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DTM Norisring: Doppelsieg - Jamie Green gewinnt vor Bruno Spengler

30 giugno 2008

DTM Norisring: Doppelsieg - Jamie Green gewinnt vor Bruno Spengler


Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) gewann den fünften Lauf der DTM 2008 auf dem Norisring. Nach 74 spannenden Runden siegte er mit 0,4 Sekunden vor Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse); der zweite Doppelsieg für Mercedes-Benz in dieser Saison. Für Mercedes-Benz war es der dritte Sieg in Folge nach dem Doppelsieg von Jamie Green und Paul Di Resta in Mugello und dem Erfolg von Di Resta auf dem Lausitzring. Am Norisring hat Mercedes-Benz jetzt sechs Rennen in Folge gewonnen. Von 305 DTM-/ITC-Rennen seit 1988 gewann Mercedes-Benz 144.

Jamie Green ist der erste Fahrer in diesem Jahr, der zwei Rennen gewann. Er liegt in der Meisterschaft mit 31 Punkten auf Rang zwei, einen Zähler hinter Timo Scheider (Audi). Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse), der heute Platz sechs belegte, ist mit 26 Punkten Dritter der Gesamtwertung; Bruno Spengler liegt mit 22 Zählern, zehn Punkte hinter der Spitze auf Position fünf.

Die Platzierungen der weiteren C-Klasse Fahrer: Gary Paffett (stern AMG Mercedes C-Klasse) war bester Jahreswagenfahrer auf Rang fünf. Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse) fuhr als Siebter ins Ziel; Mathias Lauda (Pixum AMG Mercedes C-Klasse) wurde Neunter vor Maro Engel (JungeSterne AMG Mercedes C-Klasse) und Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse). Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse) war Neunter, als er fünf Runden vor Schluss in der Grundigkehre wegen nachlassender Bremsen ausfiel und so sein bestes DTM-Resultat verpasste.

Sechs Mercedes-Benz C-Klassen kamen in die Punkteränge, sieben in die Top Ten und acht unter die ersten Elf.

Insgesamt 140.000 Besucher kamen laut offizieller Angabe der Veranstalter am Wochenende (Fr./Sa./So.) zum fünften DTM-Rennen 2008 auf dem Norisring.
 
Der Start: Zum zweiten Mal in Folge startete Bruno Spengler auf dem Norisring von der Pole Position; Jamie Green und Paul Di Resta standen auf den Startplätzen zwei und drei. Green beschleunigte etwas schneller und übernahm vor der Grundigkehre die Führung vor Spengler und Di Resta. Bernd Schneider war nach der ersten Runde Achter vor Gary Paffett, dem besten Jahreswagenfahrer im Qualifying.

Runde 10: Jamie Green führte 2,8 Sekunden vor Bruno Spengler, Paul Di Resta attackierte den Kanadier im Kampf um Platz drei.
Runde 12: Gary Paffett überholte Bernd Schneider und übernahm Platz acht.
Runde 14: Paffett passierte Martin Tomczyk und war jetzt Siebter.

Runde 17: Auch Bernd Schneider überholte Tomczyk und verbesserte sich auf Rang acht.
Runde 21: Paul Di Resta drehte sich in der Grundigkehre und fiel von Rang drei auf sieben hinter Gary Paffett zurück.
Runde 24: Bruno Spengler fuhr zu seinem ersten Boxenstopp herein. Es folgten Jamie Green und Gary Paffett in Runde 25, Paul Di Resta und Susie Stoddart in Runde 26, Bernd Schneider in Runde 27, Mathias Lauda in Runde 28, Maro Engel in Runde 28 und Ralf Schumacher in Runde 29, der zuvor erstmals ein DTM-Rennen angeführt hatte.
Runde 30: Am Ende der ersten Boxenstopprunde führte wieder Jamie Green vor Bruno Spengler. Gary Paffett war Sechster vor Paul Di Resta und Bernd Schneider, die um Platz sieben kämpften.

Runde 35: Gary Paffett und Bernd Schneider kamen als erste Mercedes-Benz Fahrer zu ihren zweiten Routinestopps herein; Paul Di Resta folgte eine Runde danach.
Runde 39: Zweite Boxenstopps von Bruno Spengler und Susie Stoddart, einen Umlauf später kommt Jamie Green herein. Beim Losfahren blieb am Auto des Engländers die Tankkanne stecken; Green fuhr weiter und verlor die Kanne beim Anbremsen der Grundigkehre.

Runde 42: Bruno Spengler fuhr in 48,446 Sekunden die schnellste Rennrunde – ein neuer Rekord für die DTM auf dem Norisring.
Runde 45 bis 47: Mathias Lauda, Maro Engel und Ralf Schumacher beenden die zweite Boxenstopprunde
Runde 50: Jamie Green führte mit einer halben Sekunde vor Bruno Spengler. Gary Paffett war Sechster vor Paul Di Resta und Bernd Schneider.
Runde 53: Bernd Schneider fiel auf Platz 15 zurück. Jamie Green geriet unter Druck von Bruno Spengler und Mattias Ekström.
Runde 55: Gary Paffett bremste Tom Kristensen in der Dutzendteichkehre aus und übernahm Rang fünf.
Runde 57: Paul Di Resta überholte Tom Kristensen und war jetzt Sechster.

