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Fiat 500: Mit der Sicherheit eines Klassenbesten
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Das neue Modell ist das erste Fahrzeug der Kategorie, das mit bis zu sieben Airbags ausgestattet werden kann (Frontairbags, Seitenairbags, Windowbags und Knieairbag serienmäßig für die gesamte Baureihe, mit Ausnahme der Version Naked). Weiterhin wartet der neue Fiat 500 mit einer umfassenden Fahrzeugelektronik auf, die dem Fahrer eine einwandfreie Kontrolle über das Fahrzeug gestattet. Hierzu zählen das ABS komplett mit EBD, das hochmoderne ESP (Electronic Stability Program), die Antischlupfvorrichtung ASR (Anti Slip Regulation), der Bremsassistent HBA (Hydraulic Brake Assistance) und der Hill Holder. Um den Schutz seiner Insassen zu garantieren, ist die Karosserie des neuen Modells nach den modernsten Sicherheitskriterien entstanden (es ist das erste unter den superkompakten Fahrzeugen, dessen Frontstruktur so ausgelegt ist, dass die Kompatibilität zwischen den Fahrzeugen im Falle eines Frontalaufpralls verbessert wird): so ist der Fahrgastraum zum Schutz der Insassen als formfeste Mittelzelle gestaltet, die Front- und Heckzonen sind dagegen verformbar, um ein hohes Maß der Aufprallenergie abzubauen, bevor diese die Insassen erreichen kann.
Alle vorderen Sicherheitsgurte sind mit doppeltem Gurtstraffer und Gurtlastbegrenzer versehen, die hinteren Gurte sind als Dreipunktgurte ausgelegt. Sowohl die Vorder- als auch die Rücksitze verfügen über eine Antisubmarining-Struktur, um das Durchtauchen des Insassen unter den Beckengurt zu verhindern. Die Isofix-Anschlüsse für die Befestigung von Kindersitzen gehören bei der gesamten Baureihe ebenfalls zum serienmäßigen Lieferumfang.
Und schließlich besitzt der Fiat 500 all jene Fahreigenschaften und Komfortmerkmale, die es seinen Insassen erlauben, jede Art von Fahrstrecke bequem und sicher zu meistern. Zu diesem Resultat trägt nicht zuletzt das Aufhängungsschema bei: an der Vorderachse arbeitet eine Einzelradaufhängung nach dem McPherson-Prinzip, an der Hinterachse dagegen eine Verbundfederung mit Drehachse. Die nach einem Projekt von Magneti Marelli entstandenen beiden Vorlagen, die sich bereits an anderen Fiat Modellen bewährt haben, sind passend auf das neue Fahrzeug abgestimmt überarbeitet und weiterentwickelt worden und maßgeblich für das hervorragende Handling und den exzellenten Fahrkomfort verantwortlich.
Aktive Sicherheit
Die Bremsanlage des neuen Fahrzeugs verfügt über zwei separate diagonale Bremskreise und gewährleistet ein promptes und progressives Ansprechverhalten sowie kurze Bremswege. Das Bremspedal hat einen kurzen Hub, sodass die Leistungen der Servobremse voll ausgeschöpft werden können.
An den Vorderrädern der Versionen mit der Motorenausrüstung 1.2 8v sind Scheibenbremsen mit einem Durchmesser von 240 mm montiert, die bei den vom 1.3 Multijet angetriebenen Versionen zudem innenbelüftet sind. Bei den Versionen mit dem 1.4 16v mit 100 PS kommen Scheibenbremsen mit 257 mm Durchmesser zum Einsatz. An den Hinterrädern der Versionen mit 1.2 8v und 1.3 Multijet arbeiten Trommelbremsen (180 mm), an denen der Varianten mit 1.4 16v dagegen Scheibenbremsen (240 mm). Die 9-Zoll-Servobremse unterstützt und verstärkt die Bremsleistung bei gleichzeitiger Verringerung der Pedalkräfte.
ABS
Das ABS des Fiat 500 hat vier aktive Sensoren, vier Kanäle und eine hydraulische Steuereinheit mit acht Magnetventilen und wird durch den Bremskraftverteiler EBD (Electronic Brake Distribution) komplettiert. Es handelt sich um eine Anlage, die an jedem blockiergefährdeten Rad die höchste Bremskraft gewährleistet, sodass auch in Notsituationen die vollständige Richtungskontrolle des Fahrzeugs gegeben ist.
