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Mit Brennstoffzellenfahrzeugen auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität
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Mobilität stellt einen gesellschaftlichen Grundwert dar, und sie ist ein entscheidender Faktor für den Wohlstand in einer Volkswirtschaft. Verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Handeln muss deshalb darauf abzielen, Mobilität nachhaltig zu gestalten. Daher hat DaimlerChrysler nachhaltige Mobilität in seinen Unternehmenszielen fest verankert. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Entwicklungen auf dem Energiesektor gibt es keinen Zweifel, dass die gegenwärtige Nutzung von überwiegend fossiler Primärenergie die Bedingung der Nachhaltigkeit auf Dauer nicht erfüllt. „Dies gilt auch für den Verkehrssektor mit seiner fast ausschließlichen Konzentration auf Rohölressourcen zur Kraftstoffproduktion. DaimlerChrysler plädiert deshalb für einen energiepolitischen Paradigmenwechsel, der hohe Anstrengungen erfordert“, so Dr. Thomas Weber, Vorstand DaimlerChryslerAG Konzernforschung & Entwicklung Mercedes Car Group.
Nachhaltige Mobilität lässt sich nur erreichen, wenn drei Ziele konsequent verfolgt werden:
1. Antriebe mit gesteigerter Effizienz. Solange Kraftstoffe überwiegend aus fossilen Quellen 2. CO2-Neutralität. Nur ein deutlich niedrigerer Ausstoß an Kohlendioxid begegnet der drohenden Gefahr eines Klimawechsels. Auch dieses Ziel verlangt nach verstärktem Einsatz regenerativer Energien, die sich weitgehend oder sogar gänzlich CO2-neutral nutzen lassen.
3. Stärkere Nutzung regenerativer Ressourcen. Der Ausbau alternativer Energiequellen in Weltregionen, die momentan noch stark vom Import fossiler Primärenergieträger abhängig sind, lockert das bestehende Abhängigkeitsverhältnis und erhöht die Versorgungssicherheit. Der verstärkte Einsatz regenerativer Energie sichert zudem die langfristige Verfügbarkeit von Primärenergie für den Verkehrssektor.
stammen, ist ihr möglichst effizienter, also sparsamer Einsatz geboten, um die begrenzten Ressourcen zu schonen und die CO2-Emissionen zu senken. Regenerative Energiequellen sind theoretisch unbegrenzt verfügbar, doch auch sie verlangen nach sparsamem Umgang, nicht zuletzt wegen ihrer relativ hohen Produktionskosten.
Unser Weg zu nachhaltiger Mobilität
Energiestrukturen und Mobilitätskonzepte können sich nicht schlagartig ändern. In beiden Fällen handelt es sich um Bereiche, bei denen ein Umsteuern in Richtung Nachhaltigkeit nur allmählich zu greifbaren Verände-rungen führt. Das bedeutet aber auch: Die dafür geeigneten Entwick-lungsstrategien müssen kurz-, mittel- und langfristige Perspektiven enthalten und erfordern von allen Beteiligten einen langen Atem. „DaimlerChrysler verfolgt diese Strategie unter dem Motto „Unser Weg zu nachhaltiger Mobilität“. Sie legt eine Roadmap aller Entwicklungsziele fest, die heute, morgen oder übermorgen erreichbar sind und jeweils einen Schritt auf dem Weg dorthin darstellen,“ erläutert Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Vorentwicklung Fahrzeugaufbau und Antrieb sowie DaimlerChrysler-Umweltbevollmächtigter.
