Formel 1

Großer Preis von Ungarn, Bmw Sauber F1 Team: Rennen

03 agosto 2008

Großer Preis von Ungarn, Bmw Sauber F1 Team: Rennen


Ein einziger WM-Zähler ist die karge Beute für das BMW Sauber F1 Team nach dem Großen Preis von Ungarn. Robert Kubica kam trotz seines guten Startplatzes (Position vier) als Achter nur gerade so in die Punkteränge. Nick Heidfeld hatte von Startplatz 15 aus ohnehin kaum Chancen und wurde mit einer Einstopp-Strategie noch Zehnter.

Robert Kubica: 8.
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.21,941 min in Rd. 70 (neuntschnellste insgesamt)
„Das war ein schwieriges Rennen. Wir waren sehr langsam, und ich hatte Probleme mit dem Grip. Ich hatte massives Übersteuern und konnte einfach nicht richtig angreifen. Ich musste permanent darum kämpfen, das Auto auf der Strecke zu halten. Immerhin: Ein Punkt ist besser als nichts.“

Nick Heidfeld: 10.
BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.22,183 min in Rd. 67 (elftschnellste insgesamt)
„Mein Start war nicht perfekt, aber in Ordnung. Ich konnte, wie erhofft, in der ersten Runde drei Autos überholen. Aber dann war die Fahrt mit dem aufgrund der Einstopp-Strategie sehr schweren Auto schwieriger als erwartet. Ich bin fast randvoll getankt gestartet und musste auch auf die Reifen aufpassen. Ich konnte das Tempo der Leute vor mir nicht mitgehen. Warum unser Speed hier im Rennen nicht gepasst hat, müssen wir analysieren. Normalerweise ist ja gerade das eine Stärke von uns.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das Rennen ist komplett an uns vorbei gelaufen. Beide Fahrer waren nicht in der Lage, normale Rundenzeiten zu fahren, wie wir sie vom Freitag und Samstag erwarten konnten. Das gilt für beide Reifenmischungen. Die Ursachen sind derzeit unklar und werden natürlich analysiert. Glückwunsch an Heikki Kovalainen zu seinem ersten Formel-1-Sieg und natürlich an Timo Glock zu einem starken Wochenende, das er mit Platz zwei gekrönt hat.“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Von unserer heutigen Performance sind wir natürlich sehr enttäuscht. Jetzt geht es darum zu analysieren, warum wir an die Leistung des Qualifyings zu keiner Phase des Rennens anknüpfen konnten. Das wird in den Fabriken in Hinwil und München geschehen, denn eine Testmöglichkeit gibt es bis zum nächsten Rennen in drei Wochen in Valencia wegen der Testpause nicht.“



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