DTM
DTM Oschersleben: Gary Paffett 'Halbzeitmeister'
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DTM-Vizemeister 2008 Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse) und der zweimalige Saisonsieger Gary Paffett (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) belegten beim fünften Lauf der DTM 2009 in Oschersleben die Plätze vier und fünf. Nach zwei Siegen und einem zweiten Platz in den letzten drei Rennen war die 2009er C-Klasse hier mit 20 Kilogramm Gewichtshandicap gestartet.
Das Rennen über 48 Runden (177,408 km) sah die große Aufholjagd der Mercedes-Fahrer. Stand nach dem Qualifying nur die Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse von Bruno Spengler (Sechster) in den Top Acht, so fuhren am Sonntag vier C-Klassen in die Punkteränge: Hinter Di Resta und Paffett wurde Spengler wie im Qualifying Sechster vor Maro Engel in der 2008er GQ AMG Mercedes C-Klasse.
Nach fünf von zehn Rennen verteidigte Paffett die Führung in der Meisterschaft mit 28 Punkten; er ist punktgleich mit Mattias Ekström (Audi), hält aber Platz eins, da er in diesem Jahr bereits zwei Mal gewann. Hinter dem heutigen Sieger Timo Scheider (Audi/27 Punkte) liegt Bruno Spengler mit 23 Zählern auf Rang vier der Gesamtwertung.
Das Team Salzgitter/Mercedes-Benz Bank AMG mit Paffett und Spengler führt die Teamwertung mit 51 Zählern an, die mit der Konstrukteurs-WM in der Formel 1 vergleichbar ist.
Jamie Green (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse) fuhr auf Platz neun ins Ziel vor Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse), Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse) und Mathias Lauda (stern AMG Mercedes C-Klasse).
Insgesamt 64.000 Besucher kamen am Wochenende (Fr./Sa./So.) zum Rennen in Oschersleben.
Der Start: Paul Di Resta verbesserte sich vom neunten auf den sechsten Rang vor Bruno Spengler, der eine Position verlor. Gary Paffett fuhr in der ersten Runde vom zwölften Startplatz auf Rang neun vor.
Runde 6: Gary Paffett überholte Prémat; Kristensen fuhr wegen einer Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, dadurch übernahm Paffett Platz sieben. Vor ihm fuhren Paul Di Resta und Bruno Spengler auf den Plätzen fünf und sechs.
Runde 12: Bruno Spengler und Jamie Green legten ihre ersten Boxenstopps ein.
Runde 13: Erster Pflichtstopp von Paul Di Resta. Maro Engel und Susie Stoddart kamen ebenfalls herein. Di Resta überholte Jarvis unmittelbar nach der Boxenausfahrt.
Runde 14: Erster Routinestopp von Gary Paffett; Ralf Schumacher kam einen Umlauf später herein, ebenso wie Mathias Lauda.
Runde 18: Nach der ersten Boxenstopprunde war Paul Di Resta Vierter; Bruno Spengler fuhr auf Platz sechs und kam bereits zu seinem zweiten Routinehalt herein. Gary Paffett war jetzt Fünfter.
Runde 22: Zweiter Boxenstopp von Maro Engel; Ralf Schumacher kam einen Umlauf später herein.
Runde 23: Paul Di Resta legte seinen zweiten Pflichtstopp ein.
Runde 24: Jamie Green kam zum zweiten Mal herein. Mathias Lauda erhält eine Drei-Sekunden-Boxenstoppstrafe wegen einer Berührung mit Legge.
Runde 28: Susie Stoddart fuhr zum zweiten Stopp an die Box.
Runde 32: Zweiter Boxenstopp von Gary Paffett.
Runde 34: Paul Di Resta fuhr als bester C-Klasse-Fahrer auf Rang vier vor Gary Paffett; Bruno Spengler überholte Jarvis und war Sechster; Maro Engel fuhr auf Platz acht. Mathias Lauda legte seinen zweiten Routinestopp ein.
