Motorsport

Priaulx erringt dritten Platz in Monza – Schwieriges Wochenende für Bmw.

05 ottobre 2008

Priaulx erringt dritten Platz in Monza – Schwieriges Wochenende für Bmw.


Andy Priaulx (GB) vom BMW Team UK hat im 19. Lauf der FIA World Touring Car Championship den dritten Platz belegt. Der Titelverteidiger sah auf dem „Autodromo Nazionale di Monza“ als Vierter die Zielflagge und profitierte von einer nachträglichen Zeitstrafe gegen einen Konkurrenten. Alessandro Zanardi (IT) sammelte als Achter ebenfalls einen WM-Punkt für das BMW Team Italy-Spain. Im zweiten Rennen des Tages kam der Lokalmatador auf dem siebten Platz ins Ziel. BMW Team Germany Pilot Augusto Farfus (BR) wurde für seine beeindruckende Aufholjagd vom Ende des Feldes mit Rang acht belohnt.

Priaulx schied an fünfter Stelle liegend mit einem Reifenschaden aus. Farfus’ Teamkollege Jörg Müller (DE) belegte zum Abschluss der Europa-Saison die Plätze neun und zehn. Félix Porteiro (ES) verfehlte nach einem Unfall im ersten Rennen auch in Lauf zwei die Punkteränge. Die Siege sicherten sich die SEAT-Piloten Yvan Muller (FR) und Gabriele Tarquini (IT). In der Fahrerwertung bleibt Priaulx mit 61 Punkten als Fünfter der bestplatzierte BMW Vertreter. Bei den Herstellern liegt BMW mit 223 Punkten auf Rang zwei. Seat vergrößerte den Vorsprung auf 54 Zähler.

Andy Priaulx (BMW Team UK):
„Wir haben das Maximum herausgeholt, mein Auto lief fantastisch. Dennoch war es unmöglich, die Diesel-Konkurrenz herauszufordern. Natürlich bin ich über den Reifenschaden in Lauf zwei enttäuscht. Viele Autos sind vor mir über die Trümmerteile gefahren, nur ich bekam ein Problem. So ist es eben in dieser Saison.“

Alessandro Zanardi (BMW Team Italy-Spain):
„Wenn man von der Poleposition startet, will man natürlich weiter vorn landen. Aber das war heute einfach nicht möglich. Es liegt viel Arbeit vor BMW und den Teams, um schnell wieder den Anschluss an die Spitze zu finden. Ich freue mich, dass ich den italienischen Fans zumindest viel Action bieten konnte.“

Jörg Müller (BMW Team Germany):
„Am Start von Rennen eins herrschte das reine Chaos. Der Zusammenstoß mit James Thompson hat die Balance beeinträchtig, so dass ich nicht voll angreifen konnte. In Lauf zwei wurde ich vor der ersten Schikane heftig getroffen und hatte wieder mit dem Handling zu kämpfen. Das war kein schöner Abschied aus Europa.“

Augusto Farfus (BMW Team Germany):
„Mein Start in den ersten Lauf war gut. Dann ist aber alles schief gelaufen. Erst hat mir jemand den Auspuff verbogen, dann hat sich bei einer Kollision das Steinschlag-Schutzgitter meines Kühlers gelöst, der wenig später Wasser verlor. Wenigstens konnte ich mich für die Arbeit des Teams mit Platz acht im zweiten Lauf bedanken.“

Félix Porteiro (BMW Team Italy-Spain):
„Unser Heimspiel für das BMW Team Italy-Spain hatte ich mir anders vorgestellt. Gleich am Start von Lauf eins habe ich alle Chancen auf ein gutes Ergebnis eingebüßt. Hoffentlich läuft es in den Überseerennen besser für uns.“



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