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Daimler übergibt smart fortwo electric drive an RWE
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Ab sofort verrichtet ein Smart fortwo electric drive seinen Dienst im Fuhrpark des Energieversorgers RWE. Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Fahrzeugaufbau und Antrieb Forschung und Vorentwicklung bei der Daimler AG, übergab heute das erste Erprobungsfahrzeug in Deutschland an Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.
Im täglichen Einsatz wird der elektrisch betriebene Smart wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung dieses Antriebskonzepts liefern. Nach dem im vorigen Jahr gestarteten Großversuch mit 100 Smart fortwo electric drive in der englischen Metropole London geht damit jetzt das erste Erprobungsfahrzeug in Deutschland in den Alltagsbetrieb.
„Ich freue mich, dass uns dieses großartige Erprobungsfahrzeug von Daimler zur Verfügung gestellt worden ist. RWE-Ökostrom und Smart passen gut zusammen. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten, die Entwicklung umweltfreundlicher und innovativer Elektro-Autos weiter voran zu treiben. Elektro-Autos haben im Stadtverkehr ein hohes Potenzial, an dem RWE in der Zukunft partizipieren will - in der Forschung, aber später auch in einer möglichen breiteren Anwendung“, sagte RWE-Chef Jürgen Großmann.
Bei der Übergabe des zweitürigen 30 kW/41 PS starken Smart verwies Prof. Dr. Herbert Kohler auf das hohe Entwicklungspotenzial, das der Elektroantrieb bietet: „Das emissionsfreie Fahren mit Batteriefahrzeugen ist ebenso ein fester Bestandteil unserer Antriebsstrategie wie Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Vor allem in Kombination mit regenerativen Energien sind diese Fahrzeugkonzepte ein entscheidender Schritt zu einer nachhaltigen Mobilität der Zukunft. Dabei bauen wir in besonderem Maße auf die Unterstützung von Mineralölindustrie und Energieversorgern.“
Der Smart fortwo electric drive wird bei RWE täglich im Einsatz sein. Rund 115 Kilometer Reichweite lassen sich mit seiner umweltfreundlichen Natrium-Nickel-Chlorid Batterie erzielen. Diese kann in vier Stunden an jeder haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose wieder auf 80 Prozent ihrer Leistung aufgeladen werden. Die maximale Leistungsfähigkeit wird nach einer Ladezeit von acht Stunden erreicht.
Die unter dem Wagenboden eingebaute Hochtemperatur-Batterie verkraftet - wie bei Daimler in Labortests nachgewiesen wurde - mindestens 1000 Ladezyklen, was einer kalendarischen Lebensdauer von etwa zehn Jahren entspricht. Sie liefert die Energie für einen Elektromotor, der im Wagenheck statt des üblichen Dreizylinder-Verbrennungsmotors eingebaut ist. Damit erreicht der Smart fortwo electric drive eine Höchstgeschwindigkeit von 112 km/h. Seine NEFZ-Verbrauchskosten liegen bei zirka 0,02 Euro je Kilometer. Damit hat er das Potenzial, wettbewerbsfähig zum Dieselantrieb zu sein.
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