Motorsport

DTM Mugello, Qualifying: Bruno Spengler Sechster, Jamie Green Siebter

14 luglio 2007

Bruno Spengler (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes C-Klasse) startet beim sechsten Lauf der DTM 2007 in Mugello, Italien am Sonntag vom sechsten Platz. Nach drei Pole Positions für Spengler und fünf für die neue C-Klasse in den ersten fünf Rennen der Saison war der Kanadier damit bester Mercedes-Fahrer.

Spengler erzielte im letzten Teil des Qualifyings eine Zeit von 1:44.696 Min. Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse) fuhr in 1:44.774 Min. auf Startplatz sieben. Die Pole Position ging an Audi-Fahrer Mattias Ekström mit 1:43.851 Min. Das Rennen am Sonntag wird um 17:35 Uhr gestartet, die ARD, die zuvor von der Tour de France berichtet, überträgt ab ca. 17:40 Uhr.

Qualifying, Teil 1: Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse) fuhr in 1:44.892 Min. auf Platz sechs und war damit schnellster Fahrer einer Mercedes-Benz C-Klasse. Auf den Plätzen 15 bis 19 und damit nicht in der zweiten Runde dabei: Mika Häkkinen (AMG Mercedes C-Klasse/1:45.578), der zuletzt viermal in Folge aus der ersten Reihe gestartet war; Gary Paffett (Laureus AMG Mercedes C-Klasse/1:45.683 Min.); Mathias Lauda (Trilux AMG Mercedes C-Klasse/1:45.934 Min.); Susie Stoddart (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse/1:46.352 Min.); Alexandros Margaritis (stern AMG Mercedes C-Klasse/1:46.485 Min.).

Qualifying, Teil 2: Bruno Spengler (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes C-Klasse) war in 1:44.705 Min. Sechster und kam ebenso unter die schnellsten Acht wie Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse), der mit 1:45.118 Min. auf Platz acht fuhr. Dahinter klassierten sich Daniel la Rosa (TrekStor AMG Mercedes C-Klasse/1:45.178 Min.) auf Platz zehn, Bernd Schneider in 1:45.312 Min. als Elfter und Paul di Resta (JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse/1:45.354 Min.) auf Rang zwölf.

Bruno Spengler (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes C-Klasse 2007), Sechster (1:44.696 Min.): „Ein schwieriges Qualifying für uns. Ein Grund dafür ist sicher, dass Audi hier in diesem Jahr schon getestet hat und wir nicht. Unser Team hat einen guten Job gemacht, so dass ich mich von den Tests gestern bis zum Qualifying heute ständig gesteigert habe. Ich freue mich auf das morgige Rennen und werde alles geben, das Beste aus dem sechsten Startplatz zu machen.“

Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2007), Siebter (1:44.774 Min.): „Unser Auto war heute nicht so schnell, wie wir uns das erhofft hatten. Auf dieser anspruchsvollen Strecke und bei der großen Hitze wird das Rennen morgen ein harter Kampf, doch ich bin gut vorbereitet und werde attackieren, um nach vorn zu kommen.“

Daniel la Rosa (TrekStor AMG Mercedes C-Klasse 2006), Zehnter (1:45.178 Min.): „Der zehnte Platz geht noch in Ordnung. Nach Rang 15 im Freien Training heute Morgen hatte ich nicht damit gerechnet. Aber unser Team hat eine gute Abstimmung gefunden und damit sollte ich morgen auch Punkte holen können.“

Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2007), Elfter (1:45.312 Min.): „Wir haben nach dem ersten Teil des Qualifyings etwas am Auto geändert, doch das hat leider nicht die erhofften Verbesserungen gebracht. Wir werden sehen, was das Rennen morgen bringt. Ich freue mich darauf und werde alles geben, um Punkte zu holen.“

Paul di Resta (JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse 2005), Zwölfter (1:45.354 Min.):„Ein sehr schwieriges Qualifying, bei dem mir zudem ein paar Fahrfehler unterlaufen sind. Immerhin bin ich unter den Mercedes-Fahrern vorne mit dabei und mein Ziel für morgen sind die Punkteränge.“

Mika Häkkinen (AMG Mercedes C-Klasse 2007), 15. (1:45.578 Min.): „Ganz bestimmt nicht das Ergebnis, das ich mir vorgenommen hatte. Wir hatten das ganze Wochenende über Probleme, die richtige Abstimmung für diese anspruchsvolle Strecke zu finden. Aber ich gebe nicht auf. Im Motorsport ist alles möglich und ich werde morgen kämpfen, um in die Punkte zu fahren.“

Gary Paffett (Laureus AMG Mercedes C-Klasse 2006), 16. (1:45.683 Min.): „Heute Morgen stimmte unser Set-up, doch im Qualifying hatte ich Probleme mit der Balance, mal übersteuerte das Auto, mal untersteuerte es. Wir werden das Problem analysieren und uns morgen hoffentlich deutlich steigern.“

Mathias Lauda (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2006), 17. (1:45.934 Min.): „Uns war klar, dass es heute schwierig werden würde. Leider war ich im Qualifying langsamer als im Freien Training am Morgen, da ich starkes Untersteuern hatte.“

Susie Stoddart (TV-Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2005), 18. (1:46.352 Min.): „Das war nicht mein Tag. Das Handling stimmte nicht und damit schaffte ich keine schnellere Runde. Ich werde morgen versuchen, nach vorne zu fahren, aber Überholen wird bei den vielen schnellen Kurven auf dieser Strecke schwierig.“

Alexandros Margaritis (stern AMG Mercedes C-Klasse 2006), 19. (1:46.485 Min.): „Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben es nicht geschafft das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Dazu habe ich auf meiner schnellsten Runde einen Fahrfehler gemacht – das war’s.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Unser schwächstes Ergebnis nach fünf Pole Positions und zuletzt am Norisring Platz eins bis vier im Qualifying. Positiv ist, dass wir seit dem ersten Test gestern bis zum heutigen Qualifying deutlich schneller geworden sind und den Abstand von zunächst fast zwei Sekunden auf rund achteinhalb Zehntel verkürzt haben. Dass wir nach unseren Siegen zehn Kilogramm schwerer als die '07er Audi sind, erklärt höchstens ein Drittel dieser Differenz. Zwei Drittel, also rund sechs Zehntelsekunden fehlten unserem schnellsten Auto mit Bruno Spengler heute an Speed. Wir haben aber trotzdem fünf C-Klassen in den Startreihen drei bis sechs auf den Plätzen sechs bis zwölf. Unsere HWA-Mannschaft und ihre Partnerteams Mücke und Persson haben bisher in allen fünf Rennen gute Arbeit abgeliefert und die letzten vier davon gewonnen. Gerhard Ungar und seine Ingenieure werden jetzt kräftig in die Hände spucken und bis zum Warm-up, das morgen zur Mittagszeit stattfindet, eine weitere Steigerung darstellen. Gelingt noch mal ein Schritt wie von gestern auf heute, dann verläuft das Rennen morgen Abend viel spannender als das Qualifying heute.“



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