Formel 1

Großen Preis von Belgien, Honda Racing F1 Team: Freies Training in Spa-Francorchamps

05 settembre 2008

Großen Preis von Belgien, Honda Racing F1 Team: Freies Training in Spa-Francorchamps


Das Honda Racing F1-Team begann heute mit seinen Vorbereitungen für den Großen Preis von Belgien. Das als unberechenbar bekannte Klima in Spa-Francorchamps hielt das Team während des freien Trainings auf Zack.

Das Team nutzte die beiden Trainingsläufe, um die Abstimmung der RA108-Rennwagen an die anspruchsvolle 7,004 km lange Strecke anzupassen. Jenson Button und Rubens Barrichello fuhren insgesamt 91 Runden. Sie setzten die Arbeiten fort, die sie in der vergangenen Woche bei den Testfahrten in Monza begonnen hatten und bei denen das Team die speziell für Spa entwickelten Teile testete.

Am Morgen war es trocken, aber am Nachmittag war das Wetter wechselhaft. Und obwohl keine Regenreifen erforderlich waren, mussten die Fahrer auf der feuchten Strecke vorsichtig fahren, da es wegen der niedrigen Temperaturen nicht leicht war, die Reifen auf Temperatur zu bringen.

Jenson konnte am Ende des Tages mit einer Zeit von 1:50,925 Position 17 erreichen. Rubens lag mit seiner Zeit von 1:51.238 direkt hinter seinem Teamkameraden.

„Es ist zwar toll wieder in Spa fahren zu können, einer der anspruchsvollsten und schönsten Rennstrecken der Saison. Aber wir hatten bei den heutigen Trainingsfahrten einige Probleme“, sagte Jenson. „Es war bei dem kühlen und feuchten Wetter sehr schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Deshalb hafteten meine Vorderreifen nur schlecht, was sich besonders in den Wölbungen in den Kurven negativ bemerkbar macht. Außerdem untersteuerte der Wagen. Wir haben bei den Testfahrten in der vergangenen Woche viele Daten sammeln können, die wir heute Abend auswerten werden. Dann wissen wir, wo wir uns vor dem Qualifying noch verbessern können.“

Rubens meinte: „Ich war am Nachmittag mit der Balance des Wagens zufriedener. Wir hatten aber Probleme mit dem Heck, das sich den ganzen Tag über unberechenbar verhielt. Der Regen am Nachmittag hat uns nicht geholfen, da wir einige Zeit verloren haben. Aber damit hatten alle Teams zu kämpfen. Derzeit sieht es so aus, als würden uns die Strecke und das trockene Wetter nicht begünstigen. Deshalb hoffen wir, dass es am Wochenende kräftig regnen wird.“

„Die Reifentemperatur ist immer ein Problem in Spa,” erklärte Steve Clark. „Wir haben aber gegen Ende des zweiten Laufs Verbesserungen an Rubens Wagen erzielen können. Wenn sich die Strecke im Laufe des Wochenendes verbessert, wird uns das sicher helfen, da die Reifen dann besser haften und wir als Folge leistungsstärker sind. Wir werden uns das restliche Wochenende über auch sehr stark auf die Aerodynamik konzentrieren.“

Das Team wird jetzt die heute gesammelten Daten analysieren, um die RA108-Rennwagen vor dem morgigen Qualifying zu optimieren.



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