Motorsport
Transsyberia Rallye 2007: 16 Tage Streckensuche zwischen Altai-Gebirge und Wüste Gobi
|
|
Geröll, Morast, Schnee, Sand: die Mongolei hat jeglichen denkbaren Untergrund zu bieten – nur kein Asphalt. Wer den zur Fortbewegung eines Fahrzeugs für unverzichtbar hält, sollte lieber auf eines der Wildpferde umsatteln. Die sind noch häufiger in der mongolischen Steppe anzutreffen als die Mongolen. Kein Wunder, ist doch die Mongolei nach Grönland der am dünnsten bevölkerte Staat der Welt. Durch den führte die Rallye Transsyberia 2007.
Der Startschuss für eine der härtesten Rallyes für seriennahe Fahrzeuge fiel auf dem Roten Platz in Moskau am 3. August. 33 Teams hatten die 7.108 km lange Strecke in Angriff geno
Das Privat-Team ORC aus Ostfildern bei Stuttgart nahm dieses Abenteuer in Angriff. Neben wenigen Privat-Teams gingen noch 26 Porsche Cayenne „Transsyberia“ mit Werksunterstützung an den Start. Für Team-Chef und Fahrer des Mercedes ML 350 Hans Baur mit seinem Co-Pilot Rolf Blaeß war das oberste Ziel: anko
Sie kämpften sich Tag für Tag durch die teilweise sehr anspruchsvollen Etappen mit vielen tiefen Flussdurchquerungen und Pisten, die von spitzen Steinen nur so übersäht waren. Während die meisten Teams enorme Reifenverluste verzeichneten, erwischte es das schwäbische Team erst auf der vorletzten Etappe. Gleich vier Plattfüße erschwerten Baur/Blaeß die Ankunft im Etappenziel. Hier heißt es auch schon mal, eine Nacht auf den wohlverdienten Schlafe zu verzichten, um am nächsten Tag wieder pünktlich am Start zu stehen.
„Das war eine meiner härtesten Rallye-Erfahrungen in meiner Motorsport-Laufbahn“, so Team-Chef Hans Baur. In der Gesamtplatzierung landeten sie auf dem 15. Platz, aber der Klassensieg in der Klasse 1B (4x4-Fahrzeuge mit Benzinmotor bis 4.0 l Hubraum) war ihnen sicher. Der 58-jährige Unternehmer und Rennsportler hatte eigentlich mit einer besseren Platzierung gerechnet, aber nachdem das Team bereits in der 2. Etappe durch einen Wasserschaden einen großflächigen Elektronikausfall verzeichnete und der sich durch die ganze Veranstaltung gezogen hat, sind sie froh, überhaupt das Ziel in Ulaanbaatar erreicht zu haben.
„Wir haben i
|
| Attenzione: si prega di non utilizzare un linguaggio offensivo, eventuali commenti volgari o offensivi saranno rimossi, così come link non giustificati. I commenti sono inseriti dai lettori, che se ne assumono la responsabilità |
|
Non sei registrato? Registrati, è gratis! |
|
|
Commento |
|
