-Rennen am 14. April: Der 206 RC "VLN" des Peugeot-Partners "Autohaus Lasarzewski" wurde bei einem unverschuldeten Unfall irreparabel beschädigt. "Wir versuchen jetzt mit Nachtschichten, in der kurzen Zeit ein neues Auto aufzubauen", verrät Stammpilot Frank Borkowsky.

"Die Osterfeiertage bescherten uns zusätzlichen Freiraum, den wir dafür bestens nutzen konnten. Zum Glück konnten wir auf eine fertig lackierte Ersatzkarosse zurückgreifen, die auch bereits einen Käfig hatte. Außerdem können wir Motor und Getriebe vom alten Auto wiederverwenden." Wenn der neue Peugeot 206 RC "VLN" wie gehofft fertig wird, startet Borkowsky erneut mit Partner Ron Grüter, der den schweren Unfall unverletzt überstanden hat. "Wir sind ein echt starkes Team und sollten, wenn das Auto fertig wird, wieder vorn mitmischen können", blickt Borkowsky optimistisch auf die kommenden Herausforderungen.

Hoch motiviert ist das Team der Peugeot-Filiale Rheinland. Aus gutem Grund: Guido Michels und Harald Weckbecker siegten beim Saisonauftakt. "Natürlich wollen wir auch beim zweiten Rennen gewinnen", so Weckbecker, "aber wir wissen, dass das alles andere als ein Selbstgänger ist. Auch wenn die Cup-Teilnehmer sehr fair miteinander umgehen, geschenkt wird einem nichts." Bei ihrem Sieg setzten Michels/Weckbecker auf die Standfestigkeit der Cup-Reifen von Exklusivausrüster BFGoodrich. Weckbecker: "Wir hatten zwischen den beiden ersten Stints als einziges Team auf einen Reifenwechsel verzichtet. Ob wir beim zweiten Rennen noch einmal 15 Runden am Stück fahren, werden wir kurzfristig entscheiden. Man spart zwar rund eine Minute, aber etwas Risiko ist schon dabei."

Neben Rennbereifung für trockene Bedingungen versorgt BFGoodrich die Peugeot-Teams auch mit Regen-Pneus. Je einen Satz erhielten die Teilnehmer zu Saisonbeginn kostenfrei. Damit unterstützt der Reifenhersteller den Cup-Grundgedanken, spannenden Motorsport zu günstigen Kosten anzubieten. Starke Unterstützung gab es ebenso vom Schmierstoff-Partner Total, der den Teams zum Saisonstart kostenfrei Hochleistungs-Motorenöl zur Verfügung stellte. Wie gut das Cup-Konzept "niedrige Kosten, hohe Spannung" aufgeht, zeigte sich einmal mehr beim Saisonauftakt. "Der Peugeot "VLN"-Cup ist die wohl umkämpfteste Klasse in der Meisterschaft. Gerade deshalb macht es höllischen Spaß", schwärmte Auftaktsieger Weckbecker.

Höllischen Spaß hatte auch der Peugeot-Partner "Autohaus Lenzen" bei seinem Cup-Debüt. "Der zweite Platz war natürlich ein Traumergebnis für das erste Rennen", so Stephan Lenzen. "Wir wissen aber auch, dass wir dabei etwas vom Pech unserer Gegner profitiert haben. Daher gehen wir nicht davon aus, dass wir beim kommenden Lauf erneut so weit vorn fahren werden. Uns fehlt es bei der Abstimmung einfach an der Erfahrung, die die anderen Teams nach zwei Jahren im Cup mitbringen. Das macht rund 15 Sekunden pro Runde aus. Für den kommenden Lauf wollen wir am Fahrwerk arbeiten. Das vorrangige Ziel meines Partners Marian Winz und mir ist es, erneut ins Ziel zu kommen." Zu den Teams, die beim Auftakt unglücklich zurück geworfen wurden, zählte die Mannschaft des Peugeot-Partners "Autohaus Weißweiler". Ein gerissenes Kupplungsseil verhinderte einen möglichen Sieg. "Wenn uns das Glück diesmal nicht im Stich lässt, haben wir gute Aussichten, zu gewinnen. Zumal unser Peugeot mit Ausnahme des Defektes wirklich prima lief", prognostiziert Sascha Weber, der sich das Auto erneut mit Guido Thierfelder und Cup-Rundenrekordhalter Michael Bohrer teilen wird.



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