Formel 1

GP Kanada, Bmw Sauber F1 Team: Qualifikation

08 giugno 2008

Robert Kubica startet aus der ersten Reihe zum Großen Preis von Kanada. Der BMW Sauber F1 Team Fahrer belegte im Qualifying Platz zwei. Nick Heidfeld brachte diesmal den zweiten F1.08 auch wieder sicher ins Top-Ten-Qualifying, er wurde Achter.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 2., 1.18,498 min (3. Training: 11., 1.17,109 min)
„Es war ein sehr schwieriges Qualifying, weil sich der Streckenbelag an einigen Stellen auflöst. Unter diesen Umständen unterlaufen einem ganz leicht Fehler. Wenn man nur zehn oder 20 Zentimeter neben die Ideallinie gerät, ist man schon auf dem Dreck und hat kaum noch Grip. Auf jeden Fall freue ich mich sehr über den zweiten Platz. Das Rennen morgen auf diesem Kurs wird garantiert hart, leider starte ich auf der schmutzigen Seite. Die McLaren machen einen sehr starken Eindruck, und ich werde auch Druck von Ferrari bekommen, aber man muss abwarten, wer welche Strategie hat.”

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 8., 1.19,633 min (3. Training: 18., 1.17,766 min)
„Es lief offensichtlich besser als vor zwei Wochen. In Q2 war ich bis auf eine Zehntelsekunde an Roberts Zeit dran, aber mit meinen Rundenzeiten in Q3 bin ich nicht zufrieden. Es ist ein Anfang, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor mir. Es war heute extrem schwierig, sich zwischen den Reifenmischungen zu entscheiden. Ich dachte zunächst, dass die härteren Prime schneller wären, habe mich aber zum Schluss doch für die weicheren Option entschieden. Normalerweise werden die Streckenbedingungen im Laufe des Qualifyings besser, hier sind sie schlechter geworden. Es war extrem viel Dreck auf der Strecke. Das ist hier immer ein Problem, aber normalerweise erst nach einigen Rennrunden und nicht schon im Qualifying.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Die erste Startreihe ist ein klasse Ergebnis für Robert und unser Team. Das Resultat ist unter sehr schwierigen Streckenbedingungen zustande gekommen. Stark böiger Wind, wechselnde Reifenperformance und eine mit der Zeit langsamer werdende Strecke haben dazu geführt, dass bei Robert wirklich erst im letzten Lauf alles gepasst hat. Auch Nick hat mit den Streckenbedingungen gekämpft. Mit einem guten zweiten Lauf hat er sich in Q2 für die Top Ten qualifiziert. Was sein achter Startplatz wert ist, werden wir morgen beim ersten Tankstopp sehen.“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Das war eine exzellente Vorstellung von Robert. Wir haben erwartet, dass wir hier eine ganz gute Rolle spielen würden. Sein zweiter Startplatz hat uns dann aber positiv überrascht. Nick war vor allem im zweiten Durchgang des Qualifyings gut unterwegs. Auch von Position acht ist für ihn noch Einiges möglich. Die große Herausforderung heute war es, für die jeweilige Session den richtigen Reifen auszuwählen. Hinzu kam das plötzliche Auffrischen des Windes, wodurch das Fahrverhalten beeinflusst wurde. Wir freuen uns sehr auf das Rennen und hoffen auf ein gutes Ergebnis.“



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