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Fiat Linea: Das Modell im Überblick

04 maggio 2007

Fiat Linea: Das Modell im Überblick


Premiere für den Fiat Linea. Das im Oktober letzten Jahres in Istanbul präsentierte neue Modell ist eine Stufenhecklimousine des Segments C, die sich einem originellen Design, der Funktionalität und dem Fahrvergnügen gleichermaßen verpflichtet fühlt und dabei durch ein äußerst wettbewerbsfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Das neue Fahrzeug, das im Rahmen der an der Börse von Istanbul quotierten Tofas A.S., dem paritätischen Joint Venture zwischen Fiat Auto und der Koç Holding, entstanden ist und in der türkischen Fertigungsanlage von Bursa produziert wird (für eine Jahresproduktion bei voller Auslastung von 60.000 Exemplaren), wird in einigen europäischen und außereuropäischen Ländern vermarktet werden: von Spanien bis Deutschland, von Marokko bis Finnland. Im Anschluss daran wird der Fiat Linea auch in Brasilien, Indien, China und Russland realisiert werden.

Das Modell mit der internationalen Berufung ist vom Centro Stile Fiat entworfen worden und besticht durch ein Außendesign, das von Eleganz, Dynamik und ausgeprägt italienischem Charakter zeugt. Um die Kunden für sich einzunehmen, setzt der Fiat Linea zum einen auf eine saubere und weiche Linienführung, die das neue Fiat Family Feeling (vom Grande Punto bis zum neuen Fiat Bravo) unterstreicht, und zum anderen auf die zeitgemäße Interpretation der Stilelemente der großen italienischen Automobiltradition im Bereich der Stufenhecklimousinen. Aus diesem außerordentlichen stilistischen Erbgut geht der Fiat Linea hervor, ein schnittiger und eleganter Viertürer mit großzügigen Größenmaßen, die ihm in seiner Kategorie eine Position an der Spitze garantieren: er ist 4,56 m lang, 1,73 m breit, 1,50 m hoch, hat einen Radstand von 2,60 m und einen 500 Liter fassenden Gepäckraum.

Die gleiche stilistische Sorgfalt wird auch im Innenraum deutlich: ausgewogene und passend auf das Außendesign abgestimmte Linien tragen zur Schaffung eines einladenden, hellen, geräumigen und ausgesprochen komfortablen Ambiente bei. Insbesondere was die Qualität, den Komfort, die Funktionalität und das Platzangebot angeht, möchte der Fiat Linea den gewissen Unterschied machen, was sich auch an der Raffinesse der Materialien, der farblichen Kombinationen und der sorgfältigen Detailverarbeitung erkennen lässt.

Das neue Modell, das einer eleganten und distinguierten Klientel zugedacht ist, zeigt sich in jeder Situation wendig und als angenehm zu fahren. Eine Kultiviertheit, die es vor allem seinen Antriebsaggregaten zu verdanken hat, die ausgezeichnete Fahrleistungen, geringen Verbrauch und absolute Umweltverträglichkeit (sie entsprechen sämtlich der Abgasnorm Euro 4) gewährleisten. Zum Zeitpunkt der Markteinführung wird das Modell in folgenden Motorenausstattungen zu haben sein: mit dem 77 PS starken Benziner 1.4 8v und dem 1.3 Multijet 16v Turbodiesel mit 90 PS Leistung (mit Turbolader mit variabler Geometrie), die beide in Verbindung mit einem Fünfganggetriebe geliefert werden. Diesen beiden Motoren wird in Kürze der 120 PS starke 1.4 16v Turbo der neuen T-Jet-Baureihe nachfolgen.

Um einen Kundenkreis für sich einzunehmen, der den Erwerb eines Automobils dieser Klasse als echte Investition betrachtet, zumal es als Hauptfahrzeug der Familie zum Einsatz kommt, wartet der Fiat Linea mit einer sehr umfangreichen Angebotspalette auf, die den vielen Absatzmärkten gerecht zu werden vermag. Zum Zeitpunkt der Markteinführung setzt sich das Angebot aus zwei Motorvarianten (1.3 Multijet mit 90 PS und 1.4 16v mit 77 PS), drei Ausstattungslinien (Active, Dynamic und Emotion) sowie elf Karosseriefarben zusammen.

Weiterhin werden Ausstattungsdetails bereitgehalten, wie man sie von Fahrzeugen des höheren Segments her kennt. Beweis dafür sind zum Beispiel einige Vorrichtungen zur Verbesserung des Komforts und der Qualität der an Bord verbrachten Zeit: von der Klimaautomatik bis zum Infotelematik-System Blue&Me® mit USB-Port, vom Radio mit CD-Player (einschließlich MP3-Leser) über die Cruise Control und den Regen- und Dämmerungssensor bis hin zur Einparkhilfe. Wie sich sehen lässt, sind die zur Verfügung stehenden Kombinationsmöglichkeiten sehr vielfältig und sämtlich durch einen hohen Gegenwert und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis gekennzeichnet.