Runde 36: Gary Paffett folgte Paul Di Resta mit weniger als einer Sekunde Abstand; beide wurden von ihren Renningenieuren ermahnt, ihre Reifen zu schonen.
Runde 41: Ralf Schumacher drehte sich von der Strecke und fiel von Platz zwölf auf 14 zurück.
Ziel (Runde 48): Paul Di Resta wurde Vierter vor Gary Paffett, Bruno Spengler und Maro Engel.
Paul Di Resta (AMG Mercedes C-Klasse 2009), Vierter: „Nach dem enttäuschenden Qualifying gestern bin ich mit dem vierten Platz zufrieden. Wir hatten eine gute Strategie und unser Team absolvierte die Boxenstopps perfekt. Damit haben wir das bestmögliche Resultat erzielt.“
Gary Paffett (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2009), Fünfter: „Vom zwölften Startplatz auf Rang fünf im Ziel ist nicht schlecht. Schon mein Start war gut, ich kam drei Plätze nach vorn – und so ging es weiter. Unser Team hat die Abstimmung das ganze Wochenende über immer weiter verbessert; dies Ergebnis ist der verdiente Lohn für alle. Danke an Euch.“
Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse 2009), Sechster: „Das war kein gutes Rennen. Ich startete gut, wurde dann aber von zwei Audi in die Zange genommen und konnte nicht mehr ausweichen. Dadurch kam Paul vorbei. Später fehlte mir Grip auf der Hinterachse und ich konnte nicht mehr attackieren. Immerhin holte ich drei Punkte, das ist OK.“
Maro Engel (GQ AMG Mercedes C-Klasse 2008), Siebter: „Ich freue mich über den siebten Platz und zwei Meisterschaftspunkte. Anfangs traf mich Prémat in Kurve eins ziemlich hart und ich fiel etwas zurück, doch wir hatten eine tolle Strategie und ich holte gut auf. Zum Schluss ging mit meinen Hinterreifen nichts mehr.“
Jamie Green (Junge Sterne AMG Mercedes C-Klasse 2008), Neunter: „Das war ein sehr anstrengendes Rennen. Beim zweiten Boxenstopp verlor ich viel Zeit, anschließend geriet ich mit Ralf aneinander, kam ins Kiebsett und verlor erneut ein paar Sekunden. Am Ende überholte mich Kristensen, was mich um einen Punkt brachte.“
Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2008), Zehnte: „Mit dem zehnten Platz bin ich zufrieden. Es war ein hartes Wochenende, doch heute lief mein Auto perfekt und unser Team hat einen guten Job gemacht.“
Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2009), Elfter: „Das war ein verkorkstes Wochenende für mich. Ich bin mit meiner Leistung diesmal nicht zu frieden. Sorry an mein Team für den Ausrutscher zum Schluss; ohne diesen Fehler wären heute Punkte drin gewesen.“
Mathias Lauda (stern AMG Mercedes C-Klasse 2008), Zwölfter: „Die Berührung mit Katherine Legge war aus meiner Sicht ein normaler Rennunfall, die Boxenstoppstrafe empfinde ich als zu hart.“
Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Ein perfektes Rennen für uns. Mehr ging nicht mit dem Zusatzgewicht, das uns nach drei Siegen in Folge hier fast vier Zehntel pro Runde bremste. Nach schlechten Startplätzen brachten wir vier Mercedes C-Klassen in die acht Punkteränge. Und: Nach fünf von zehn Rennen ist der zweimalige Saisonsieger Gary Paffett immerhin schon mal „Halbzeitmeister“. Danke für die gute Teamleistung an die HWA-Mannschaft um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis sowie an unsere Partnerteams Mücke und Persson. An der Tabellenspitze liegen bei Halbzeit vier Fahrer innerhalb von fünf Punkten - die DTM zeigt sich also von ihrer besten und spannendsten Seite. Nach Siegen steht’s jetzt 93 zu 50 - Glückwunsch an Audi zu diesem runden Erfolg, sie waren hier wirklich gut unterwegs."
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