DTM
DTM Nürburgring: Vierfach-Sieg für die AMG Mercedes C-Klasse
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Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse) gewann den siebten Lauf der DTM 2008 auf dem Nürburgring. Nach 43 Runden in wechselhaftem Wetter fuhr Schneider, als Sechster gestartet, 5,7 Sekunden vor Paul Di Resta (AMG Mercedes
C-Klasse) ins Ziel, der von Startplatz zwölf kam. Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) als Dritter und Gary Paffett mit der stern AMG Mercedes C-Klasse des Vorjahres komplettierten den Vierfacherfolg für die AMG Mercedes C-Klasse.
Nach der ersten Runde und Reifenwechsel nach der Einführungsrunde lagen Mathias Ekström 4,6 und Timo Scheider 5,8 Sekunden hinter Bernd Schneider. Bei der Zieldurchfahrt betrug Schneiders Vorsprung auf Ekström 21 und auf Scheider 19,5 Sekunden – Bernd zeigte also klar die bessere Performance.
Eine Woche, nachdem er 44 Jahre alt geworden war, feierte Bernd Schneider seinen 43. Sieg in DTM und ITC. Nach sieben von elf Rennen führt Mercedes-Benz nach Siegen 4:3. Der zweimalige Saisonsieger Jamie Green liegt in der Meisterschaft mit 40 Punkten auf Rang zwei, vier Zähler hinter Timo Scheider (Audi). Paul Di Resta (AMG Mercedes
C-Klasse) ist mit 37 Punkten Vierter der Gesamtwertung vor Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse), der heute Siebter wurde, mit 28 Zählern.
In der Teammeisterschaft belegt das Team Mercedes-Benz Bank AMG mit 65 Punkten Platz eins.
Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse) belegte Platz acht und holte seinen ersten Punkt in der DTM. Mathias Lauda (Pixum AMG Mercedes C-Klasse) wurde Zehnter und Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse) kam trotz eines Drehers als Zwölfte ins Ziel. Maro Engel (JungeSterne AMG Mercedes C-Klasse) fiel aus, nachdem er von Katherine Legge (Audi) touchiert worden war.
Insgesamt 85.000 Besucher kamen am Wochenende (Fr./Sa./So.) zum siebten DTM-Rennen 2008 auf dem Nürburgring.
Der Start: Das Qualifying war wegen starken Regens und Aquaplanings im zweiten Teil abgebrochen worden. Nach einer Entscheidung der Sportkommissare wurde die Startaufstellung entsprechend dem Ergebnis des ersten Qualifyings gewertet. Deshalb startete Gary Paffett als Vierter, Bernd Schneider stand auf Startplatz sechs vor Ralf Schumacher und Maro Engel. Nach dem Start überholte Gary Paffett in der Mercedes-Arena die Audi-Fahrer Mike Rockenfeller und Tom Kristensen und kam als Spitzenreiter aus der ersten Runde zurück, gefolgt von sechs weiteren C-Klasse Fahrern: Paul Di Resta – von Platz zwölf gestartet - , Bernd Schneider, Ralf Schumacher, Jamie Green, Bruno Spengler – von Platz 16 gestartet – und Susie Stoddart.
Runde 5: Bruno Spengler überholte Ralf Schumacher in der Schikane und übernahm Platz fünf.
Runde 8: Paul Di Resta überholte Gary Paffett und übernahm die Führung.
Runde 10: Auch Bernd Schneider überholte Gary Paffett und war jetzt Zweiter. Erster Boxenstopp von Bruno Spengler und Susie Stoddart.
Runde 11: Bernd Schneider fuhr zum Routinehalt an die Box; Gary Paffett und Jamie Green folgten eine Runde später.
Runde 13: Ralf Schumacher an den Boxen; Maro Engel kam einen Umlauf später herein.
Runde 19: Bruno Spengler legte seinen zweiten Pflichtstopp ein.
Runde 21: Paul Di Resta bog als Führender in die Boxengasse. Bernd Schneider übernahm die Führung. Auch Maro Engel legte seinen ersten Boxenstop ein; Mathias Lauda seinen zweiten.
Runde 22: Zweite Boxenstopps von Gary Paffett und Susie Stoddart; Ralf Schumacher folgte einen Umlauf danach.
Runde 24: Spitzenreiter Bernd Schneider fuhr zum zweiten Mal an die Box. Jamie Green legte seinen zweiten Stopp eine Runde später ein.
Runde 26: Maro Engel wurde vor der letzten Kurve vor Start und Ziel von Katherine Legge (Audi) touchiert, drehte sich ins Kiesbett und fiel aus.
Runde 27: Zweiter Boxenstopp von Paul Di Resta.
Runde 28: Nach den Pflichtboxenstopps führte Bernd Schneider vor Paul Di Resta, Jamie Green, Gary Paffett, Mattias Ekström, Timo Scheider, Bruno Spengler und Ralf Schumacher.
Runde 32: Es begann zu regnen.
Runde 35: Gary Paffett kämpfte gegen Mattias Ekström und Timo Scheider um Platz vier.
Runde 36: Susie Stoddart drehte sich.
