Motorsport
Deutlicher Aufwärtstrend der HBR-Piloten
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Ein deutlicher Aufwärtstrend demonstriert in der Eifel das Tiroler Team HBR Motorsport. Für ein fehlerloses Rennen erhält Filip Salaquarda den ersten, schon lange fälligen Punkt in der hartumkämpften Formel 3 Euro Serie Meisterschaft. Auch der jüngste HBR-Pilot Sergey Afanasiev knallte in der Eifel Top-Rundenzeiten in den Asphalt und zeigte tolle Überholmanöver.
Samstag, 1. September 2007 - Lauf 13:
Aufgrund der Bestrafung der Rennleitung ging Sergey Afanasiev beim ersten Lauf am Nürburgring am Samstag anstatt an sehr guter 6., leider nur aus der 11. Position ins Rennen. Filip Salaquarda startete an P16 und Basil Shaaban ging als 22. ins Rennen.
Routinier Filip Salaquarda kam sehr gut weg und ließ schon beim Start einige Konkurrenten hinter sich und kam als Zehnter aus der ersten Runde. Der enttäuschte Sergey Afanasiev, der nach dem Qualifying, wegen Fahrens der schnellsten persönlichen Sektorenzeit unter gelber Flagge bestraft wurde, musste in der ersten Runde einige Male den längeren Weg wählen, um nicht in eine Kollision verwickelt zu werden, wobei er zehn Plätze einbüßte. Auch Basil Shaaban entkam am Ende des sehr starken und dichtbesetzten Fahrerfeldes jeglicher Berührung und kam heil aus der ersten Runde.
Nach 29 Runden beendeten alle drei HBR-Piloten das Rennen. Filip Salaquarda, an der 9. Position - wobei der erste lang ersehnte Punkt auf sein Konto geht, da Gaststarter Maxi Götz für Rang 6 keinen Punkte erhält. Sergey Afanasiev, der trotz Strafversetzung sein bestes Rennen dieser Saison fuhr, blieb mit P14 unbelohnt, sowie auch der Libanese Basil Shaaban mit Platz 21.
Nico Hülkenberg gewann den 1. Lauf am Nürburgring vor Sébastien Buemi und Edoardo Piscopo.
Sonntag, 2. September 2007 - Lauf 14:
Aufgrund der Zieleinfahrt vom Samstag gingen die drei HBR-Piloten aus folgender Position ins Rennen am Sonntag: Filip Salaquarda P9, Sergey Afanasiev 14 und Basil Shaaban P21.
Gleich in der ersten Runde kamen sich im Spitzenfeld zwei Konkurrenten in die Quere, wobei der HBR-Pilot Filip Salaquarda, aus der neunten Position ins Rennen gegangen, den beiden nicht mehr ausweichen konnte und ebenfalls mit den beiden in Berührung kam. Aufgrund dessen musste Salaquarda die Boxengasse ansteuern und verlor dabei wertvolle Platzierungen. Besser erging es den beiden anderen HBR-Piloten, Sergey Afanasiev und Basil Shaaban konnten sich vom ganzen Startgedränge distanzieren.
Der Russe Sergey Afanasiev fuhr wiederum, wie schon gestern Top-Rundenzeiten und etablierte sich an 12 Position, wo er grandios die Attacken des Hintermannes abwehren konnte und seine Platzierung fehlerfrei verteidigte. Auch Basil Shaaban duellierte sich mit einem Konkurrenten rundenlang und setzte sich schlussendlich erfolgreich durch und kam als 17. ins Ziel. Filip Salaquarda verlor durch den unverschuldeten Startunfall den Anschluss an das gesamte Fahrerfeld, jedoch bis Rennende machte er den verlorenen Boden wieder gut und schloss zu Teamkollege Shaaban auf.
Nach 28 Runden holte sich Schlegelmilch den Sieg - gefolgt von Grosjean und Buemi.
Filip Salaquarda (CZE): „Beim Qualifying hatte ich noch etwas Probleme, die wir aber bis zu den Rennen beheben konnten. Beim ersten Lauf kämpfte ich mich vom 16. Startplatz bis an die neunte Position, es war ein sehr gutes Rennen. Am Sonntag kamen sich direkt vor mir zwei Konkurrenten in die quere und dabei konnte ich den beiden nicht mehr ausweichen. Schade, denn das Fahrzeug lief perfekt und es wären heute wieder Punkte drin gewesen.“
Sergey Afanasiev (RUS): „Es war ein gutes Wochenende, ich konnte dank der hervorragenden arbeit des gesamten Teams, voll und ganz mit dem Speed der Top Five mithalten. Schade nur, dass ich nach dem Qualie um fünf Ränge zurück versetzt wurde, aber aus dem Mittelfeld heraus ist es fast unmöglich noch in die Punkteränge zu fahren. Ich hoffe ich kann das Positive aus diesem Rennwochenende mitnehmen zum nächsten Lauf in Barcelona und kann mich dort dann hoffentlich endgültig für die Top Five qualifizieren.“
Basil Shaaban (LBN): „An diesem Rennwochenende lief es sehr gut. Beim Rennen am Sonntag fightete ich rundenlang und konnte letztendlich den Konkurrenten überholen und setzte mich von Diesem nach dem Fight auch deutlich ab. Ich kam bei beiden Rennen durch und fuhr die komplette Distanz, dabei steigerte ich mich kontinuierlich. Es war wirklich ein gutes Rennwochenende, ich denke das gesamte Team ist im Großen und Ganzen zufrieden.“
Teammanager Sigi Müller: „Alle drei Fahrer lieferten an diesem Rennwochenende Motorsport vom Feinsten. Sie alle zeigten, dass wir vom Speed her mit dem Spitzenfeld mithalten können. Für Sergey tut es mir sehr leid, dass ihm die sechste Startposition gestrichen wurde – denn hier am Nürburgring hat er einen großen Schritt vorwärts gemacht und fuhr Rundenzeiten wie ein Grosjean oder Buemi. Wir hatten oftmals Pech und es wird Zeit, dass das Glück nun endlich mal aus unserer Seite ist, jedenfalls schau dem nächsten Lauf in Barcelona voller Optimismus entgegen.
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