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Motorsport

OPC Race Camp startet mit 500 Kandidaten

11 aprile 2007

Die erste Runde des „OPC Race Camp“ ist gelaufen – und was bisher geschah, übertrifft alle Erwartungen. Nicht weniger als 18.500 Kandidaten bewarben sich für das weltweit einmalige Rennfahrercasting von Opel. 500 von ihnen überstanden die Vorauswahl und erreichten damit die zweite Runde. Bei dieser Gelegenheit werden sie erstmals ins Lenkrad greifen.

Erster Prüfungsort für die Teilnehmer ist das Opel-Testgelände in Dudenhofen, wo ein professionelles Instruktorenteam unter der Leitung des OPC-Botschafters und zweimaligen Le Mans-Gewinners Manuel Reuter das fahrerische Potenzial der 500 Kandidaten auslotet. Die haben alle nur ein Ziel: die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Sommer 2008. Einhundert Teilnehmer werden diese erste Castingstufe überstehen, acht von ihnen nach insgesamt sieben Durchläufen ihren Traum verwirklichen können.

„Wollen Sie Rennfahrer werden?“ hatte Opel via Internet und Medienpartner gefragt. „Ja, ich will“, hatten 18.500 Interessierte im Alter von 18 bis 68 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geantwortet. Alle ohne Motorsportvergangenheit, aber umso ehrgeiziger und ambitionierter. Manuel Reuter zeigte sich von der Resonanz beeindruckt. „Dass wir in so kurzer Zeit so viele Leute für unsere Idee begeistern konnten, zeigt auch den Stellenwert des Motorsports im deutschen Sprachraum.“

Bis einschließlich 2. Mai werden fast täglich Gruppen von rund 30 Teilnehmern auf verschiedenen OPC-Modellen das komplette Übungsprogramm des OPC Performance Trainings absolvieren – mit Einheiten im Slalom- und Kurvenfahren, in Brems- und Ausweichtechnik und ersten Ausflügen in den physikalischen Grenzbereich. Dabei kommt nicht nur die Straßenversion des gerade vorgestellten Opel Corsa OPC zum Einsatz, sondern auch eine vom Spezialisten „Kissling Motorsport“ aufgebaute Rennversion des Kompaktsportlers.

Manuel Reuter lässt keinen Zweifel daran, dass das Auswahlverfahren keine Spazierfahrt wird. „Das gilt schließlich auch für die Aufgabe, die den acht Gewinnern bevorsteht.“ Und Reuter weiß, wovon er spricht: 2003 gewann er mit Opel das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – ein Erfolg, den er noch höher bewertet als seine Siege in Le Mans.


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