Und schließlich ist der Fiat Linea mit einem sehr zuverlässigen Aufhängungsschema ausgestattet, das neben sehr gutem Handling und Lenkpräzision auch eine ausgezeichnete Fahrstabilität und einen optimalen Insassenkomfort bietet: an der Vorderachse sind die Räder nach dem McPherson-Prinzip einzeln aufgehängt, an der Hinterachse arbeitet eine Halb-Verbundlenkerachse mit Drehachskörper.

Das neue Modell bietet aber nicht nur ein charakterstarkes Design, eine moderne und zuverlässige Mechanik, Ausstattungsfülle und großen Komfort. Es ist auch ein sehr sicheres Auto. Mehr noch als die einzelnen Vorrichtungen ist es die Gesamtheit der zum Einsatz kommenden Lösungen, die es zu einem der sichersten Fahrzeuge des Segments macht.

Die standfesten und effizient arbeitenden Bremsen, die gute Elastizität der Motoren und ein vorhersehbares Straßenverhalten (Handling) ermöglichen es dem Fiat Linea, auch die kritischsten Situationen anstandslos zu meistern. Auch im Bereich der passiven Sicherheit hält das neue Fahrzeug eine umfangreiche Ausstattung bereit, wie die sechs Airbags (Zweistufen-Frontairbags, Windowbags und Seitenairbags) beweisen, die je nach Version und Absatzmarkt zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Zudem kann sich der Fiat Linea auf die Wirksamkeit der modernsten Systeme zur Kontrolle der Fahrzeugstabilität verlassen (aktive Sicherheit).

Dazu gehören unter anderem ABS der jüngsten Generation, komplett mit EBD (Electronic Brake Distribution) und, auf Anfrage, das hochmoderne ESP (Electronic Stability Program).
Dies sind, zusammengefasst, die Qualitäten, mit denen der Fiat Linea eine führende Rolle in seinem Bezugssegment C zu übernehmen bereit ist. Ein Segment, in dem sich die namhaftesten Automobilhersteller der Welt miteinander messen und das mit rund 3.000.000 Fahrzeugen jährlich 20 Prozent des westeuropäischen Automobilmarktes und damit den Löwenanteil des Marktes ausmacht. In diesem Segment C besteht der Großteil der Modelle allerdings aus Steilheckfahrzeugen (Hatchbacks), wohingegen die Stufenhecklimousinen (Sedans) lediglich fünf Prozent dieses Marktes abdecken, mit insgesamt 150.000 Einheiten pro Jahr (bis 2013 wird eine Steigerung auf 160.000 Einheiten prognostiziert).

Sehr viel signifikanter sind dagegen die in den außereuropäischen Ländern verzeichneten Quoten. So hat das Segment C beispielsweise in der Türkei einen Anteil von 52 Prozent am Gesamtmarkt, wobei die Stufenheckfahrzeuge mit 170.000 Einheiten jährlich sogar einen Anteil von 75 Prozent halten (50 Prozent davon sind Premium-Fahrzeuge, und der Verkaufsmix liegt zu 50 Prozent bei Benzinern und zu 50 Prozent bei Dieselversionen).

In China wird der Fiat Linea sogar eine strategische Rolle für die Fiat Produktreihe übernehmen: der chinesische Gesamtmarkt belief sich 2006 auf 4.000.000 Straßenfahrzeuge, wobei die Hochrechnungen bis 2013 eine Ziffer von 7.500.000 Einheiten voraussagen.

In Brasilien dagegen wird der Markt von den 1.835.000 Einheiten im Jahr 2006 auf 2.250.000 Einheiten im Jahr 2013 anwachsen (da der brasilianische Markt eine etwas andere Segmentierung hat, wird der Fiat Linea in der Klasse D eingestuft, wo er einen Marktanteil von 13 Prozent in seinem Segment anstrebt). In Brasilien wird weiterhin eine neue Variante vertrieben werden, die vom neuen 1.9 130 PS Flexfuel (Dieselöl, das bereits etwa 22 Prozent Äthanol wie auch reines Bio-Äthanol enthält) angetrieben wird. Das Bio-Äthanol und das Dieselöl werden in den gleichen Tank gefüllt, eine Eigenschaft, die dem Autofahrer das Tanken erleichtert.

Die Software des Motors ist es, die das tatsächliche Verhältnis des Gemisches erkennt und die Parameter der Einspritzung und der Zündung vollautomatisch darauf abstimmt. Die Flexfuel-Motoren funktionieren sowohl mit den herkömmlichen Kraftstoffen als auch mit natürlichen Kraftstoffen auf Alkoholbasis, und zwar auf die gleiche Art und Weise und mit denselben Performances.

Was die Umweltfrage angeht, besteht der Vorteil von Äthanol darin, dass es sich dabei um eine erneuerbare Energiequelle handelt, die insofern zur Senkung der für den Treibhauseffekt verantwortlichen Gasemissionen beiträgt als während des Produktionsprozesse Kohlendioxyd eingefangen wird.


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