Motorsport
Fünf Peugeot-Teams wetteifern in der 'Grünen Hölle'
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Am 28. April heißt es auf der Nürburgring-Nordschleife wieder: Die Löwen sind los! Im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft tragen die Piloten des Peugeot „VLN"-Cup ihren dritten Lauf aus. Vier Stunden müssen beim 49. ADAC ACAS H&R Cup absolviert werden. „Bei dieser langen Distanz kann immer etwas passieren", weiß Rainer Weißweiler. Das Team des Euskirchener Peugeot-Partners „Autohaus Weißweiler" hatte das zweite Rennen gewonnen. „Natürlich wollen wir auch diesmal ganz vorn sein", so Fahrer Guido Thierfelder, der sich den Peugeot 206 RC „VLN" erneut mit Sascha Weber und Michael Bohrer teilen wird.
Die Konkurrenz will den erneuten Triumph des silbernen Peugeot natürlich verhindern. Allen voran das Team der Peugeot-Filiale Rheinland. Die Fahrer Harald Weckbecker und Guido Michels
reisen nach einem Sieg und einem zweiten Platz als Tabellenführer der Peugeot „Cup 5"-Wertung zum dritten Lauf. „Leider verhinderte beim zweiten Rennen ein Problem mit dem Schaltgestänge einen möglichen Sieg", erklärt Harald Weckbecker. „Jetzt werden die Karten neu gemischt und wir wollen wieder ganz nach vorn fahren. Schließlich reisen wir nicht in die Eifel, um Zweite zu werden." Weckbecker wird sich den Peugeot wieder mit Guido Michels teilen. Beide kommen ursprünglich aus dem Rallyesport und fürchten sich nicht vor dem berüchtigten Eifelwetter. Weckbecker: „Allerdings fahren auch wir lieber auf trockener Strecke. Bei Regen wird das Rennen schnell zum Reifen-Poker. Wenn Regen, dann bitte von Anfang bis Ende."Einen gelungenen Einstand in den Peugeot „VLN"-Cup feierte der Alsdorfer Peugeot-Partner „Autohaus Lenzen" mit zwei Podiumsplätzen in den ersten beiden Rennen. „Wir haben dabei zwar auch vom Pech der Gegner profitiert", gibt Fahrer Stephan Lenzen zu, „aber was für uns wichtig ist: Wir steigern uns von Lauf zu Lauf und nähern uns mit unseren Rundenzeiten immer weiter an die Top-Teams in der Klasse an." Ganz reibungslos verlief der zweite Lauf für die Lenzen-Mannschaft, zu der Marian Winz als zweiter Fahrer zählt, nicht: Nach Rempeleien auf der Strecke musste der Peugeot mit der Startnummer „717" zum außerplanmäßigen Werkstatt-Boxenstopp. „Eine verbogene Spurstange wurde getauscht, außerdem mussten einige Karosserie-Arbeiten durchgeführt werden", so Lenzen. Er hofft, mit dem reparierten Auto die Serie der vorderen Platzierungen fortsetzen zu können.
Großes
Pech hatte auch der Peugeot-Partner „Autohaus Lasarzewski" aus Mönchengladbach. Im ersten Rennen nach unverschuldetem Unfall ausgeschieden, musste man auch im zweiten Rennen passen. Zwar hatte es die Mannschaft mit einem Kraftakt geschafft, einen neuen 206 RC „VLN" aufzubauen, doch wegen eines Öl-Lecks im Differenzial verzichteten die Piloten Frank Borkowsky und Ron Grüter auf einen Start. „Das neue Auto lief im Training hervorragend. Dann löste sich leider eine Schraube und hat das Leck verursacht", so Teamchef Theo Lasarzewski. „Der Schaden ist behoben. Jetzt greifen wir an. Unser Ziel ist unverändert der Titel."In den Titelkampf will auch noch das vom Peugeot-Partner „Autohaus Nett" eingesetzte Team eingreifen, das sich neu in den Cup eingeschrieben hat. Teamchef Jürgen Nett, 2006 selbst Cup-Gesamtsieger, schickt die Fahrer Hubert Nacken und Paul Hunsperger auf die Nordschleife, welche die beiden Routiniers aus dem „Eff-Eff" kennen. Wie gut sie auf Anhieb mit dem Peugeot 206 RC „VLN" zurecht kommen, zeigten sie beim zweiten Lauf, an dem sie außer Wertung teilnahmen. Nach Qualifying-Bestzeit lagen sie im Rennen bis zu einem unverschuldeten Unfall auf Rang zwei. „An diese gute Leistung wollen wir bei unserem offiziellen Cup-Comeback anknüpfen", so Nett.
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