Motorsport
Zwei Top-Ten-Resultate für AKF Motorsport am Nürburgring
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Da Peter Scharmach im ersten Qualifying nicht antreten konnte, musste er sich im Rennen am Samstag von Startposition 23 nach vorn arbeiten. Er tat es entschlossen: Bis auf Rang sieben verbesserte sich der gebürtige Remscheider, der über eine große Nürburgring-Erfahrung verfügt, jedoch zum ersten Mal am Steuer des THP Spider Cup saß. „Das Auto hat mir beim Fahren wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich habe mich gleich wohlgefühlt", so Scharmach. „Zwar musste ich im ersten Rennen von hinten starten, doch ein Startgetümmel hat mir sehr geholfen, weiter nach vorn zu kommen." Am Sonntag wurde der 44 Jahre alte bekennende Nordschleifen-Fan von Startposition fünf aus Zehnter. „Eigentlich lief es erneut gut für mich", so Scharmach. „Doch wegen eines Drehers kurz vor Schluss bin ich auf Platz vier liegend zurückgefallen. Der Dreher ging auf meine Kappe – da fehlte mir wohl noch etwas die Erfahrung mit dem Auto. Aber der THP Spider Cup hat mir so gut gefallen, dass ich eventuell im nächsten Jahr ein paar Rennen bestreiten werde. Ich würde mir wünschen, dass es klappt."
Teamkollege Oliver Freymuth verpasste dagegen beim Heimspiel zweimal knapp Top-Ten-Resultate. Am Samstag fuhr der deutsche Routinier auf Position zwölf, am Sonntag verbesserte er sich von Startplatz 13 auf Rang elf. „Schon im Qualifying lief es nicht besonders gut. Vermutlich haben wir uns beim Luftdruck vertan", so der 48-Jährige. „Doch am Start zum ersten Rennen sah es so aus, als könnte ich den Rückstand mit einem Schlag aufholen. Vor mir gab es leider einen Unfall und ich musste mir daraufhin mit sehr langsamer Fahrt den Weg durch die Trümmer bahnen. Das hat viel Zeit gekostet, mehr als Rang zwölf war da nicht drin."
Auch am Sonntag war Freymuth unverschuldet Opfer eines Unfalls. „Im zweiten Rennen hatte ich mich schon an die Spitzengruppe herangearbeitet und lag auf der sechsten, siebten Position", so Freymuth. „Doch vor mir gab es einen Dreher und ich musste neben der Strecke an dieser Stelle vorbei. Dabei habe ich vier Plätze verloren, die ich nicht mehr gut machen konnte. Deswegen war auch im zweiten Rennen Rang elf das Maximum. Schade, denn technisch liefen unserer Autos an diesem Wochenende perfekt. Ich freue mich jetzt auf den Einsatz in Silverstone, vermutlich erneut mit zwei Autos. Wer unser zweites Fahrzeug fahren wird, steht aber noch nicht fest."
Die beiden Laufsiege gingen an Marcel Sciabbarrasi und Grégory Guilvert. Nach den Saisonläufen neun und zehn liegt jetzt Guilvert mit 153 Zählern an der Spitze der Gesamtwertung, gefolgt von Simon Moulton (142) und Julien Briché (111). Oliver Freymuth hat 26 Zähler auf dem Konto und liegt damit auf Platz zwölf.
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