Motorsport

Ford Fiesta ST Cup: Schwimmunterricht für Fiestapiloten in bayrischen Rennstall

05 ottobre 2007

Ford Fiesta ST Cup: Schwimmunterricht für Fiestapiloten in bayrischen Rennstall

Der Samstag am 7. und damit vorletzten Race-Weekend des Ford Fiesta ST Cup in der Börde sollte eine enorme Herausforderung für Mensch und Material darstellen. Es regnete den ganzen Tag in Strömen und die Motorsport Arena Oschersleben wurde zum Schwimmbad.

Dreher und Ausflüge ins Kiesbett wurden zur Tagesordnung und es grenzte an ein Wunder, dass es alle 19 Protagonisten des Ford Cups in die Wertung zum Qualifying schafften. Teamchef Rudi Vizethum (Vizethum Racing, Betzenstein) zeigte sich in Anbetracht der Streckenbedingungen zufrieden. Startplätze zum Lauf 1: Harald Hennes 12, Patrick Tiller 13, Jürgen Bretschneider 14, Mario Dablander 16. Das erste Rennen am Nachmittag fand unter ähnlich schlechten Bedingungen statt. Es gesellten sich zu den Wassermassen auf dem Asphalt noch Schlamm und Kies von Verunglückten hinzu. Der Aachener Harald Hennes fiel bereits in der zweiten Runde dem Aquaplaning zum Opfer und schlitterte von der Piste.

Das bedeutete für ihn das Aus und somit letzte Startreihe beim zweiten Lauf am Sonntag. Späteinsteiger Bretschneider musste seinen P14 an den Franzosen Trucco abtreten und fuhr mit P16 ins Ziel. Durchstarter des Tages von Vizethum Racing, waren die Österreicher Tiller und Dablander. Mario Dablander kämpfte sich durch den Pulk des Mittelfeldes und brachte Rang 12 nach Hause. Der 19jährige Tiller zischte gleich nach dem Start auf Platz 7, fiel dann nach einem Zweikampf mit Luger auf 9. Unter deutlich besseren Wetter- und Startbedingungen, gingen die Teamkollegen am Sonntag zum zweiten Lauf an den Start.

Hennes kämpfte sich trotz schlechter Startposition unbeirrt nach vorn auf P12, punktete für sein Team und bewies erneut sein fahrerisches Können. Ebenfalls auf dem Vormarsch nach vorn waren Jürgen Bretschneider (P10) und Mario Dablander (P7). Sieger des Tages war Junior Patrick Tiller, der durch einen sensationellen Start und einen Durchmarsch auf den vierten Platz alle den Atem anhalten ließ. Und er wartete bis zur letzten Runde, um auch noch Spitzenfahrer Landgraf zu kassieren. „Ein Wahnsinnsgefühl! Danke an mein Team für das super Auto. Es hat einfach alles gestimmt." strahlte Tiller.



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