Motorsport
Titelentscheidung im Peugeot 'VLN' Cup vorzeitig möglich
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Sollte der 206 RC „VLN" vom „Autohaus Lasarzewski" nach vier Siegen in Folge den Sprung auf das Podium verpassen, wären Guido Michels und Harald Weckbecker von „Peugeot Rheinland" nicht mehr einzuholen. Frank Borkowsky, Ron Grüter und Karl-Eduard Reinders, das Piloten-Trio des Teams Lasarzewski, wissen um die angespannte Situation.
„Ein schlechtes Ergebnis oder gar einen Ausfall können wir uns nach bereits drei ‚Nullnummern’ nicht mehr leisten", erklärt Borkowski. „Trotzdem werden wir nicht taktieren. Wir versuchen, unsere Siegesserie fortzusetzen, um so zumindest eine respektable Ausgangslage für das Finale zu haben. Zu verlieren haben wir ohnehin nichts, da wir so gut wie sicher Vizemeister sind."
Ob es aber beim neunten Lauf überhaupt zum Kräftemessen der Titelrivalen kommt, steht noch nicht hundertprozentig fest. Zusammen mit einem Team-Techniker legt „Rheinland"-Pilot Guido Michels gegenwärtig Nachtschichten ein, um den beim vorangegangenen Rennen durch einen Unfall stark beschädigten Peugeot 206 RC „VLN" wieder aufzubauen. „Auf der Richtbank war der Wagen schon", berichtet Michels. „Jetzt warten wir noch auf ein paar neue Teile und hoffen, dass diese rechtzeitig kommen, denn wir wollen auf jeden Fall starten. Ich bin sehr optimistisch, dass es klappt."
Noch nicht einsatzbereit wird wohl das ebenfalls unfallbeschädigte Auto des Peugeot-Partners „Autohaus Weißweiler" sein. Beim Finale, so Teamchef Rainer Weißweiler, will man aber wieder mitmischen. Michael Bohrer, einer der drei Fahrer des Teams, wird daher bei diesem neunten Lauf erneut Stephan Lenzen und Stefan Weidemann im 206 RC „VLN" des Alsdorfer Peugeot-Partners „Autohaus Lenzen" unterstützen. „Michael ist ein sehr erfahrener und schneller Pilot, der uns schon beim vorangegangenen Rennen mit seinem Know-how sehr geholfen hat. Er hat unseren 206 bei den Rundenzeiten nahe an die Zehn-Minuten-Marke gebracht. Daran wollen wir jetzt anknüpfen", so der Tabellendritte Stephan Lenzen.
Hubert Nacken und Paul Hunsperger vom Peugeot-Partner „Autohaus Nett" wollen hingegen endlich das Pech abschütteln, das die Mayener Mannschaft bisher verfolgt. Zuletzt verhinderte ein unfallbedingter Kühlerschaden ein Mitmischen im Kampf um den Sieg. „Ich glaube, wir haben einen Magneten an Bord, der das Pech regelrecht anzieht", so Teamchef Jürgen Nett mit Galgenhumor. „Wir werden das Auto jetzt durch eine Schleuse schicken, die die magnetische Wirkung eliminiert. Sollte das klappen, könnte es uns gelingen, in der ‚Cup 5’ endlich nochmals einen Sieg einzufahren."
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