Motorsport

DTM Zandvoort, Vorschau: Duell in den Dünen - drei zu drei

24 luglio 2007

Vor dem Rennen an der Nordseeküste liegt Bernd Schneider (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2007) mit 25,5 Punkten auf Rang zwei, 6,5 Punkte hinter Mattias Ekström (Audi).

Schneider wurde nach einem frühen und unverschuldeten Rempler Elfter beim letzten Rennen in Mugello. Zuvor hatte er geschafft, was keinem vor ihm seit 2004/2005 gelang, er war bei 17 Rennen in Folge (seit Istanbul 2005) immer in die Punkteränge gefahren, vier dieser Rennen hatte er gewonnen. Zuletzt hatte Gary Paffett 17 Mal in Folge gepunktet – von Norisring 2004 bis zum Finale 2005 in Hockenheim, bei dem er den Titel holte.

Vier C-Klasse Fahrer liegen unter den Top-six der Meisterschaft: Hinter Schneider folgen Bruno Spengler (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes C-Klasse 2007) und Paul di Resta (JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse 2005) auf den Plätzen drei und vier mit jeweils 22 Punkten und Mika Häkkinen (AMG Mercedes C-Klasse 2007) als Fünfter mit 20 Zählern. Häkkinen siegte auf dem Lausitzring und zuletzt in Mugello, er ist damit der einzige Fahrer, der in dieser DTM-Saison bereits zweimal gewann.
Das Rennen in Zandvoort wird statt wie üblich um 14:00 Uhr bereits um 13:00 Uhr gestartet und wie immer von der ARD übertragen.
 

In Zandvoort gibt es die schnellste Stelle aller DTM-Rennstrecken. Rund 265 km/h werden am Ende der Start-Zielgeraden vor dem Anbremsen der Tarzankurve erreicht.
Der damals 19 Jahre alte Mika Häkkinen gewann hier vor 19 Jahren 1988 ein Rennen der Opel Lotus Euroserie. Im gleichen Jahr holte er sich auch den Meistertitel.
Die Saison 2007 bisher (sechs Rennen):

Siege: Mercedes-Benz fünf (Mika Häkkinen auf dem Lausitzring und in Mugello; Gary Paffett in Oschersleben; Bernd Schneider in Brands Hatch; Bruno Spengler auf dem Norisring).
Doppelsiege: Mercedes-Benz drei (Gary Paffett/Paul di Resta in Oschersleben; Mika Häkkinen/Paul di Resta auf dem Lausitzring; Bruno Spengler/Bernd Schneider auf dem Norisring).

Pole Positions: Mercedes-Benz fünf (Bruno Spengler in Hockenheim, auf dem Lausitzring und auf dem Norisring; Mika Häkkinen in Oschersleben und in Brands Hatch).
1-2 Qualifying: Mercedes-Benz drei (Bruno Spengler/Mika Häkkinen auf dem Lausitzring; Mika Häkkinen/Bruno Spengler in Brands Hatch; Bruno Spengler/Mika Häkkinen auf dem Norisring).
Schnellste Runden: Mercedes-Benz zwei (Jamie Green in Oschersleben; Bruno Spengler auf dem Norisring).
 
Die Sieger der DTM-Rennen in Zandvoort
2001                    Uwe Alzen (AMG Mercedes CLK)
2002                    Mattias Ekström (Audi)
2003                    Christijan Albers (AMG Mercedes CLK)
2004                    Mattias Ekström (Audi)
2005                    Gary Paffett (AMG Mercedes C-Klasse)
2006                    Tom Kristensen (Audi)
 
Das sagen Fahrer und Motorsportchef
Bernd Schneider, Startnummer 1 (Original-Teile AMG Mercedes C-Klasse 2007): „Zandvoort ist für mich eines der Highlights im DTM-Kalender. Die Strecke direkt am Nordseestrand verbreitet Urlaubsflair, doch für uns gibt es keine Zeit zum Ausruhen. Mit 20 Kilogramm Gewichtshandicap gegenüber den 07er-Audi müssen wir uns für ein gutes Ergebnis gewaltig anstrengen. Im letzten Jahr bin ich unter gleichen Voraussetzungen von Platz sieben auf zwei vorgefahren, nur 0,7 Sekunden hinter Sieger Tom Kristensen.“

