Nachrichten automobil
Peugeot Partner Kastenwagen - Gesteigerter Nutzwert und mehr Platz
|
|
Der neue Partner ist deutlich gewachsen: 24 cm mehr in der Länge, knapp zehn Zentimeter in der Breite. Und: Es gibt zum ersten Mal eine Version mit um 25 cm verlängerter Karosserie. Trotz der gewachsenen Grundmaße wirkt der neue Partner optisch gestreckter und eleganter als der Vorgänger. Die weiter vorne angesetzte Windschutzscheibe steht flacher, bei unveränderter Dachhöhe von 1,81 Meter und der gleichzeitig etwas längeren Karosserie ist den Peugeot-Designern ein sehr harmonischer Entwurf gelungen, der so gar nicht dem hochbeinigen und nicht selten als "pummelig" empfundenen Erscheinungsbild eines Lieferwagens entspricht.
Lückenloses Programm: zwischen Bipper und Expert
Innerhalb der Peugeot-Nutzfahrzeug-Palette ordnet sich der Partner mit 3,3 m³ beziehungsweise 3,7 m³ (L2) zwischen dem neuen Kompakt-Lieferwagen Bipper und dem Leicht-Transporter Expert ein. Die Standard-Nutzlast der kurzen Version (L1) beträgt 550 kg nach DIN. Wie in diesem Segment üblich, gibt es auch eine aufgelastete Variante mit 775 kg Nutzlast. Die Nutzlast der Langversion L2 liegt standardmäßig je nach Ausstattung bei bis zu 674 Kilogramm.
Im Vergleich zum alten Partner, der übrigens als Partner Origin weiter gebaut wird und eine preisgünstige Einstiegsvariante darstellt, bietet der neue Partner einen deutlich größeren Laderaum: Die Ladelänge wuchs beim kurzen Standard-Kastenwagen um zehn Zentimeter auf 1,80 Meter, die Breite um 15 cm, die nutzbare Ladehöhe blieb mit 125 cm gleich. Dank der sehr schmal bauenden Radkästen passt beim neuen Partner nun eine Europalette (120 x 80 cm) quer in den Laderaum.
Optimalen Zugang zum Laderaum erlauben auf Wunsch erhältliche seitliche Schiebetüren links und rechts und die asymmetrisch geteilten Heckflügeltüren. Sie geben mit 125 cm Breite und 120 cm Höhe eine nahezu quadratische Ladeöffnung frei. Die Ladekante liegt nur 58 cm über dem Boden und ist frei von störenden Schwellen. Mit 73 cm Breite und 119 cm Höhe gehören die seitlichen Schiebetüren des Partner zu den größten in der Lieferwagen-Konkurrenz. Ebenso wie die Hecktüren lassen sich die Schiebetüren auf Wunsch mit einem Fenster ausstatten. Beim verlängerten Partner L2 gehört die rechte Schiebetür zur Serienausstattung, beim kurzen Partner L1 gilt dies ab der Ausstattung "Komfort".
Innovativ: Die neue Multiflex-Sitzbank
Mit der innovativen Multiflex-Beifahrer-Doppelsitzbank ist der neue Partner der erste und derzeit einzige Lieferwagen, der zwei Mitfahrern Platz bietet. Aber die Multiflex-Bank kann noch mehr: Mit wenigen Handgriffen lässt sich der äußere Sitz umklappen und auf das Niveau des Laderaumbodens absenken. Dadurch ergibt sich eine Erweiterung der Standard-Ladelänge von 1,80 Meter auf drei Meter. Das Laderaum-Volumen wächst zugleich um 400 Liter. Oder man braucht Platz für besonders Sperriges: Dann lässt sich die Sitzfläche des rechten Sitzes nach oben aufklappen und erweitert den Platz des Beifahrers zu einem besonders hohen Laderaum.
Der Mittelsitz als vollwertiger Beifahrerplatz mit Airbag und Dreipunktgurt bietet für kurze Strecken ausreichend Platz für einen Erwachsenen und ermöglicht so die Mitnahme von zwei Mitfahrern. Bleibt der Mittelsitz unbenutzt, lässt sich seine Rückenlehne nach vorne klappen und als Schreibunterlage oder Platz für den Laptop nutzen.
