Motorsport
Top-3-Platzierungen für Bmw bei WTCC-Saisonauftakt in Curitiba
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Im ersten Lauf der Saison war Farfus als Dritter ins Ziel gekommen. Allerdings wurde der 24-Jährige aufgrund eines technischen Regelverstoßes nachträglich vom Rennen ausgeschlossen. Die V-Strebe zur Befestigung der Unterbodenverkleidung entsprach nicht dem Reglement. Die Stewards erkannten jedoch keine Absicht beim Team. Damit rückte Müller im Klassement auf Rang drei vor, Priaulx wurde als Vierter gewertet. Porteiro erreichte den sechsten Platz. Alessandro Zanardi (IT) belegte für das BMW Team Italy-Spain die Plätze 15 und 11.
Nach den Rennen in Brasilien liegt Priaulx in der Fahrer-WM mit 13 Punkten auf Rang drei. Müller hat mit elf Zählern die vierte Position inne, Porteiro folgt auf Platz sechs, Farfus ist Siebter. Bei den Herstellern belegt BMW mit 25 Punkten den zweiten Platz.
Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Es ist nicht einfach, vom zwölften Startplatz eine Aufholjagd zu starten. Aber ich hatte das nötige Glück. Mein Auto war extrem konkurrenzfähig. Am Samstag hatten wir noch nicht die nötige Pace. Es spricht für unser Team, dass wir reagieren konnten. Es war ein schwieriges, aber am Ende erfolgreiches Wochenende.“
Jörg Müller (BMW Team Germany):
„Es war mein Ziel, in beiden Rennen Punkte zu sammeln. Das ist mir gelungen. Mein Start in den ersten Lauf war gut und konnte ein hohes Tempo gehen. In Rennen zwei sind mir einige Überholmanöver geglückt. elf Punkte sind eine gute Bilanz.“
Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Dass ich die sechs Punkte aus Rennen eins wieder verloren habe, ist natürlich enttäuschend. Der Speed des Autos war auch im zweiten Rennen gut, allerdings fehlt es uns noch an Höchstgeschwindigkeit, um die Diesel auf der Gerade attackieren zu können. Wir haben uns aber über den Winter stark verbessert.“
Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain):
„Ich hätte nicht erwartet, gleich zu Beginn der Saison auf dem Podium zu stehen. Vor dem zweiten Rennen haben wir einige Veränderungen am Auto vorgenommen. Das hat sich ausgezahlt. Ich bin sehr zufrieden.“
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
„Im ersten Rennen wurde ich von einem anderen Fahrzeug getroffen. Dabei wurde ein Reifenventil eingedrückt. Nach dem Boxenstopp konnte ich das Tempo der vorderen Autos mitgehen, lag aber schon eine Runde zurück. Im zweiten Rennen hatte ich nichts mehr zu verlieren. In Mexiko werde ich wieder voll angreifen.“
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