Die eigentliche Stärke des Systems sind die aktiven Sensoren, die das von den Rädern kommende Signal selbst verarbeiten können, statt es zur Steuereinheit zu senden. Sie erfassen auch Geschwindigkeitssignale nahe Null (passive Sensoren erfassen keine Fahrgeschwindigkeiten unter 2,5 km/h) und weisen eine geringere Störanfälligkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern auf.
Vervollständigt wird dieses moderne ABS durch den elektronischen Bremskraftverteiler EBD, der die Bremswirkung zwischen Vorder- und Hinterrädern verteilt und dafür sorgt, dass die Bremsen an der Hinterachse nicht blockieren, und damit in allen Fahrsituationen eine vollständige Fahrzeugkontrolle sicherstellt. Das System stimmt seine Funktion auf die Haftbedingungen der Räder und die Leistungsfähigkeit der Bremsbeläge ab. Darüber hinaus reduziert es die Temperaturen der Vorderradbremsen und die Kraftanforderung an die Servobremse.
ESP (Electronic Stability Program)
Um eine bessere Fahrzeugkontrolle zu gewährleisten, ist der neue Fiat 500 mit dem hochmodernen Electronic Stability Program ausgestattet, das in Grenzsituationen bei drohendem Stabilitätsverlust eingreift und den Fahrer bei der Kontrolle des Autos unterstützt (die Vorrichtung gehört bei der Motorausstattung 1.4 zum standardmäßigen Lieferumfang, ist auf Anfrage aber auch für die anderen beiden Motorversionen lieferbar).
Das ESP überwacht permanent die Haftung der Reifen auf dem Fahrbahnuntergrund in Längs- und in Querrichtung und stellt bei drohendem Ausbrechen die Richtungsstabilität und die normale Straßenlage wieder her. Über Sensoren ermittelt es die Radgeschwindigkeit, die Drehung des Fahrzeugs um die Hochachse (Gierwinkelgeschwindigkeit), die Querbeschleunigung des Autos und den Lenkwinkeleinschlag (der die gewählte Richtung angibt). Es vergleicht anschließend diese Werte mit den von einem Computer berechneten Sollwerten und stellt anhand eines aufwändigen Rechenmodells fest, ob das Fahrzeug die Kurve innerhalb des Haftgrenzbereichs durchfährt oder ob die unmittelbare Gefahr des Ausbrechens mit der Front oder dem Heck besteht (Untersteuern oder Übersteuern).
Um das Auto wieder in die Spur zu bringen, erzeugt das ESP ein Giermoment, das dem stabilitätsgefährdenden Moment entgegengerichtet ist, indem es das entsprechende (kurveninnen- bzw. kurvenaußenseitige) Rad separat abbremst und die Motorleistung (über die Drosselklappe) reduziert. Und gerade hierin liegt die Besonderheit der für den Fiat 500 entwickelten Vorrichtung. Die Bremsen werden möglichst graduell betätigt (was für den Fahrer kaum merklich ist), und die Leistungsreduzierung des Motors ist moderat, sodass durchweg ausgezeichnete Fahrleistungen und viel Fahrvergnügen gewährleistet sind. Das ESP ist stets aktiviert.
ASR (Anti Slip Regulation) und MSR (Motor-Schleppmoment-Regelung)
Um den Schlupf der Antriebsräder bei dürftiger Bodenhaftung zu verringern, verfügt der neue Fiat 500 über eine hochmoderne Einrichtung für die automatische Traktionskontrolle. Es handelt sich um das ASR (Anti Slip Regulation), das serienmäßig für alle mit ESP ausgerüsteten Versionen erhältlich ist. Das ASR arbeitet in jedem Geschwindigkeitsbereich und reguliert das Drehmoment in Abhängigkeit vom ermittelten Haftkoeffizienten.
Ausgehend von der Drehzahl der Räder, die von den ABS-Sensoren berechnet wird, berechnet das System den Schlupfgrad und aktiviert es zwei verschiedene Kontrollsysteme zur Wiederherstellung der Bodenhaftung:
• Wenn eine zu hohe Leistungsanforderung das Durchdrehen beider Antriebsräder bewirkt (zum Beispiel beim Aquaplaning oder bei Beschleunigung auf einer unebenen, verschneiten oder vereisten Fahrbahn), wird das Drehmoment des Motors verringert, indem der Öffnungswinkel der Drosselklappe und damit die zuströmende Luft reduziert wird.
• Wenn nur ein Rad durchdreht (zum Beispiel auf der Kurveninnenseite bei Beschleunigung oder dynamischen Lastwechsel-Erscheinungen), wird dieses automatisch gebremst, ohne dass der Fahrer das Bremspedal zu betätigen braucht. Damit wird eine Wirkung ähnlich der eines Sperrdifferenzials erzielt.