Komfortabel: Fahrerplatz wie im Pkw
Der Mensch und das Auto als Arbeitsplatz standen beim Design des Fahrerplatzes und der Kabine im Mittelpunkt. Selbst hoch gewachsene Fahrer finden dank axial verstellbarem Lenkrad sowie in Länge und Neigung großzügigem Verstellraum für den bequemen Sitz jederzeit eine entspannte Fahrposition mit viel Bewegungsfreiheit für Knie, Arme und Ellenbogen. Der in die Mittelkonsole integrierte Schalthebel liegt ebenso optimal zur Hand wie alle hier untergebrachten Bedienelemente für Klima, Radio und die wichtigsten Schalter. Das separate Radio-Display ganz oben auf der Mittelkonsole zeigt alle Entertainment-Funktionen und Informationen des optionalen Bordcomputers an.
Besonders praxisgerecht ist das großzügige Angebot an Ablagemöglichkeiten. Neben den üblichen Fächern in den Türen, der Mittelkonsole und in der Dachablage wird das freie Volumen hinter den Armaturen für ein DIN A4-großes Fach mit Deckel genutzt, das sogar einen Laptop aufnehmen kann.
Antrieb und Fahrwerk: Komfortabel, sicher und wirtschaftlich
Beim neuen Partner Kastenwagen stehen drei Triebwerke – zwei HDi und ein Benziner – zur Wahl. Als Diesel-Motoren kommen zwei 1,6 Liter große HDi mit 55 kW (75 PS) und 66 kW (90 PS) zum Einsatz. Der Benziner leistet 66 kW (90 PS) und glänzt mit einem beachtlichen Drehmoment. Ab Herbst wird es für den 90 PS-Diesel serienmäßig das Rußpartikelfiltersystem FAP geben. Ausgestattet mit einem variablen Abgas-Turbolader glänzt dieser Motor mit besonders hoher Elastizität und Durchzugskraft.
Bei der Auslegung von Zelle und Fahrwerk achteten die Konstrukteure auf eine hohe Grundsteifigkeit der Karosserie. Ein dreigeteilter Lastpfad im Frontbereich, Fahrer- und weitere optionale Beifahrer- und Seitenairbags sorgen für ein hohes Niveau beim aktiven wie passiven Insassenschutz. Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Tempobegrenzer und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sind auf Wunsch erhältlich. Eine praktische Leiterklappe gibt es optional in Verbindung mit den Flügeltüren.
Die Ausstattung: von einfach bis sehr individuell
Zu den weiteren, den Komfort nochmals erhöhenden Ausstattungsmerkmalen gehören zum Beispiel die manuelle oder elektronisch geregelte Klimaanlage, Rückfahrwarner, Einschaltautomatik des Abblendlichts, Regensensor, Sitzheizung vorne und vieles mehr. Gebündelt werden wichtige Zubehörgruppen in sinnvoll zusammengestellten Paketen. Das "Elektro-Paket" mit elektrischen Fensterhebern vorn (inklusive Komfortschaltung und Einklemmschutz), elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln und Zentralverriegelung erhöht den Alltagskomfort erheblich. Das "Sicht-Paket" mit Licht-Automatik, Regensensor, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer und wärmeabweisender Frontscheibe dient zusätzlich dem Wohlbefinden des Fahrers und damit der passiven Sicherheit.
Wirtschaftlichkeit und Unterhaltskosten sind beim neuen Partner ebenfalls vorbildlich betriebsfreundlich: Dank zusammengelegter Ölwechsel- und Inspektions-Intervallen müssen die Diesel-Varianten nur noch alle 20.000 km in die Werkstatt, der Benziner nur alle 30.000 Kilometer.
|
| Attenzione: si prega di non utilizzare un linguaggio offensivo, eventuali commenti volgari o offensivi saranno rimossi, così come link non giustificati. I commenti sono inseriti dai lettori, che se ne assumono la responsabilità |
|
Non sei registrato? Registrati, è gratis! |
|
|
Commento |
|
