Motorsport

Team Lasarzewski siegt weiter, Titelentscheidung erst im Finale

16 ottobre 2007

Team Lasarzewski siegt weiter, Titelentscheidung erst im Finale

Der Titelkampf im Peugeot „VLN"-Cup bleibt weiter spannend. Mit dem Sieg von Frank Borkowsky, Ron Grüter und Karl-Eduard Reinders beim 31. DMV 250-Meilen-Rennen, dem vorletzten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, bewahrte sich der Mönchengladbacher Peugeot-Partner „Autohaus Lasarzewski" alle Titelchancen in der Peugeot „Cup 5"-Wertung. Tabellenführer bleiben aber weiterhin Guido Michels und Harald Weckbecker. Das Fahrer-Duo von der Peugeot-Filale Rheinland belegte beim neunten Saisonlauf Rang zwei.

„Das war ein aufregendes Rennen für mich", berichtete Startfahrer Frank Borkowsky. „Ich musste die ganze Zeit ohne ABS fahren, was nicht einfach war. Trotzdem ist es mir gelungen, einen respektablen Vorsprung von 50 Sekunden aufzubauen." Als nächster Fahrer übernahm Ron Grüter den Peugeot 206 RC „VLN". „Bei mir war das ABS wieder da, es hat sich wohl bei dem Neustart nach dem Boxenstopp reaktiviert. Das war natürlich ein Vorteil. Dafür funktionierte die Benzinanzeige nicht richtig, weswegen ich nach dem Tanken gleich wieder an die Box gekommen bin, um sicher zu gehen, dass wir kein Leck oder ähnliches haben.

Nach kurzem Check bin ich wieder herausgefahren, habe aber dennoch zwei Minuten eingebüßt. Ich konnte mich aber wieder an die ‚Rheinländer’ herankämpfen und sie schließlich sogar überholen", so Grüter. Der Mitte des Jahres zum Team gestoßene Schlussfahrer Karl-Eduard Reinders machte dann mit konstanten Rundenzeiten den fünften Sieg des Teams „Lasarzewski" in Folge perfekt.

Nach vier Stunden Fahrzeit überquerte der 206 RC „VLN" der Peugeot-Filiale Rheinland die Ziellinie mit anderthalb Minuten Rückstand als Zweiter. „In den letzten beiden Runden ging Guido der Sprit aus, er hat den Wagen dann nur noch rollen lassen, um nicht nochmals an die Box zu müssen", berichtete Harald Weckbecker. „Aber wir hatten heute sowieso keine Chance, weil unsere Vorderachse bei einer Kollision in der ersten Runde einen Schlag bekommen hat und sich die Spur verstellt hat.

Deswegen büßten wir bis zu zehn Sekunden pro Umlauf ein. Schade. Aber ich muss dem Team ein riesiges Kompliment aussprechen, dass die Jungs das Auto nach dem heftigen Abflug im letzten Lauf so schnell wieder aufgebaut haben. Am Freitag kämpften wir noch mit dem Setup, heute lief es dann zumindest im Training wieder gut. Durch den Rempler im Rennen war das Auto dann aber eigentlich nicht mehr richtig zu fahren."

In der Meisterschaft liegen Michels/Weckbecker mit 54 Punkten 3,75 Zähler vor den Verfolgern Borkowsky/Grüter. Borkowsky: „Ob wir mit einem sechsten Sieg in Folge aus eigener Kraft Meister werden können, hängt auch davon ab, wie viele Autos in der ‚Cup 5’ beim Finale an den Start gehen. Leicht wird es auf jeden Fall nicht, denn die Rheinländer haben eindeutig die bessere Ausgangsposition."

Beim vorletzten Lauf konnten nur die beiden Titelrivalen antreten. Der unfallbeschädigte Peugeot des Peugeot-Partners „Autohaus Weißweiler" befindet sich weiterhin im Wiederaufbau. Der Peugeot vom „Autohaus Lenzen", der im Training mit sehr schnellen Rundenzeiten glänzte, konnte wegen einer im Qualifying gerissenen Motorhalterung nicht starten. Noch härter traf es das Team vom Peugeot-Partner „Autohaus Nett". Fahrer Paul Hunsperger kam im Freien Training mit hoher Geschwindigkeit im Bereich „Schwedenkreuz" von der Strecke ab, sein Fahrzeug überschlug sich mehrmals und wurde schwer beschädigt. Hunsperger kam mit gebrochener Nase und Rippenprellungen ins Krankenhaus. Damit fällt das Teams „Nett" auch beim Finale am 27. Oktober aus. „Weißweiler" und „Lenzen" wollen beim letzten Saisonlauf aber wieder mitmischen.



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