Formel 1

Großen Preis der Türkei, ING Renault F1 Team: Chancen bestmöglich genutzt

12 maggio 2008

Großen Preis der Türkei, ING Renault F1 Team: Chancen bestmöglich genutzt


Mit einem wohl verdienten sechsten Rang für Fernando Alonso hat das ING Renault F1 Team seine Chancen beim Großen Preis der Türkei genutzt. Nelson Piquet im zweiten Renault R28 beendete das Rennen auf Platz 15.

Nach einem durchwachsenen Qualifying nahmen die beiden Piloten des ING Renault F1 Teams den fünften Saisonlauf von den Startplätzen sieben und 17 auf – Grund genug für den Konstrukteurs-Weltmeister von 2005 und 2006, in der Türkei mit einem soliden Punkte-Resultat zu rechnen. Gleich zu Beginn des ereignisreichen Grands Prix mischten beide Fahrer intensiv in den Positionskämpfen mit. Während sich Fernando Alonso um zwei Ränge vorschieben konnte, musste Nelson Piquet dem Durcheinander in der ersten Kurve ausweichen und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück.

Der Spanier behauptete sich über die gesamte Renndistanz unter den besten Sechs und fuhr drei wichtige WM-Punkte ein. Piquet bewies Kampfgeist und arbeitete sich noch bis auf Platz 15 vor. Der französisch-britische Werksrennstall bestätigte mit diesem Ergebnis seine aufstrebende Formkurve, die er bereits beim Großen Preis von Spanien aufgezeigt hatte, und blickt dem Saison-Höhepunkt in Monaco in zwei Wochen nun erwartungsvoll entgegen.

Fernando Alonso (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 6)

„Wir haben an diesem Wochenende unter Beweis gestellt, dass mit dem ING Renault F1 Team wieder zu rechnen ist, und konnten wertvolle WM-Punkte einfahren – dies ist das Ergebnis der harten Arbeit, die das gesamte Team in den vergangenen Wochen geleistet hat. Mein Start verlief sehr gut, womit ich die Grundlage für ein erfolgreiches Rennen legen konnte. Danach ging alles seinen gewohnten Gang. Unsere Strategie funktionierte ebenso gut wie der wohlausbalancierte Renault R28 und unsere Pneus. Ich bin zufrieden. Jetzt setzen wir unsere Bemühungen fort, weiter zu den führenden Teams aufzuschließen.”

Nelson Piquet (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 15)

„Mit meinem Rennen kann ich zufrieden sein, denn ich erwischte einen schlechten Start – um einer Kollision vor mir aus dem Weg zu gehen, fiel ich weit zurück. Danach konnte ich nur noch auf meine Rennstrategie vertrauen und versuchen, so viel Boden wie nur möglich wieder aufzuholen. Für mich ist es sehr wichtig, diesen Grand Prix beendet und weitere Erfahrungen gesammelt zu haben. Klar hätte ich mir ein besseres Endresultat gewünscht, aber daran war nach dem enttäuschenden Qualifying kaum noch zu denken. Dennoch: Ich lerne Schritt für Schritt hinzu, auch an diesem Wochenende. Ich hoffe, dass ich diese Erfahrungen beim nächsten Grand Prix in Monaco bereits umsetzen kann.”

Flavio Briatore (Geschäftsführer des ING Renault F1 Teams)

„Ich sehe es mit Freude, dass sich unsere Formsteigerung von Barcelona auch hier in der Türkei positiv ausgewirkt hat. Fernando Alonso legte einen fantastischen Start vor und fuhr ein beeindruckendes Rennen bis auf Platz sechs, der uns wichtige WM-Punkte sichert. Nelson Piquets Aufgabe von weiter hinten war weitaus schwieriger, aber auch er fuhr konstant schnelle Zeiten und behauptete sich im Mittelfeld. Wir stehen am Beginn einer neuen Phase, die uns immer näher an die drei Top-Teams heranbringen sollte.”

Pat Symonds (Leitender Ingenieur des ING Renault F1 Teams)

„Ich glaube, wir haben unsere Chancen heute bestmöglich genutzt. Fernando Alonso lieferte sich in erster Linie ein Duell mit Mark Webber. Dass wir näher an BMW-Sauber herangerückt sind, werte ich als tolle Belohnung für die großen Mühen, die wir in der vergangenen Zeit auf uns genommen haben. Dass Nelson Piquets Rennen sich schwierig gestalten würde, wussten wir von vornherein. In puncto Strategie konnten wir ihm wenig helfen. Aber er hat seinen Kampfgeist unter Beweis gestellt, insbesondere bei seinem tollen Positionsduell mit Heikki Kovalainen.”



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