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Formel 1

Honda Racing F1 Team: Jenson Button in Monza unter den besten 10

08 settembre 2007

Honda Racing F1 Team: Jenson Button in Monza unter den besten 10


Das Honda Racing F1-Team konnte sich heute Nachmittag über ein ermutigendes Qualifying in Monza freuen. Jenson Button qualifizierte sich für Startposition 10, und nur ein kleiner Fehler von Rubens Barrichello in der letzten Runde des 2. Qualifyings verhinderte, dass das Team zum zweiten Mal in diesem Jahr mit beiden Wagen unter den besten 10 liegt.

Der RA107 mit seinem geringen Abtrieb zeigte sich das ganze Wochenende über in Höchstform. Die Fahrer fuhren im letzten Trainingslauf heute Morgen nahezu identische Rundenzeiten und landeten in den Positionen 11 (Jenson) und 12 (Rubens). Auch beim Qualifying am Nachmittag zeigten sie gute Leistungen.

Im 1. Lauf fuhren beide Fahrer je zwei fliegende Runden. Rubens war mit seiner Zeit von 1:23,474 der siebtschnellste Fahrer, während Jenson mit seiner Bestzeit, die nur 0,1 s schlechter war, auf Position 13 kam.

Beide Fahrer konnten ihre Rundenzeiten im 2. Qualifying verbessern. Rubens fuhr als erster der Fahrer des Honda Racing F1-Teams auf die Strecke und fuhr eine Zeit von 1:23.021.Auch mit dieser Zeit kam er wieder problemlos unter die besten 10. Er wartete dann in der Box bis kurz vor Ende des Laufs und setzte zu seiner scheinbar schnellsten Runde an. Er geriet jedoch in der ersten Lesmo-Kurve ins Schleudern und verlor viel Zeit.

Jenson war anfangs nicht so schnell wie Rubens. Aber in der letzten Runde des 2. Qualifyings fuhr er eine Zeit von 1:23,021 und wurde Achtschnellster. Zum zweiten Mal in dieser Saison gelangte er so ins 3. Qualifying.

Er legte 11 Runden im 3. Qualifying zurück und konnte wertvolle Abstimmungsdaten für den morgigen, 53 Runden langen Großen Preis von Italien sammeln. Mit seiner Bestzeit von 1:25,165 wird er morgen von Position 10 aus starten – eine gute Ausgangsposition, um beim Rennen in die Punkte zu fahren.

JENSON BUTTON
„Ich bin wirklich froh, dass ich es nach längerer Zeit wieder unter die besten 10 geschafft habe. Es hat einige Zeit gedauert, bis der Wagen heute Nachmittag gut abgestimmt war, und in den ersten Runden ließ er sich nicht besonders gut fahren. Wir haben aber in den drei Läufen Fortschritte gemacht und schließlich das Beste aus dem Wagen herausholen können. Wir haben für dieses Rennen Änderungen an der vorderen und hinteren Radaufhängung durchgeführt. Außerdem verwenden wir andere Aerodynamikkomponenten, die definitiv besser sind. Die Aerodynamik war unser Hauptproblem, aber wir haben keine allzu großen Verluste durch den niedrigen Luftwiderstand, der in Monza erforderlich ist. Der Wagen lässt sich auch nach einem Reifenwechsel gut fahren, was zeigt, dass er mechanisch ausgewogen ist. Wenn ich morgen aus der 10. Position gut wegkomme, liegt ein Punktesieg im Bereich des Möglichen. Die richtige Strategie ist hier besonders wichtig, und ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennpaket haben. Aber auch die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der vor uns liegenden Teams ist wichtig. Wir haben Fortschritte gemacht, und obwohl wir in dieser Saison nicht allzu viele Punkte erzielen dürften, sind das ganze Team und die Mitarbeiter im Werk motivierter denn je. Das ist eine kleine Belohnung für all die harte Arbeit.“

RUBENS BARRICHELLO
„Wir waren heute schnell genug, um ins 3. Qualifying zu kommen, und deshalb ist es enttäuschend, dass ich es so knapp verfehlt habe. Meine erste fliegende Runde war die wichtigste. Ich hatte mich in der Parabolica-Kurve bereits um zwei Zehntel verbessert, aber leider bin ich Wurz etwas zu nahe gekommen, und der Wagen verlor an Abtrieb, was mich einige Zeit gekostet hat. In der zweiten Runde waren die Reifen schon nicht mehr so gut, aber ich musste trotzdem Druck machen, da wir die Chance hatten, eine gute Zeit zu fahren. Leider bin ich in Kurve 7 ins Schleudern geraten und habe die Chance vertan. Als ich wieder auf der Strecke war, lag ich vor Fisichella, der gerade seine fliegende Runde fuhr. Es tut mir leid, wenn ich ihn behindert haben sollte. Aber ich hatte in dieser Situation keine andere Wahl, als wieder auf die Strecke zu fahren. Wir müssen unsere heutige Leistung als Verbesserung betrachten. Der Wagen ließ sich hier gut fahren, und Position 12 gibt uns die Möglichkeit, morgen in die Punkte zu fahren.“

JACKY EECKELAERT
Technischer Leiter

„Nachdem wir uns gestern auf das Rennen vorbereitet hatten, haben wir uns heute Morgen auf unsere Leistung beim Qualifying konzentriert. Wir haben in den vergangenen Wochen sehr hart an dem Wagen gearbeitet und u.a. Änderungen an der vorderen und hinteren Radaufhängung und der Aerodynamik durchgeführt. Der Lohn war eine bessere Leistung, und bisher ist das Wochenende sehr ermutigend gewesen.“



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