Formel 1

ING Renault F1 sichert sich in Malaysia einen WM-Punkt

24 marzo 2008

Im tropisch heißen Sepang erlebte das ING Renault F1 Team einen schwierigen Renntag. Beim Großen Preis von Malaysia erreichten Fernando Alonso und Nelson Piquet die Plätze 8 und 11.

Nach den Startplätzen 7 und 13 für die beiden Piloten ging das Team mit großen Hoffnungen ins Rennen. Das Ziel: Beide Autos sollten unter die ersten Acht und damit in die Punkteränge fahren. Die extrem knappen Zeitabstände im Mittelfeld verhinderten aber, dass Fernando Alonso und Nelson Piquet nennenswert Plätze gutmachten – für Fernando ging es früh im Rennen nur noch um die hinteren Punkteplätze. Alonso verlor am Start und im Verlauf der hektischen ersten Runde einige Positionen, holte sich aber dennoch einen weiteren WM-Zähler.

Piquet erreichte in seinem zweiten Grand Prix erstmals das Ziel und lief mit seinem Renault R28 knapp außerhalb der Top-Ten ein. Der junge Brasilianer reist nun mit neuen Erfahrungen und frischem Selbstvertrauen zum nächsten Rennen, dem Großen Preis von Bahrain in zwei Wochen.

Fernando Alonso, Platz 8

„Ich habe mein Bestes gegeben und immerhin den letzten zu vergebenden WM-Punkt geholt. Uns war von vornherein klar, dass uns unter normalen Rennbedingungen seitens der Leistungsfähigkeit zu viel auf die Teams vor uns fehlte. Im Moment lauten unsere Ziele, regelmäßig Punkte zu holen und in den kommenden Tests hart zu arbeiten, um unsere Position weiter zu verbessern.”

Nelson Piquet, Platz 11

„Ich bin glücklich, das Rennen beendet zu haben. Das war nach meinem Debüt in Melbourne mein wichtigstes Ziel. Ich habe heute viel gelernt und dabei erkannt, dass die Gruppe von Teams, in der wir kämpfen, extrem eng zusammenliegt. Um dort voranzukommen, musst du ein perfektes Rennen fahren. Es ist sehr befriedigend und ermutigend, dass ich heute nicht weit hinter meinem Teamkollegen ins Ziel gekommen bin. Das Rennen entwickelte sich schwierig und unser Auto scheint im Moment nicht schnell genug zu sein. Ich erziele aber Fortschritte und hoffe, dies beim nächsten Rennen in Bahrain fortzusetzen.”

Flavio Briatore, Geschäftsführender Direktor

„Leider haben wir aus Fernandos guter Startposition zu wenig Kapital geschlagen. Nach der ersten Runde steckten wir mitten in einer starken Gruppe im Mittelfeld – daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Fernando und Nelson ihr Bestes gaben. Der eine WM-Punkt ist ein schwacher Trost. Jetzt müssen wir hart daran arbeiten, unsere Probleme zu lösen, damit wir in zwei Wochen in Bahrain stärker auftreten können.”

Pat Symonds, Leitender Ingenieur

„Das Rennen verlief recht geradlinig, so dass wir genauer erkennen konnten, wo wir wirklich stehen. Aus unserer Warte gibt es nicht viel zu berichten, denn beide Autos funktionierten wie erwartet und beide Piloten fuhren ihre Rennen wie geplant. Es gab nicht viele strategische Optionen. Es liegt auf der Hand, dass wir intensiv am Auto arbeiten und es verbessern müssen, denn der Abstand nach vorne ist zu groß.”



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