Formel 1
Großen Preis von Japan: 13. und 14. Platz für Honda-Fahrer
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Beim ereignisreichen Großen Preis von Japan kamen die Honda Racing F1 Team-Fahrer Rubens Barrichello und Jenson Button als 13. und 14. ins Ziel.
Beide Honda-Fahrer waren mit einer Ein-Stop-Strategie unterwegs. Sie hatten hervorragende Starts von der vorletzten Reihe in der Startaufstellung und profitierten von dem Wirrwarr der vor ihnen liegenden Fahrer in der 1. Kurve Gegen Ende der Eröffnungsrunde hatte sich Jenson um sieben Plätze verbessert und lag in Position 11. Rubens hatte sich die 14. Position sichern können.
Jenson startete bei dem Rennen mit Bridgestone-Alternativreifen, die aber gleich zu Beginn des ersten Renndrittels eine erhöhte Schuppenbildung aufwiesen. Rubens startete mit den Hauptreifen und konnte größere Fortschritte machen.
Jenson fuhr in Runde 37 an die Box. Er ließ die Hauptreifen aufziehen und reihte sich als 14. wieder ein. Rubens folgte ihm eine Runde später an die Box und kam direkt vor seinem Teamkameraden wieder auf die Strecke, der jetzt mit Hauptreifen fuhr. Sie konnten diese Positionen bis zum Ende des 67 Runden langen Rennens verteidigen.
„Ich hatte heute einen tollen Start und konnte auf dem Weg zur ersten Kurve drei oder vier Wagen überholen“, meinte Rubens. „Diese Position konnte ich dann erfolgreich verteidigen. Leider fuhr Fisichella mir dann ins Heck und beschädigte meinen Wagen. Ich hatte von da an während des restlichen Rennens Probleme mit der Balance und mit der ungenügenden Leistung und Geschwindigkeit des Wagens an diesem Wochenende. Wir haben unser Bestes gegeben, konnten uns aber im Feld nicht weiter nach vorn kämpfen.“
Jenson sah das Rennen auf ähnliche Weise: „Das Rennen begann sehr gut für mich. Nach einem tollen Start lag ich in der ersten Kurve unter den besten 10. Leider hatte ich im ersten Renndrittel Probleme mit den Alternativreifen, was sich vor allem in den ersten Runden negativ bemerkbar machte. Ich wurde in der ersten Runde von einigen Wagen überholt und hatte von da an Probleme mit den Vorder- und Hinterreifen. Deshalb war ich in den Kurven zu langsam und wegen des vielen Treibstoffs auch auf den Geraden nicht schnell genug. Als wir dann die Hauptreifen für das zweite Renndrittel montiert hatten, war die Balance viel besser. Aber ich konnte die verlorene Zeit nicht wieder aufholen und mich nicht mehr verbessern.“
„Da wir wussten, dass unsere Wagen auf dieser Strecke nicht optimal laufen und unser derzeitiges Paket nicht so leistungsstark ist, war uns natürlich bewusst, dass es ein schwieriges Rennen werden würde – vor allem auch wegen unserer Startpositionen,” meinte Teamleiter Ross Brawn. „Wir haben gepokert, als wir Jenson mit Alternativreifen ins Rennen schickten und auf einen guten Start und eine gute Leistung im ersten Renndrittel gehofft. Jenson kam auch wirklich gut weg und konnte sich um sieben Plätze verbessern. Aber dann traten Probleme mit den Reifen auf und machten alle Vorteile wieder zunichte. Das sind die Folgen der mit dieser Strategie verbundenen Risiken. Auch Rubens hatte einen guten Start, aber offensichtlich Probleme mit der Balance des Wagens, nachdem ihm der Force India von Fisichella ins Heck gefahren war. Da wir bereits mit den Vorbereitungen für 2009 beschäftigt sind, fürchte ich, dass wir bis zum Ende der Saison eine schwere Zeit haben werden. Wir können die Vorteile dieser Entscheidung aber im nächsten Jahr spüren.“
Das Honda Racing F1-Team hat jetzt nur wenig Zeit, um sich in seinem Heimatland auszuruhen. Denn das 30 Tonnen wiegende Equipment muss vor dem Großen Preis von China am kommenden Wochenende über das Ostchinesische Meer transportiert werden.
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