Motorsport
Tourenwagen-WM geht für Bmw auf schwierigem Terrain weiter
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Am kommenden Wochenende stehen für die BMW Länderteams in Puebla (MX) die Läufe drei und vier der FIA World Touring Car Championship auf dem Programm.
Beim Saisonauftakt in Brasilien hatte das Fahrerquintett mit dem BMW 320si WTCC vor gut einem Monat 36 Punkte errungen. Weitere WM-Zähler zu gewinnen, haben sich die Piloten auch für die Läufe auf dem „Autódromo Miguel E. Abed“ vorgenommen. Allerdings stehen sie dabei vor einer schwierigen Mission.
Zum einen liegt Puebla auf knapp 2 200 Meter Höhe. Damit geht ein nicht zu vernachlässigender Leistungsverlust einher, der allerdings bei der Konkurrenz mit Dieselmotoren bauartbedingt deutlich geringer ausfällt als beim BMW P45 Aggregat. Zum anderen haben vier der fünf BMW Piloten der Länderteams erstmals in diesem Jahr „Erfolgsgewicht“ an Bord: Andy Priaulx (GB) vom BMW Team UK tritt als WM-Dritter mit 33 Kilogramm Ballast an, BMW Team Germany Fahrer Jörg Müller (DE) nimmt 26 Kilogramm mit. Félix Porteiro (ES) vom BMW Team Italy-Spain und Müllers Teamkollege Augusto Farfus (BR) müssen 14 bzw. drei Kilogramm zuladen. Einzig Alessandro Zanardi (IT) kann die Herausforderung Puebla ohne Zusatzgewicht in Angriff nehmen.
Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Ich wünschte sagen zu können, dass ich mich auf die Rennen in Puebla freue. Bei meinem letzten Auftritt dort 2006 spielte eher die Strecke selbst die Hauptrolle. Wir mussten alle mit schwierigen Bedingungen zurechtkommen, da der Asphalt aufriss. Es hat sich jedoch damals wieder einmal gezeigt, dass man nie aufgeben darf. Ich habe mich im zweiten Lauf vom 18. auf den siebten Platz vorgekämpft – und das mit 80 Kilogramm Ballast. In einer WM zu fahren und viele unterschiedliche Orte zu besuchen, macht einfach Spaß. Ich bin zuversichtlich, dass die Veranstalter ihr Bestes getan haben, um die Verhältnisse zu verbessern.“
Jörg Müller (BMW Team Germany):
„Die Rennen in Puebla haben mir bisher kein Glück gebracht. Ich habe dort noch keinen einzigen Punkt gewonnen. Nach einem schweren Unfall im Training konnte ich 2005 gar nicht erst zu den beiden Rennen antreten. Es gibt deshalb ganz sicher einige Strecken, auf denen ich lieber an den Start gehe. Dennoch hoffe ich, diesmal ein paar Zähler mit nach Hause nehmen zu können.“
Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Puebla ist in vielerlei Hinsicht eine anspruchsvolle Rennstrecke. Wir hatten dort in der Vergangenheit Probleme mit der Qualität der Fahrbahnoberfläche. Ich hoffe, dass sich die Strecke in diesem Jahr in gutem Zustand präsentieren wird. Wenn dem so ist, dann dürfen sich die Fans auf ein spannendes Wochenende freuen. Es ist ein enger Kurs, der gut zu den Autos in der WTCC passt. Die überhöhte Kurve ist eine Besonderheit.“
Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain):
„In Puebla möchte ich genau dort weitermachen, wo ich in Curitiba aufgehört habe. Mit den Plätzen sechs und drei, die ich beim Saisonauftakt errungen habe, war ich sehr zufrieden. Ich bin noch nie in Puebla gewesen – und es war bislang auch kein sonderlich gutes Pflaster für BMW. Aber warten wir ab, wie sich die neue Fahrbahnoberfläche auf das Kräfteverhältnis auswirken wird.“
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
„Nach einigen schlechten Erfahrungen in Mexiko sollten die Chancen diesmal für mich besser stehen. Die kurze Geschichte unserer Meisterschaft zeigt, dass Puebla unseren BMW mit Heckantrieb nicht gerade liegt. Nach einem guten Test in Vallelunga, bei dem wir einige Fortschritte gemacht haben, bin ich recht zuversichtlich. Ich werde kaum um den Sieg mitfahren können. Deshalb wäre ich zufrieden damit, die Strecke am Sonntagabend mit ein paar Punkten zu verlassen.“
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