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Der Volvo C30: Sportliches Kompaktmodell für Individualisten
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Mit dem Volvo C30 debütiert der schwedische Automobilhersteller im Herbst 2006 im Premiumbereich des Kompaktsegments. Das unverwechselbare Design des viersitzigen Zweitürers mit der gläsernen Heckklappe bietet einer anspruchsvollen Klientel die Möglichkeit, auch in dieser Fahrzeugklasse ausgeprägte Individualität und einen persönlichen Lebensstil auszudrücken.
„Die Zielgruppe des Volvo C30 sind junge, urban geprägte Singles und Paare – eine Klientel, die emotionales Design und aktive Fahreigenschaften bevorzugt. Das Auto erfüllt genau diese Ansprüche“ sagt Lex Kerssemakers Senior Vice President, Brand, Business and Product Strategy, Volvo Cars.
Während der Entwicklung des Fahrzeugs hatte Volvo in mehreren europäischen Ländern Kundenbefragungen durchgeführt. Vor allem jüngere, karriereorientierte Menschen aus städtischen Umfeldern wurden eingeladen, Design und Technik des Volvo C30 zu beurteilen. Die Ergebnisse bestätigten, dass man mit dem Volvo C30 Projekt die richtige Richtung eingeschlagen hatte.
Im Blickpunkt der Entwickler standen vor allem Singles und kinderlose Paare, die ihr Fahrzeug nicht allein als Transportmittel, sondern als einen Teil ihres aktiven, design- und markenorientierten Lebensstils sehen und dabei die gleichen Auswahlkriterien ansetzen wie bei Kleidung, Möbeln und anspruchsvoller Unterhaltungselektronik.
„Diese Menschen bewegen sich meist zwischen ihrem Wohnsitz, Büro, Meetings, dem Sportklub und bevorzugten Locations in der Stadt; in der Regel sind sie allein oder zu zweit im Fahrzeug“, erklärt Håkan Abrahamsson, Project Director des Volvo C30 Projekts. „Gerade diese Klientel legt Wert auf ansprechendes Design und dynamische Fahreigenschaften. Das ist weniger eine Frage des Alters als vielmehr eines aktiven Lebensstils. Außerdem glauben wir, dass neben der Kernzielgruppe ein beachtlicher Teil des Volumens auf so genannte Empty Nesters entfällt. Natürlich eignet sich der Volvo C30 auch als Zweitwagen für Familien mit Kindern.“
Inspiriert von der Konzeptstudie Volvo SCC und der Volvo C30 Designstudie
Zunächst auf der Detroit Motorshow 2001 und im Anschluss daran auf einer Vielzahl weiterer Automobilausstellungen gab Volvo mit der Studie SCC (Safety Concept Car) einen Vorgeschmack auf den Volvo C30. Einen noch deutlicheren Hinweis auf die Serienversion gab im Januar 2006 die Designstudie des Volvo C30, die erstmals auf der Detroit Motorshow präsentiert wurde.
Außerdem organisierte man in europäischen Städten Veranstaltungen mit geladenen Gästen. Håkan Abrahamsson erinnert sich: „Bei dieser Gelegenheit sagte ein Teilnehmer in Mailand: ‚Das ist seit langer Zeit noch einmal ein echter Herausforderer in diesem Segment – der könnte mein erster Volvo werden.‘ Es war wie Musik in unseren Ohren, weil es die Ambitionen des Volvo C30 Projekts genau widerspiegelte. Denn Volvo möchte neue Kunden gewinnen, um das angestrebte Produktionsvolumen von 600.000 Fahrzeugen pro Jahr zu erreichen. Der neue Volvo C30 spielt dabei eine entscheidende Rolle.“
Dynamische Front, sportliche Silhouette
Unübersehbar liegen die stilistischen und konzeptionellen Wurzeln des Volvo C30 in der Konzeptstudie SCC. Die Front mit den schräg ansetzenden Scheinwerfern, der breite Kühlergrill, die Seitenansicht mit ausgeprägten Radhäusern, kontrastierenden Materialien und einem Seitenfenster-Layout, in dem Stilelemente aus dem Sportbootdesign erkennbar sind, sorgen für unverwechselbare Proportionen. Ebenso das Heck: Eine nach hinten abfallende Dachkontur mit seitlichen Einzügen, kraftvoll gerundete Schulterpartien, hufeisenförmige Rückleuchten und eine gläserne Heckklappe setzen ausgeprägt charakteristische Akzente.
