Formel 1

Honda Racing F1 team : Rubens Barrichello wird 14. in Frankreich

23 giugno 2008

Honda Racing F1 team : Rubens Barrichello wird 14. in Frankreich


Rubens Barrichello beendete heute ein frustrierendes Grand Prix-Wochenende in Frankreich mit einer Glanzleistung, als er seinen RA108 als 14. über die Ziellinie fuhr, nachdem er aus Position 20 gestartet war. Rubens kämpfte hart gegen die Fahrer, mit denen er leistungsmäßig konkurrieren konnte. Die sechs Positionen, um die er sich verbesserte, waren die größte Leistung, die ein Fahrer bei diesem Rennen erzielte.

„Heute war in vielerlei Hinsicht ein tolles Rennen, nur der Wagen machte mir das Leben schwer“, meinte Rubens. „Zumindest konnten wir uns während des Rennens um einige Plätze verbessern und einige Konkurrenten schlagen. Der Wagen war im Renntrimm erwartungsgemäß besser, und durch eine gute Strategie und tolle Boxenstopps konnte ich mich gegenüber meiner Startposition verbessern und die Fahrer herausfordern, denen wir leistungsmäßig gewachsen waren. Unsere Ingenieure und Mechaniker haben an diesem Wochenende hervorragend gearbeitet, und ich möchte ihnen für ihre harte Arbeit und ihre Motivation danken.“

Sein Teamkamerad Jenson Button hingegen erlebte nur ein kurzes Rennen. Die Fahrbarkeit seines Wagens wurde durch eine Kollision mit Sebastien Bourdais in der ersten Kurve beeinträchtigt. Die Auswirkungen dieses Unfalls wurden erst ersichtlich, als Jenson drei Runden später über die Streckenbegrenzung in der letzten Schikane fuhr. Der Frontflügel löste sich und verklemmte sich unter der Fahrzeugfront. Jenson holte sich an der Box eine neue Fahrzeugnase, hatte aber anschließend mit stark verringerter Haftung und sich zunehmend verschlechternden Fahreigenschaften zu kämpfen. Als er nach 16 Runden aufgeben musste, stellte das Team fest, dass die Luftleitbleche beschädigt worden waren, als der Flügel unter dem Wagen fest hing.

„Es ist enttäuschend, dass ich so früh aus dem Rennen ausgeschieden bin, nachdem wir ein so hartes Wochenende hatten“, bestätigte Jenson. „Ich hatte einen guten Start und näherte mich Bourdais. Ich dachte, er würde in Kurve eins einlenken und die Tür zumachen. Deshalb bin ich hinter ihm geblieben, habe ihn aber leider am Heck erwischt, als alle Fahrer vor der Kurve bremsten. Ich habe gemerkt, dass etwas an der Fahrzeugfront gebrochen war, da von vorn Luft hereinströmte. Aber der Wagen ließ sich gut fahren, und ich konnte mit den anderen mithalten. Deshalb bin ich weitergefahren. Der Frontflügel muss sich aber als Folge des Zusammenpralls gelockert haben, da er sich löste und sich unter der Fahrzeugfront festsetzte, als ich über die Streckenbegrenzung in der letzten Schikane fuhr. Wir konnten die Fahrzeugnase zwar ersetzen, aber die Luftleitbleche waren beschädigt worden und der Wagen als Folge unfahrbar. Deshalb musste ich aufgeben.“

Teamleiter Ross Brawn meinte: „Mit einer guten Strategie und guten Rundenzeiten konnte sich Rubens durch das Feld nach vorn kämpfen. Er war von hinten aus gestartet und konnte sich um sechs Plätze verbessern. Das ist natürlich kein gutes Ergebnis, aber Team und Wagen haben sich während des gesamten Rennens von ihrer besten Seite gezeigt. Durch Jensons Unfall mit Bourdais in der ersten Kurve wurde der Frontflügel beschädigt. Er löste sich und brach. Obwohl die Fahrzeugnase ausgetauscht wurde, verlor er durch die Beschädigung der Luftleitbleche einen großen Teil seines Abtriebs. Da das Rennen gerade erst begonnen hatte, sahen wir keinen Sinn darin, einen beschädigten Wagen auf der Strecke zu lassen und riefen Jenson zurück an die Box.“

Das Honda Racing F1-Team bereitet sich jetzt auf das nächste Rennen im Kalender vor - den Großen Preis von England. Das Team fährt nächste Woche nach Silverstone und wird dort ein neues Aerodynamikpaket für den RA108 testen. Dann fährt es am 6. Juli zu einem seiner zwei Heimatrennen, das nur sieben Meilen von seiner britischen Basis in Brackley stattfinden wird.



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