Diesen langen Weg können Automobilhersteller wie DaimlerChrysler nicht allein zurücklegen. Ihre Rolle ist es, Antriebskonzepte effizienter und abgasärmer zu gestalten sowie neue Konzepte zur Marktreife zu bringen, die das Potenzial zu einem Effizienzsprung haben. Doch es be-darf des Engagements weiterer Beteiligter, um das Ziel zu erreichen. Kraftstoffhersteller und Energieerzeuger müssen ihre Produkte ebenfalls verbessern und neue Kraftstoffe zu markfähigen Preisen entwickeln. Nur mit entsprechenden Energieträgern und Kraftstoffqualitäten können optimierte oder innovative Antriebe ihre Vorzüge ausspielen. Energieerzeuger und Technologieentwickler müssen schrittweise Produktionskapazitäten für regenerative Energien ausbauen und Herstellungsprozesse verbessern, damit diese Energieformen in ausreichender Menge zu akzeptablen Preisen verfügbar werden. Zusätzliche Infrastrukturen zur Versorgung müssen entstehen, über die sich neue Kraftstoffe flächendeckend verteilen lassen. Nicht zuletzt muss die Politik für geeignete Rahmenbedingungen sorgen, um den Weg zu nachhaltiger Mobilität zu ebnen.
Bei den Kraftstoffen unterstützt DaimlerChrysler eine Reihe von Entwick-lungen, die Meilensteine auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität darstellen. Heutige Kraftstoffe wie Diesel und Benzin lassen sich in ihrer Qualität weiter verbessern; damit werden die heute schon technisch möglichen Optimierungen von Verbrennungsmotoren auch nutzbar. Auch das Beimischen von regenerativ erzeugten Biokraftstoffen der ersten Generation bietet bereits heute Möglichkeiten, CO2-Emissionen zu mindern und den Verbrauch fossiler Primärenergie zu bremsen. Synthetische Kraftstoffe, die sich aus fossilen Quellen, aber auch regenerativ gewinnen lassen (Biokraftstoffe der zweiten Generation), sind der nächste Schritt zu maßgeschneiderten Motor-Treibstoff-Konzepten, die weitere Effizienzgewinne und ein Absenken der CO2-Emissionen ermöglichen. Am Ende des Weges sollten überwiegend oder ausschließlich regenerativ erzeugte Kraftstoffe stehen, die das Ziel der CO2-Neutralität in greifbare Nähe rücken lassen. DaimlerChrysler sieht dabei aus mehreren Gründen im Wasserstoff (siehe Pressetext Wasserstoff) den idealen Energieträger für diese langfristige Entwicklung.
Verzahnt mit dem skizzierten Wandel der Kraftstoffpalette verfolgt DaimlerChrysler kurz-, mittel- und langfristige Ziele in der Antriebsentwicklung. Auch nach mehr als 100 Jahren ständiger Verbesserung steckt in verbrennungsmotorischen Konzepten nach wie vor Potenzial für gesteigerte Effizienz und Emissionsminderung. Das beweisen unsere Motorenentwickler mit jedem neuen Aggregat. Mit dem in den nächsten Jahren steigenden Angebot synthetischer Kraftstoffe bieten sich den Motorenentwicklern weitere Optionen zur Verbesserung. Mit der Entwicklung und dem Einsatz von Hybridkonzepten in dafür vorteilhaften Anwendungen schafft DaimlerChrysler in den nächsten Jahren zusätzlichen Raum für CO2-Reduzierungen.
Langfristig jedoch bietet kein anderes Antriebskonzept als die mit Druckwasserstoff betriebene Brennstoffzelle ein höheres Potenzial auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität. Deshalb hat sich das Unternehmen sehr frühzeitig auf dieses viel versprechende Konzept konzentriert und mit den derzeit laufenden Praxiserprobungen (siehe Pressetext Brenn-stoffzellenantrieb – Fortschritte auf dem Weg zur Serienreife) schon ein gutes Stück auf dem Weg zur Markteinführung dieses innovativen Antriebs zurückgelegt. Mit dem Forschungsfahrzeug F 600 HYGENIUS schließlich (photo: F 600 HYGENIUS) haben die Forscher von DaimlerChrysler gezeigt, wie sich Leistungsfähigkeit, Leistungsdichte und Alltagstauglichkeit dieses noch jungen Antriebskonzepts konsequent steigern lassen, damit Kunden von DaimlerChrysler in nicht allzu ferner Zukunft nicht nur nachhaltig, sondern auch mit uneingeschränktem Fahr-spaß mobil sein können.
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