„Der Auftritt des Volvo C30 ist sportlich, kompakt und kraftbetont. Wer sich an die Studie SCC (Safety Concept Car) erinnert, wird die extravagante und zugleich praktische Form der Heckklappe wiedererkennen. Und die unverwechselbare Form der Rückleuchten sorgt dafür, dass jeder sofort weiß, welches Fahrzeug er vor sich hat“, stellt Volvo Design Director Steve Mattin die formale Eigenständigkeit des neuen Modells heraus.
Styling für Individualisten
Die Personalisierung des eigenen Fahrzeugs ist in der anvisierten Zielgruppe stark ausgeprägt. Aus diesem Grund bietet Volvo für den C30 einen Karosserie-Kit an, der sowohl an die jeweilige Außenfarbe angepasst, als auch in verschiedenen Zweitonausführungen zur Verfügung steht und sich auf Wunsch mit einem Sportfahrwerk und großformatigen 18-Zoll-Rädern kombinieren lässt.
Für die Individualisierung des Innenraums stehen unter anderem ein Sport-Lederlenkrad, ein Sportschalthebel mit Aluminiumeinlagen, eine Pedalerie aus gebürstetem Aluminium sowie Fußmatten in speziellem C30-Design zur Wahl. Vorgestellt wird das Fahrzeug in der neuen Farbe Cosmic Weiß-Metallic, die vor allem in Kombination mit einem Bodykit in Brown Java Pearl stark an die Designstudie des Volvo C30 erinnert.
Großzügiges Platzangebot für vier Erwachsene
Dank eines Packagings mit zwei Einzelsitzen im Fond sowie großzügiger Kopf- und Kniefreiheit offeriert der Volvo C30 komfortable Platzverhältnisse für vier Personen. Die beiden Rücksitze sind leicht zur Fahrzeugmitte hin versetzt und unterstützen damit nicht nur die Großzügigkeit des Raumeindrucks, sondern verbessern auch die Sicht nach vorn und die Kommunikation zwischen vorderer und hinterer Sitzreihe. Befindet sich der Betrachter hinter dem Fahrzeug, gewährt der Freiraum zwischen den Sitzen einen ungestörten Blick auf die filigranen und fließenden Formen des Cockpits.
Große Auswahl bei der Individualisierung des Innenraums
Wie das Außendesign ist die Gestaltung des Interieurs auf die Neigung der gewählten Zielgruppe zur Personalisierung ihres Fahrzeugs ausgerichtet. So erlaubt beispielsweise schon die Basisausstattung die Wahl zwischen den Polsterfarben Blau, Rot und Schwarz, die auf Wunsch in Kombination mit rotem Teppichboden kombiniert werden kann.
Die Einlagen der Mittelkonsole sind in vier unterschiedlichen Varianten lieferbar. Völlig neu ist dabei die von den Hochglanzoberflächen der Computerwelt inspirierte Farbvariante Virtual White, die auch bei den Türeinsätzen verwendet wird. Ebenso ausdrucksstark präsentiert sich die Aluminium-Ausführung.
„Unseren Entwicklungsstil, auch auf kleine praktische Details großen Wert zu legen, nennen wir ‚maßgeschneiderte Funktionalität‘. Der Volvo C30 erhebt nicht den Anspruch, ein universelles Familienfahrzeug zu sein“, stellt Steve Mattin klar. „Er ist vielmehr auf eine Kernzielggruppe fokussiert“.
Absatzziel: 65.000 Einheiten pro Jahr
Seine offizielle Publikumspremiere gibt der Volvo C30 auf der Pariser Motorshow im September 2006, die Produktion startet Ende des Jahres. Als Absatzziel sind 65.000 Fahrzeuge pro Jahr definiert, drei Viertel davon sollen auf die europäischen Märkte entfallen. Die wichtigsten Verkaufsregionen sind Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Schweden und die Niederlande.
Der Volvo C30 positioniert sich in einem Segment, in dem Volvo erstmals aktiv wird und soll zu drei Vierteln seines Verkaufsvolumens potentielle Kunden überzeugen, die bisher nicht Volvo gefahren sind. Lex Kerssemakers zweifelt nicht daran, dass dies gelingt: „Ich bin zuversichtlich, dass der Volvo C30 ein Erfolg wird. Seit der Vorstellung der Designstudie in Detroit gehört dieses Fahrzeug zu denjenigen, über die in der Branche am meisten geredet wird und das ungeduldig erwartet wird.“
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