Motorsport

Oliver Freymuth punktet beim Finale, Dino Lunardi Gesamtsieger des 207 Spider Cup

16 ottobre 2007

Oliver Freymuth punktet beim Finale, Dino Lunardi Gesamtsieger des 207 Spider Cup

Die Entscheidung im Peugeot 207 Spider Cup ist gefallen: Der erste Gesamtsieger des 2007 neu ausgetragenen Sportwagen-Markenpokals heißt Dino Lunardi. Der Franzose sicherte sich mit einem zweiten Platz hinter Julien Briché im Auftaktrennen des Finalwochenendes in Magny-Cours vorzeitig den Titel. Der Cupsieg wird neben einem üppigen Preisgeld außerdem mit einer Testfahrt im 750 PS starken Le-Mans-Dieselprototypen-Rennwagen Peugeot 908 HDi FAP belohnt.

„2005 wollte ich schon mit dem Motorsport aufhören, dann bekam ich das Angebot, im französischen Peugeot RC Cup zu fahren, den ich 2006 gewann. Dann bot sich die Chance im Spider Cup, den ich auf Anhieb für mich entscheiden konnte. Jetzt wartet ein Test mit dem Peugeot 908 HDi FAP auf mich. Ich habe das Gefühl, heute ist Weihnachten", jubelte Lunardi, der seine Leistung am Sonntag mit einem Sieg im Abschlussrennen krönte.

Oliver Freymuth, der aktuell einzige deutsche Teilnehmer im Peugeot 207 Spider Cup, eroberte trotz einiger technischer Hindernisse in beiden Rennen Punkte und verteidigte so Platz zwei für Deutschland in der Nationenwertung hinter Belgien. „Im Freien Training hatte sich gleich zu Beginn ein Schlauch am Turbolader gelöst, was wichtige Testzeit gekostet hat. Im Qualifying scheuerte dann im ersten Durchgang nach fünf Runden ein Kabel durch, danach konnte ich erneut nicht weitermachen. Ich bin also quasi ohne Vorbereitung und von wenig aussichtsreichen Positionen in die Rennen gestartet", berichtete der für den Peugeot-Partner „Autohaus Scheel" (Dillingen/Leipheim) startende Berliner.

Im ersten Lauf schob er sich dennoch mit einem guten Start von Platz neun kommend um einige Positionen nach vorn. Nach einem Dreher musste sich Freymuth aber am Ende mit dem zehnten Rang zufrieden geben. Im zweiten Rennen kämpfte er sich vom hinteren Teil des Feldes auf die neunte Position vor.

„Das Finalwochenende spiegelt meine Saison ganz gut wider. Ich hatte Höhen und Tiefen. Immer wieder musste ich mit technischen Problemen kämpfen. Das ging aber vielen Piloten so. Mit Kinderkrankheiten muss man in einem neuen Markenpokal immer rechnen", bilanzierte Freymuth. „Unterm Strich hat es Spaß gemacht. Das Auto hat Potenzial und der international ausgelegte Kalender mit Grand-Prix-Kursen wie Magny-Cours, Monza, Spa, Silverstone und auch dem Nürburgring sowie dem Stadtrennen in Pau war sehr reizvoll. Ich werde 2008 wieder mitmischen, wahrscheinlich sogar ein zweites Auto einsetzen. Peugeot hat einige Änderungen im Reglement und der Technik angekündigt, die ich nur begrüßen kann."

Unter anderem soll die Motorleistung des turboaufgeladenen 1,6-Liter-THP-Motors von 175 auf über 200 PS angehoben werde. Außerdem soll das Reglement mehr Freiheiten bei der Fahrwerksabstimmung bieten.



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