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DTM Norisring, Qualifying: Pole für Bruno Spengler vor Jamie Green und Paul Di Resta

28 giugno 2008

DTM Norisring, Qualifying: Pole für Bruno Spengler vor Jamie Green und Paul Di Resta


Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse) startet beim fünften Lauf der DTM 2008 am Sonntag auf dem Norisring in Nürnberg (Start: 14:00 Uhr, ab 13:45 Uhr in der ARD) von der Pole Position. Im spannenden Schlussteil des Qualifyings sicherte sich Spengler mit 47,785 Sekunden die sechste Pole Position seiner DTM-Karriere. Es war die schnellste DTM-Qualifyingrunde auf dem Norisring. Der Vorsprung von 0,178 Sekunden bei Trockenheit ist der größte Vorsprung eines Polesitters in Nürnberg seit der Einführung des dreiteiligen Qualifyings 2006; auf den bestplatzierten Audi von Timo Scheider schaffte Bruno sogar 0,243 Sekunden.

Mercedes-Benz siegte am Norisring in der neuen DTM seit 2000 bei sieben von neun Rennen, die letzten fünf Siege gingen in Folge an die Mercedes-Benz Fahrer Christijan Albers (2003), Gary Paffett (2004/2005) und Bruno Spengler (2006/2007).

Neben Bruno aus der ersten Startreihe wird Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) ins Rennen gehen, er war in 47,963 Sekunden Zweitschnellster vor Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse/47,969), dem Sieger und Polesitter beim letzten Rennen auf dem Lausitzring vor sechs Wochen.

Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse) fuhr in 48,168 Sekunden auf Startplatz sieben. Gary Paffett (stern AMG Mercedes C-Klasse) wurde bester Jahreswagenfahrer auf Platz neun (48,295). Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse) holte in seinem fünften DTM-Rennen sein bisher bestes Qualifyingergebnis und kam in 48,417 auf Rang elf. Er blieb mit dieser Zeit knapp vier Zehntelsekunden unter dem Rundenrekord von Bruno Spengler aus dem Vorjahr (48,792).

Qualifying, Teil 1: Bruno Spengler fuhr Bestzeit in 48,007 Sekunden, gefolgt von seinen Mercedes-Benz Teamkollegen Paul Di Resta (48,074) und Jamie Green (48,158). Mathias Lauda (Pixum AMG Mercedes C-Klasse) fuhr die C-Klasse des Vorjahres in 48,235 auf Rang sechs. Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse) verpasste den zweiten Teil des Qualifyings mit 48,581 Sekunden auf Platz 15 um drei Hundertstelsekunden.
Qualifying, Teil 2: Bruno Spengler kam in 47,997 Sekunden auf Platz zwei, er unterbot als erster Fahrer an diesem Wochenende die 48-Sekunden-Marke. Nicht im letzten Teil dabei: Gary Paffett mit 48,295 Sekunden auf Rang neun; Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse), der mit 48,417 Sekunden auf Platz elf fuhr und so sein bisher bestes Qualifyingresultat in der DTM erzielte. Maro Engel (JungeSterne AMG Mercedes C-Klasse) fuhr in 48,538 Sekunden auf Rang zwölf, Mathias Lauda wurde 14. (48,663).
 
Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse 2008) Pole Position (47,785): „Ich freue mich riesig über meine Pole Position. Der Norisring ist eine meiner Lieblingsstrecken. Von der Pole zu starten, bietet beste Chancen für das Rennen. Aber gerade hier auf dem Norisring kann viel passieren, deshalb gehen wir das Rennen voll konzentriert an. Es macht sehr viel Spaß, vor so vielen begeisterten Zuschauern zu fahren.“

Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2008) Zweiter (47,963): „Ich hatte etwas Probleme, meine besten Sektorzeiten in einer Runde zusammen zu bekommen, sonst hätte ich Bruno angreifen können. Doch der zweite Startplatz ist eine gute Ausgangsbasis für das Rennen und ich werde wie immer alles geben.“

Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse 2008) Dritter (47,969): „Mit dem dritten Platz bin ich nicht ganz zufrieden, doch es ist toll, dass wir die ersten drei Startplätze unter uns Mercedes-Teamkollegen ausgemacht haben. Die Abstände sind hier immer sehr gering. Doch ich habe ein gutes Auto und in dem langen und harten Rennen ist alles möglich.“

Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2008) Siebter (48,168): „Ich bin nicht zufrieden. Bei den Tests gestern und im Freien Training heute Morgen war ich nie schlechter als Vierter und kann mir nicht erklären, warum das Qualifying nicht besser lief. Wir werden jetzt die Daten analysieren, um uns für morgen zu steigern. Aber auch aus der vierten Reihe ist noch alles möglich.“

Gary Paffett (stern AMG Mercedes C-Klasse 2007) Neunter (48,295): „Mit dem neunten Platz bin ich recht zufrieden, damit bin ich bester Jahreswagenfahrer. Wir hatten gestern gute Longruns und deshalb bin ich optimistisch, morgen in die Punkte fahren zu können.“

Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2007) Elfter (48,417): „Nach der langen Pause von sechs Wochen ist es schön wieder an der Rennstrecke zu sein. Platz elf ist für mich eine ordentliche Ausgangsposition. Danke an mein Team für die harte Arbeit. Mit einem guten Start sollte morgen noch etwas drin sein.“
Maro Engel (JungeSterne AMG Mercedes C-Klasse 2007) Zwölfter (48,538): „Der zwölfte Rang geht in Ordnung, das ist mein bester Startplatz bisher in der DTM. Dennoch gibt es noch Steigerungsmöglichkeiten. Ich brachte keine perfekte Runde zustande und es gelang mir nicht das Optimum aus den Reifen herauszuholen. Sonst wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen.“

Mathias Lauda (Pixum AMG Mercedes C-Klasse 2007) 14. (48,663): „Ich bin enttäuscht. Nach Position sechs im ersten Teil hatte ich mir mehr erhofft als den 14. Startplatz. Ich fand im zweiten Teil des Qualifyings keinen Grip mehr, warum, weiß ich nicht. Sonst wäre deutlich mehr möglich gewesen.“

Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2007) 15. (48,581): „Das Auto lief sehr gut und mir fehlten am Ende drei Hundertstelsekunden, um mich für die zweite Runde zu qualifizieren. Am Norisring geht es eben immer besonders knapp zu. Ich freue mich auf das Rennen morgen, ich bin sicher, da geht mehr.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Eine beeindruckende Leistung von Bruno, Jamie und Paul und dem ganzen Team um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis. Der Grip wurde von Runde zu Runde besser. Das Team hatte das gut antizipiert und optimal umgesetzt. Das Ergebnis macht uns glücklich, weil der Norisring ein besonders prestigeträchtiges Rennen ist. Wir freuen uns, dass unsere eigenen Nachwuchskräfte die ersten drei Plätze belegen. Sie kommen wie Lewis Hamilton alle aus der Formel 3 Euro Serie.

Brunos Polerunde mit 0,178 Sekunden Vorsprung war klasse. Er hat hier vor zwei Jahren erstmals in der DTM gewonnen und im letzten Jahr hier Sieg, Pole und schnellste Runde erzielt. Mit drei Autos auf diesem schwierigen Kurs vorne zu stehen, ist eine prima Ausgangsbasis für das zu erwartende harte Rennen. Bemerkenswert war auch Mathias Laudas Leistung mit Platz sechs im ersten Qualifying, leider kam er im zweiten Teil nicht mehr an diese Zeit heran. Nürnberg ist für uns ein gutes Pflaster. Die letzten fünf Rennen hier haben wir gewonnen und dieser Stadtkurs liegt uns offensichtlich. Keiner im Team hebt aber deshalb ab, morgen zählt’s, und da wollen wir gut sein.“



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