Runde 59: Auch Bernd Schneider ging an Tom Kristensen vorbei und verbesserte sich auf Rang sieben.
Runde 61: Ralf Schumacher und Mathias Lauda überholen Maro Engel und waren jetzt Neunter und Zehnter.
Runde 70: Ralf Schumacher drehte sich beim Anbremsen der Grundigkehre und fiel mit Bremsdefekt aus.
Ziel (Runde 74): Jamie Green siegte vor Bruno Spengler. Gary Paffett kam als bester Jahreswagenfahrer auf Platz fünf gefolgt von Paul Di Resta und Bernd Schneider.
 
Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2008), Sieger: „Das ist ein tolles Ergebnis. Vor zwei Jahren stand ich hier auf Pole und konnte das damals leider nicht umsetzen, deshalb ist es umso schöner, dass ich heute siegte. Es war ein hartes Rennen. Ich kam beim Start sehr gut weg, doch nach den Boxenstopps hatte ich etwas Probleme mit Verkehr und mit der Balance, dann machte ich zwei kleine Fahrfehler und Bruno rückte auf. Doch am Ende lief alles perfekt – danke an mein Team für eine super Leistung.“

Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse 2008), Zweiter: „Mein Start war nicht schlecht, aber nicht perfekt. Auf der Innenseite hätte ich an der Grundigkehre vielleicht vor Jamie bleiben können. Aber ich hoffe, dass mit dem zweiten Platz für mich der Knoten in diesem Jahr geplatzt ist. Ich werde weiter alles geben, bin zehn Punkte hinter der Spitze und ich freue mich schon auf die nächsten sechs Rennen.“

Gary Paffett (stern AMG Mercedes C-Klasse 2007), Fünfter: „Ich freue mich riesig. Das Auto lief super und ich kam gut mit den 2008er Autos mit. Vielleicht wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber es ist OK so.“

Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse 2008), Sechster: „Das Auto lief sehr gut, doch nachdem ich in der Anfangsphase die Mauer berührt hatte, verlor ich etwas den Anschluss an Bruno, denn mein Auto war beschädigt. Das war auch der Grund für meinen Dreher. Nach Platz drei im Qualifying bin ich mit Rang sechs heute natürlich nicht zufrieden, aber die Meisterschaft ist noch lang.“

Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2008), Siebter: „Mit einem besseren Start wäre ich vielleicht weiter nach vorn gekommen. So war vom siebten Startplatz nicht mehr möglich. Zudem hatte ich gegen Ende Probleme mit der Bremsbelüftung und musste etwas langsamer fahren, dadurch konnte ich mich nicht verbessern.“

Mathias Lauda (Pixum AMG Mercedes C-Klasse 2007), Neunter: „Ich bin ganz zufrieden, das war in diesem Jahr mein bestes Rennen und ich kam erstmals 2008 in die Top Ten. Vor dem ersten Boxenstopp war mein Speed noch nicht optimal, doch dann wurde es besser und der Zweikampf mit Ralf hat viel Spaß gemacht.“
Maro Engel (JungeSterne AMG Mercedes C-Klasse 2007), Zehnter: „Ich startete gut und wir hatten eine gute Strategie. Gegen Ende hatte ich Bremsprobleme und Mathias konnte mich überholen. Schade, heute wären Punkte drin gewesen.“

Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2007), Elfte: „Ich bin zufrieden. Platz elf ist für mich ein schönes Ergebnis, zumal ich alle 2007er und 2006er Audi hinter mir ließ. Danke an das Persson Team, alle haben einen tollen Job gemacht.“

Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2007), ausgefallen: „Mir ging am Start fast der Motor aus und ich fiel vom elften auf den 17. Platz zurück. Gegen Ende ließen meine Bremsen nach und dann konnte ich an der Grundigkehre auf einmal nicht mehr verzögern. Mir gelang es, das Auto zu drehen, so dass nichts passierte. Schade, Platz neun wäre ein ordentliches Ergebnis geworden.“
 
Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Kompliment an Jamie, der ein tolles Rennen zeigte und sich gleich zu Beginn einen Vorsprung von bis zu drei Sekunden herausfuhr. Ich bin stolz auf ihn und Bruno, die wie Lewis Hamilton vor ein paar Jahren noch unser Nachwuchsprogramm in der Formel 3 Euro Serie absolvierten. Danke an die HWA-Mannschaft um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis für unseren sechsten Norisring-Sieg in Folge. Bemerkenswert auch die Leistung unserer Jahreswagenfahrer, allen voran Gary Paffett, der Fünfter wurde. Ralf Schumacher zeigte ein kampfbetontes Rennen. Er verbesserte sich nach der Startrunde von Platz 17 auf neun und fuhr die sechstschnellste Rennrunde.

Leider verpasste er sein bestes DTM-Resultat wegen eines defekten Bremsbelages. Audi hat uns den Sieg hier nicht leicht gemacht. Die Gesamtwertung mit den ersten fünf Fahrern innerhalb von zehn Punkten, davon drei Mercedes-Benz Fahrer, ist eine schöne Parallele zur Formel 1, wo augenblicklich vier Fahrer durch zehn Punkte getrennt sind. Jamie liegt einen Punkt hinter dem Spitzenreiter und in der Teamwertung haben wir die Führung übernommen. Danke an die Organisatoren vom MCN um Gernot Leistner und an die ITR, die bei der Vorbereitung Enormes geleistet haben. Unser Ergebnis wird hoffentlich in ein paar Stunden deutlich getoppt, wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft heute Abend den Europameister-Titel gewinnt.“



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