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Fakten zum achten Audi Sieg in Le Mans

18 giugno 2008

Fakten zum achten Audi Sieg in Le Mans

In einem der spannendsten und schnellsten Rennen der Le Mans-Geschichte gelang der Audi AG am vergangenen Wochenende ein weiterer Triumph beim wohl härtesten Autorennen der Welt.
 
Für Audi war es der achte Le Mans-Triumph bei nur zehn Einsätzen. Damit liegt Audi in der ewigen Bestenliste des seit 1923 ausgetragenen Langstrecken-Klassikers nur noch einen Sieg hinter Ferrari auf Rang drei.
 
Der Audi R10 TDI blieb auch bei seinem dritten Einsatz in Le Mans ungeschlagen. Audi ist unverändert der einzige Hersteller, der die 24 Stunden von Le Mans mit einem Diesel-Fahrzeug gewonnen hat.
 
Le Mans 2008 war der 29. Renneinsatz des Audi R10 TDI und der insgesamt 16. Sieg für den Diesel-Sportwagen der Audi AG.
 
Der siegreiche Audi R10 TDI fuhr 2008 erstmals mit einem Biokraftstoff der zweiten Generation: Dem Shell V-Power Diesel war neben den bekannten GTL-Komponenten erstmals auch eine geringe Menge BTL (Biomass-to-Liquids) beigemischt.
 
5.192,649 Kilometer (381 Runden) legten Dindo Capello, Allan McNish und Tom Kristensen mit dem siegreichen Audi R10 TDI (Chassisnummer 204) im Rennen zurück. Damit stellten sie einen neuen Rekord für die aktuelle Streckenvariante auf.
 
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 216,300 km/h war die 76. Auflage der 24 Stunden von Le Mans das fünftschnellste der Geschichte und das schnellste seit der Entschärfung der Hunaudières-Gerade durch zwei Schikanen im Jahr 1990.
 
Die schnellste Rennrunde des Audi R10 TDI gelang Alexandre Prémat am Samstagnachmittag in der 75. Runde mit einer Zeit von 3.23,939 Minuten (Schnitt: 240,584 km/h). Damit unterbot er die schnellste Runde von Allan McNish aus dem Vorjahr um 3,237 Sekunden.
 
Die bisher schnellste Runde eines Audi R10 TDI in Le Mans fuhr Allan McNish im Warm-up am Samstagmorgen mit 3.23,319 Minuten (Schnitt: 241,317 km/h).
 
Erst zum fünften Mal in der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans und erstmals seit 20 Jahren siegte ein Fahrzeug mit der Startnummer 2.
 
Vier verschiedene Fahrzeuge lagen während des Rennens in Führung, insgesamt gab es 25 Führungswechsel. 178 der 381 Runden – und damit mehr als jedes andere Fahrzeug – lag der am Ende siegreiche Audi R10 TDI an der Spitze des Feldes.
 
Von den 55 gestarteten Fahrzeugen schieden 19 vorzeitig aus. Das Audi Sport Team Joest brachte alle drei Audi R10 TDI ins Ziel.
 
Der siegreiche Audi R10 TDI stand während des Rennens lediglich 31 Minuten und 56 Sekunden an der Box Insgesamt kam das Fahrzeug 32 Mal an die Box – dank des sparsamen TDI-Motors viermal weniger als der zweitplatzierte Peugeot und kein einziges Mal unplanmäßig. 20 Mal wurden die Reifen gewechselt. Am Siegerwagen gab es kein einziges technisches Problem.
 
Zwölf Runden konnten die Audi Piloten mit einer Tankfüllung Shell V-Power Diesel absolvieren – eine mehr als die Konkurrenz aus dem Peugeot-Lager. Im Schnitt lag der Verbrauch bei lediglich 45,56 Liter pro 100 Kilometer.
 
Nur acht Fahrerwechsel gab es beim Siegerwagen. Den längsten Stint fuhr Allan McNish: Von 6:11 bis 9:31 Uhr saß der Schotte 3 Stunden und 20 Minuten ununterbrochen am Steuer des Audi R10 TDI.
 
Tom Kristensen feierte seinen achten Sieg in Le Mans und baute damit seinen Rekord weiter aus. Für Allan McNish war es der zweite Le Mans-Triumph nach 1998 und der erste mit Audi. Dindo Capello siegte zum dritten Mal. Für das Trio war es im dritten Anlauf der erste gemeinsame Erfolg.
 
Der Altersdurchschnitt des siegreichen Fahrerteams lag am Renntag bei 40,3 Jahren. Dindo Capello feierte am Dienstag nach dem Sieg seinen 44. Geburtstag. Le Mans-Rekordsieger Tom Kristensen wird am 7. Juli 41 Jahre alt, Allan McNish im Dezember 39.
 
Es war der insgesamt 26. Le Mans-Erfolg eines deutschen Automobilherstellers, der 50. eines offenen Sportwagens und der 17. für Michelin, dem Reifenpartner von Audi, der in Le Mans seit dem Jahr 1998 ungeschlagen ist.
 
Für das Team um Reinhold Joest war es der zehnte Triumph in Le Mans, für das Audi Sport Team Joest der sechste.
 
Audi Technologie siegte in Le Mans zum neunten Mal in Folge. Die Gesamtverantwortung für alle neun Siege lag bei Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.



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