Bruno Spengler, Startnummer 2 (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes C-Klasse 2007): „Ich freue mich auf Zandvoort, eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke, und auf die Fans, die immer für mächtig Stimmung sorgen. Eine gute Leistung im Qualifying ist äußerst wichtig, denn Überholen ist auf dieser Strecke mit ihren vielen lang gezogenen Kurven nur sehr schwer möglich.“

Jamie Green, Startnummer 5 (Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse 2007): „Zandvoort ist eine anspruchsvolle Strecke mit vielen schnellen Kurven. Ich fahre gerne hier, auch weil ich vor drei Jahren in Zandvoort mit einem Sieg den Meistertitel der Formel 3 Euro Serie gewonnen habe.“
Mika Häkkinen, Startnummer 6 (AMG Mercedes C-Klasse 2007): „Nach meinem zweiten Saisonsieg in Mugello – und das vom 15. Startplatz - ist mein Team motivierter als zuvor, denn wir haben den Abstand zu den Führenden in der Meisterschaft verringert. Wie in jedem Jahr macht der Sand die Strecke in Zandvoort etwas schwieriger, aber das ist für alle gleich und wir werden erneut versuchen anzugreifen.“

Gary Paffett, Startnummer 9 (Laureus AMG Mercedes C-Klasse 2006): „Bei meinem letzten Start in Zandvoort 2005 habe ich gewonnen, zudem halte ich seitdem den Rundenrekord. An diese Leistung möchte ich anknüpfen. Unsere Performance in Mugello bis zu meinem unverschuldeten Unfall war gut und ein Platz unter den ersten Fünf ist das Ziel.“

Alexandros Margaritis, Startnummer 10 (stern AMG Mercedes C-Klasse 2006): „Zandvoort ist meine Lieblingsstrecke. Sie hat fahrerisch viele interessante Stellen und die Begeisterung der niederländischen Fans ist einfach toll. Hier will ich endlich wieder Punkte holen.“
Susie Stoddart, Startnummer 14 (TV Spielfilm AMG Mercedes C-Klasse 2005): „Mein zehnter Platz vor gut einer Woche in Italien macht mich optimistisch für Zandvoort. Ich fahre gerne hier und ich will wieder in die Top-ten.“

Daniel la Rosa, Startnummer 15 (TrekStor AMG Mercedes C-Klasse 2006): „Ich freue mich schon das ganze Jahr über auf Zandvoort, das Rennen dort ist mein persönliches Saison-Highlight. Nach meinem fünften Platz in Mugello ist die Stimmung im Team super und ich will das in Holland gleich wiederholen.“

Mathias Lauda, Startnummer 18 (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2006): „Im letzten Jahr habe ich mich auf der für mich unbekannten Strecke als Zwölfter qualifiziert. Das war damals nicht schlecht, aber diesmal sollte es besser laufen.“

Paul di Resta, Startnummer 19 (JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse 2005): „Ich freue mich auf Zandvoort. Im letzten Jahr habe ich dort das Samstagsrennen der Formel 3 Euro Serie gewonnen. Diesmal wäre ein Podiumsplatz wie zuletzt in Italien eine tolle Sache.“

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Zandvoort ist der Publikumsrenner unter den Auslandsrennen im DTM-Kalender. Im vergangenen Jahr wurde mit 78.500 Besuchern am Wochenende eine neue Rekordzuschauerzahl erreicht. Einer der Gründe dafür ist sicher, dass es hier stets großartige Rennen gab. Die Atmosphäre ist erstklassig, kein Wunder also, dass Zandvoort einer der Lieblings-Auftrittsorte der DTM geworden ist. Sportlich stehen wir bei 20 Kilogramm Gewichtshandicap im wahrsten Sinne des Wortes vor einer schweren Aufgabe.

Mit 1.080 Kilogramm ist die neue C-Klasse das schwerste Auto im Feld – eine Folge von zuletzt vier Siegen hintereinander, davon zwei von Mika Häkkinen. Die 2006er C-Klasse wiegt allerdings nur fünf Kilogramm weniger – nach dem Sieg von Gary Paffett in Oschersleben sowie guten Resultaten wie einem dritten und einem fünften Platz von Daniel la Rosa. Wir reisen mit der 07er C-Klasse mit 20 Kilogramm Handicap an – umgerechnet fast eine halbe Sekunde pro Runde. Mit dem 06er Modell sind wir gar 25 Kilogramm schwerer und mit der 05er Version 20 Kilogramm. Wir stecken aber garantiert deshalb nicht den Kopf in den Dünensand, wir werden kämpfen, wie wir es zuletzt auch in Mugello getan haben.“



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