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Formel 1

Bmw Sauber F1 Team nimmt Christian Klien und Marko Asmer an Bord

04 febbraio 2008

Das BMW Sauber F1 Team geht mit einem Fahrer-Quartett in die Saison 2008. Der Österreicher Christian Klien wurde als Test- und Ersatzfahrer verpflichtet, der Este Marko Asmer als weiterer Test- und Nachwuchspilot an Bord genommen.

„Wir wollten einen dritten Fahrer mit Formel-1-Rennerfahrung“, erklärt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen, „und gleichzeitig einen Nachwuchsmann, der bei uns Formel-1-Reife erlangen soll. In Christian haben wir einen Fahrer verpflichtet, der die Abläufe eines Grand-Prix-Wochenendes kennt und sofort einspringen kann, falls einer unserer Stammfahrer passen muss.
Marko ist unser Auto seit dem 4. Dezember an vier Tagen gefahren und hat sich dabei kontinuierlich gesteigert. Er hat konzentriert, fokussiert und ruhig gearbeitet. Die Rückmeldungen von den Ingenieuren stellen ihm ein gutes Zeugnis aus, und auch die Chemie zwischen dem Team und ihm passt.“

Christian Klien (geboren am 7. Februar 1983 in Hohenems, Österreich) wechselte nach seiner Kartlaufbahn 1999 in die Formel BMW. „Dort habe ich das Einmaleins des Formelsports gelernt“, erinnert er sich, „insofern ist der Einstieg beim BMW Sauber F1 Team eine Art Heimkehr für mich. Ich freue mich sehr, dass ich 2008 zu diesem Team und auch weiterhin zur Formel 1 gehören werde.“

Klien gewann 2002 die Deutsche Formel Renault, 2003 wurde er Zweiter der Formel-3-Euroserie. 2004 kam er mit dem Team Jaguar Racing in die Formel 1. 2005 und 2006 fuhr er dort für Red Bull Racing. 2007 war er Testfahrer bei Honda. Ein vierter Startplatz und ein fünfter Rang im Rennen sind seine bisher besten F1-Resultate.

Marko Asmer (geboren am 30. Juli 1984 in Tallinn, Estland) sagt: „Ich habe immer auf eine Chance in der Formel 1 gehofft. Natürlich war ich beim Test sehr bemüht, Fehler zu vermeiden und meine Aufgabe gut zu machen. Beim Fahren, aber auch beim Zuschauen und Beobachten habe ich in Jerez und Valencia viel gelernt. Ich bin sehr freundlich aufgenommen worden und gut zurechtgekommen. Ich fühle mich wohl im BMW Sauber F1 Team und bin sehr dankbar, dass ich jetzt dazugehöre.“

Asmer war estnischer, baltischer, finnischer und skandinavischer Kartmeister, dominierte in der Kart-WM und wurde 2001 als talentiertester Kartfahrer der Welt geehrt. Die Formel Ford erwies sich als die preiswerteste Möglichkeit, in den Monoposto-Sport einzusteigen. 2003 wurde Asmer Zweiter beim Formel Ford Festival in Brands Hatch. Im selben Jahr kletterte er erstmals zum Test in einen Formel-1-Rennwagen des BMW WilliamsF1 Teams. Ab 2004 fuhr er Formel 3. 2007 pendelte er zwischen der All Japan F3 Series und der britischen Meisterschaft, die er mit elf Siegen und zwei weiteren Podestplätzen überlegen gewann.



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