Motorsport

Tiroler Team HBR-Motorsport fünfter in Barcelona

24 settembre 2007

Tiroler Team HBR-Motorsport fünfter in Barcelona


Die drei Piloten des Tiroler Teams HBR Motorsport qualifizierten sich für das 1. Rennen im spanischen Barcelona für P15 (Basil Shaaban), P17 (Filip Salaquarda) und 21 (Sergey Afanasiev).

Kurz vor Beginn des 15. Laufs des Jahres begann es auf dem Circuit de Catalunya heftig zu regnen, worauf der Start um 15 Minuten verschoben wurde.
Der Libanese Basil Shaaban der aus P15, seiner bisher besten Startposition dieser Saison, ins Rennen ging, verlor zu Beginn des Rennens auf regennasser Fahrbahn einige Positionen. Der Tscheche Filip Salaquarda und Sergey Afanasiev aus Russland hingegen hatten einen guten Start und ließen einige Konkurrenten hinter sich.

Im Verlauf der 30 Runden drehten sich einige Formel 3-Piloten auf der tückischen, weil sehr rutschigen Strecke – die meisten konnten jedoch das Fahrzeug auf der Strecke halten und das Rennen fortsetzen. Anders erging es Basil Shaaban, er verlor in Runde 15 auf der Start-Ziel-Geraden die Herrschaft über sein Fahrzeug und krachte in die Mauer, wobei das Rennen für den HBR-Piloten damit beendet war.

Unter schwierigsten Bedingungen beendete Filip Salaquarda das Rennen an guter 11. Position - Sergey Afanasiev kam als 17. ins Ziel. Der Italiener Edoardo Mortara gewann den 15. Lauf des Jahres vor Hülkenberg und Dillmann.


Sonntag, 23. September: Rennen 2
Aufgrund des gestrigen Regenrennen gingen die drei HBR-Piloten aus folgender Position in das Sonntägige Rennen: Filip Salaquarda P12, Sergey Afanasiev P18 und Basil Shaaban aus der 22.Position.

Auch das zweite Rennen am Circuit de Catalunya präsentierte sich schon gleich zu Beginn mehr als turbulent. Der Pole Position-Mann würgte am Start seinen Boliden ab und löste dadurch eine Massenkollision aus. Insgesamt neun Fahrer schieden auf den ersten Metern aus, darunter leider auch der HBR-Pilot Basil Shaaban.

Filip Salaquarda sowie auch Sergey Afanasiev konnten sich aus dem ganzen Chaos raushalten und reihten sich an 4. (Salaquarda) bzw. 15. (Afanasiev) Position hinter dem Safety Car ein. In der 6. Runde wurde das Rennen wieder freigegeben. Der Tscheche Salaquarda verteidigte seinen Platz im Spitzenfeld souverän. Gegen Rennmitte rutschte der Brite Jakes auf P2 liegend von der Strecke, dabei erbte Salaquarda einen Platz und war schon Dritter. Einige Runden später jedoch musste der HBR-Pilot aufgrund eines kleineren Getriebeproblems wieder zwei Konkurrenten ziehen lassen. In den letzten zehn Runden spielte Filip Salaquarda wieder all seine Routine aus und hielt den derzeit Meisterschaftszweiten Buemi souverän, bis ins Ziel hinter sich.

Mit Rang fünf holte sich Filip Salaquarda weitere Punkte in der sehr starken Formel 3 Euro Serie Meisterschaft. Sergey Afanasiev überquerte an 13. Position die Ziellinie. Van der Zande gewann das Rennen vor Dillman und Mailleux.

Team-Manager Sigi Müller: „Alles in allem ein zufrieden stellendes Rennwochenende. Punkte für Filip – er fuhr ein tolles Rennen, vor allem zeigte er Nerven und hielt Buemi bis ins Ziel hinter sich. Eine tolle Leistung die zeigt, dass wir den Speed der Top-Piloten mithalten können. Basil Shaaban hatte bei den Rennen sehr viel Pech. Aber beim Zeittraining zeigte er mit einer der schnellsten Sektorenzeit, dass er trotz Testrückstand gegenüber den anderen, immer mehr aufholt.“

Filip Salaquarda (CZE): „Heute wäre ein dritter Platz drin gewesen, aber kurzfristig bekam ich einfach Probleme mit dem Getriebe, wobei ich zwei Position verlor. Nachher lief alles wieder perfekt und ich konnte Buemi der sehr viel Druck machte hinter mir halten.“

Sergey Afanasiev (RUS): „Die Rennperformance war gut, leider lief es beim Qualifying nicht so ganz nach Plan. Von hinten zu starten da ist einfach nicht mehr zu machen.“

Basil Shaaban (LBN): „Hier am Circuit de Catalunya habe mit P15 meinen bisher persönlich besten Startplatz dieser Saison heraus gefahren. Beim Rennen am Samstag rutschte ich auf nasser Strecke aus und drehte mich geradewegs in die Mauer – beim zweiten Rennen wich ich einem rechts vor mir fahrenden Duo nach links aus, da erwischte ich den stehen gebliebenen Polesetter am hinteren rechten Rad und da war das Rennen auch schon gelaufen. Das war einfach nur Pech bei den Rennen, aber trotzdem stimmt mich das Qualifying zuversichtlich und freue mich schon auf das nächste Rennen in Nogaro.“



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