Das ASR hilft, die Fahrzeugstabilität aufrechtzuerhalten und ist besonders bei dürftiger Reifengriffigkeit nützlich (man denke z.B. an die Garagenrampen im Winter), wie auch immer dann, wenn der Asphalt keine gleichmäßige Haftreibung bietet.
Ein nicht zu vernachlässigender weiterer Pluspunkt des ASR ist die geringere Beanspruchung der mechanischen Bewegungsorgane wie Differenzial und Getriebe, was durch die Kontrolle des Radanlaufs und der Traktion bei niedriger Fahrgeschwindigkeit erzielt wird.
Das ASR wird automatisch bei jedem Anlassen des Motors zugeschaltet. Zum Abschalten des Systems braucht nur ein Schalter an der Mittelkonsole betätigt zu werden. Wenn das ASR aktiv ist, blinkt die Kontrollleuchte am Instrumentenbord. Ist lediglich die Kontrollleuchte am Instrumentenbord eingeschaltet (und die LED am Schalter erloschen), weist das auf eventuelle Anomalien oder Störungen des Systems hin. Das ASR ist bei Verwendung von Schneeketten abzuschalten. In diesem Fall muss das Rad, um Kraft auf den Boden zu übertragen, den Schnee „anhäufen“ können, wozu kleine Rutschbewegungen erforderlich sind, die das ASR hingegen zu verhindern sucht.
Wenn bei schlechter Bodenhaftung abrupt zurückgeschaltet wird, spricht das MSR (Motor-Schleppmoment-Regelung) an, das die Erhöhung des Motormoments bewirkt und den Schlupf infolge der Räderblockierung verhindert.
HBA (Hydraulic Brake Assistance)
Der Fiat 500 verfügt über einen Bremsassistenten (Hydraulic Brake Assistance), der bei Notbremsungen eingreift. Bei den mit ESP ausgerüsteten Fahrzeugen wird diese Funktion elektronisch von der Steuereinheit des ABS ausgeführt.
Bei so genannten „Panikbremsungen“ erkennen die meisten Fahrer die Gefahrensituation und reagieren darauf, indem sie das Bremspedal rasch durchtreten. Jedoch nicht mit dem größten erforderlichen Kraftaufwand. Denn der Fahrer, sofern es sich nicht um einen Profifahrer handelt, ist daran gewöhnt, auf das Bremspedal eine bestimmte Kraft wirken zu lassen. Diese Kraft ist in jeder Situation gleich, da mehrmals wiederholte Handlungen mit der Zeit automatisch ausgeführt werden.
Beim neuen Modell hingegen spricht in solchen Situationen der Bremsassistent an, der – bei gleichbleibender Krafteinwirkung auf das Pedal – dem Fahrzeug die Bremsleistung erlaubt, die es hätte, wenn die gesamte erforderliche Kraft aufgewendet worden wäre.
Aber auch für die versiertesten Fahrer, die im Bedarfsfall zügig und mit der notwendigen Energie bremsen, erweist sich der Bremsassistent als sehr nützlich. Das System sorgt nämlich in jedem Fall für eine Verringerung der Bremsauslösezeit: das ist der Zeitraum zwischen dem Beginn der Krafteinwirkung auf das Pedal und dem Zeitpunkt, in dem der Bremskreis das Druckmaximum erreicht und damit die maximale Leistung erbringen kann.
Hill Holder
Der Hill Holder ist ein System, das den Fahrer beim Anfahren an Steigungen unterstützt. Es tritt in Funktion, wenn die Steuereinheit des ESP die Neigungslage über einen am Fahrzeugboden unter dem Beifahrersitz platzierten Längsbeschleunigungssensor erfasst. In der Phase des Anfahrens an einer Steigung sind die Eingriffsbedingungen für das System bei eingelegtem ersten Gang und betätigtem Brems- und Kupplungspedal gegeben. Auf diese Weise wird der Druck der vorderen Bremssättel zirka zwei weitere Sekunden aufrechterhalten, nachdem das Bremspedal gelöst wurde, sodass der Fahrer problemlos anfahren kann. Beim Starten auf abschüssigem Gelände im ersten Gang wird der Hill Holder nicht aktiviert. Das gleiche Verhalten erfolgt auch bei eingelegtem Rückwärtsgang: beim Anfahren auf abschüssigem Gelände ist es aktiviert, auf ansteigendem Gelände ist es deaktiviert.
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