Runde 37: Paul Di Resta und Ralf Schumacher kommen an die Box und holen sich Regenreifen.
Runde 38: Bernd Schneider führte knapp zehn Sekunden vor Jamie Green. Paffett lag auf Platz drei vor Mattias Ekström.
Runde 40: Paul Di Resta überholte Mattias Ekström und Gary Paffett; er übernahm Platz drei. Zwei Umläufe später überholte der Schotte Jamie Green und war Zweiter.
Ziel (Runde 43): Bernd Schneider fuhr zu seinem 43. DTM-Sieg ins Ziel vor Paul Di Resta, Jamie Green und Gary Paffett. Bruno Spengler wurde Siebter vor Ralf Schumacher, der seinen ersten Punkt in der DTM erzielte.
Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2008), Sieger: „Ich freue mich riesig. Eine Woche nach meinem Geburtstag ist das mein schönstes Geschenk. Danke an mein Team, das nicht nur hart gearbeitet hat, sondern mich heute auch mit den richtigen Reifen losgeschickt hat. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Ich hatte das ganze Wochenende ein perfektes Auto, eine perfekte Mannschaft – und der Fahrer war auch nicht so schlecht.“
Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse 2008), Zweiter: „Wir trafen bei schwierigen Bedingungen die richtige Reifenwahl und ich verbesserte mich gleich in der ersten Runde von Platz zwölf auf zwei. Im Regen war es schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten und gegen Ende entschieden wir uns für Regenreifen, da wir bezüglich des Standes in der Meisterschaft kein übermäßiges Risiko eingehen wollten. Der zweite Platz und acht Punkte sind ein sehr gutes Ergebnis im Hinblick auf das gestrige Qualifying.“
Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2008), Dritter: „Es regnete fast das ganze Rennen über und es war schwer, am Limit zu fahren. Am Ende war es sehr schwierig, nicht von der Strecke abzukommen und ich bin froh, keinen Fehler gemacht zu haben.“
Gary Paffett (stern AMG Mercedes C-Klasse 2007), Vierter: „Ein hartes Rennen bei sehr schwierigen Bedingungen. Es ist toll, dass ich unter diesen Umständen den vierten Platz holte. Anfangs führte ich sogar, doch die 2008er C-Klasse war schneller und ich konnte nicht mithalten. Der Kampf mit Ekström und Scheider hat Spaß gemacht und ich freue mich, dass ich beide hinter mir halten konnte.“
Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse 2008), Siebter: „Am Ende wäre es vielleicht besser gewesen, auf Regenreifen zu wechseln. Aber es war keine leichte Entscheidung und ich will mich nicht beschweren. Von Startplatz 16 auf sieben vorzufahren ist kein schlechtes Ergebnis.“
Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2007), Achter: „Ein super Ergebnis. Es freut mich sehr, dass ich meinen ersten DTM-Punkt erzielt habe, und das unter so schwierigen Bedingungen wie heute. Es war ein spannendes Rennen, in dem alles möglich war. Danke an mein Team – alle haben einen tollen Job gemacht.“
Mathias Lauda (Pixum AMG Mercedes C-Klasse 2007), Zehnter: „Ich startete gut, wurde jedoch in der ersten Kurve hinten getroffen und verlor dadurch mehrere Plätze. Das Auto lief sehr gut und hätte es am Ende nicht so stark geregnet, wären auch mit Slickreifen Punkte möglich gewesen.“
Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2007), Zwölfte: „Bei diesen Bedingungen war eigentlich mehr drin, doch als es zur Rennmitte trockener war, lag mein Auto nicht ganz so gut.“
Maro Engel (JungeSterne AMG Mercedes C-Klasse 2007), ausgefallen: „Katherine Legge hatte mich schon eine ganze Weile lang aufgehalten. Als ich sie überholen wollte, zog sie immer weiter nach rechts und drückte mich Richtung Boxeneinfahrt. Dadurch berührten wir uns, ich drehte mich und bleib im Kiesbett stecken.“
Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Ein grandioses Rennen - das gut war für den Sport und die DTM. Danke an die Teams HWA, Mücke und Persson für die richtige Reifenwahl, eine 1a-Strategie und gute Boxenstopps. Wir sind heute mit sechs C-Klassen in die Punkteränge gefahren. Bernd war perfekt, er holte eine Woche nach seinem 44. Geburtstag und 43 Runden seinen 43. Sieg in der DTM. Gary fuhr mit der 2007er C-Klasse herausragende Rundenzeiten und auch unser „DTM-Lehrling“ Ralf zeigte ein klasse Rennen, das mit seinem ersten DTM-Punkt belohnt wurde. Die Reifenwahl war heute sicher der Schlüssel zum Erfolg, doch am Ende sind es die Fahrer, die auf der Strecke kämpfen. Wir haben jetzt vier von sieben Rennen gewonnen und die Meisterschaft bleibt vor den vier noch ausstehenden Rennen offen. Vor dem nächsten Lauf am 31. August in Brands Hatch wollen und müssen wir uns weiter steigern – jetzt aber feiern wir heute Abend erst mal diesen speziellen Vierfach-Sieg.“
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