Motorsport
Bmw Länderteams schließen Europa-Saison in Monza ab
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Auf dem „Autodromo Nazionale di Monza” endet am kommenden Wochenende die Europa-Saison der FIA World Touring Car Championship. Allerdings stehen die Fahrer der BMW Länderteams vor einer schwierigen Aufgabe, um ihre Positionen in der Weltmeisterschaft vor den vier abschließenden Rennen in Übersee entscheidend zu verbessern. Bereits im Vorjahr waren die BMW 320si WTCC auf den langen Geraden von Monza (IT) gegenüber der Konkurrenz mit Dieselmotoren erheblich im Nachteil.
Nach dem schwierigen Rennwochenende in Imola (IT) berechnet sich das Handicapgewicht der BMW Piloten nach einer einfachen Formel: Bis auf BMW Team Germany Pilot Jörg Müller (DE), der mit 62 Kilogramm Ballast in die beiden Sprintrennen geht, laden alle BMW Vertreter exakt so viele Kilogramm zu, wie es ihrer bisherigen Punkteausbeute entspricht. Demnach nimmt Andy Priaulx (GB) vom BMW Team UK 55 Kilogramm mit, während Müllers Teamkollege Augusto Farfus (BR) mit 46 Kilogramm antritt. Die beiden BMW Team Italy-Spain Fahrer Félix Porteiro (ES) und Alessandro Zanardi (IT) haben 50 bzw. 29 Kilogramm an Bord.
Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Ich mag Monza. Es ist eine tolle Strecke mit langer Tradition. Ich habe dort den ersten Sieg mit dem BMW 320si WTCC errungen. Natürlich weiß ich, dass das Wochenende nicht einfach wird. Dennoch werde ich alles geben. Solange nicht feststeht, dass ich den Titel nicht mehr gewinnen kann, gebe ich nicht auf.“
Jörg Müller (BMW Team Germany):
„In Imola haben wir uns vor Beginn des Wochenendes recht wenig ausgerechnet, dennoch konnte ich neun Punkte sammeln. Wer weiß, vielleicht gelingt uns in Monza ja Ähnliches. Einfach wird es allerdings nicht. Auf den langen Geraden werden insbesondere die SEAT-Diesel ihre Stärke wieder voll ausspielen können.“
Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Ich mag die Strecke wegen ihrer Tradition. Anspruchsvoll ist sie für uns Fahrer allerdings kaum. Im Vergleich zu Imola trete ich wieder mit einem leichteren Auto an, und auf den ewig langen Geraden zahlt sich das hoffentlich aus. 2006 konnte ich im Königlichen Park gewinnen. Es wird jedoch sehr schwierig, das zu wiederholen.“
Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain):
„Ich habe mich gut von meinem Unfall in Imola erholt. Die Nackenschmerzen nach dem Zusammenprall mit Gabriele Tarquini sind der Enttäuschung gewichen, mit leeren Händen nach Hause reisen zu müssen. In Monza möchte ich nun an die erfolgreichen Rennen davor anknüpfen und weitere Punkte für BMW gewinnen.“
Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
„Ich mag die Strecke in Monza, aber mein Lieblingskurs ist es nicht. Im Tourenwagen verbringen wir einfach zu viel Zeit auf den Geraden – und dort kann man als Fahrer kaum Einfluss auf die Performance nehmen. Andererseits macht es viel Spaß, seine Konkurrenten beim Anbremsen herauszufordern.“
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