Motorsport
Turbulentes fünftes Trophy-Rennen: Sieg für Rink Racing
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Ralph-Peter Rink verriet nach weit über drei strapaziösen Stunden auf der Nordschleife, dass der Sieg an einem seidenen Faden hing: „In der Schlussphase war das Auto beim Bremsen nur noch sehr schwer zu kontrollieren. In der Box haben wir festgestellt, dass ein Stoßdämpfer beschädigt war – ich bin froh, dass wir weiter fahren konnten.“ Auch die Verfolger waren glücklich, das Ziel erreicht zu haben. „Wir sind erleichtert, dass wir angekommen sind, denn ein kleiner Crash hat uns ausgebremst“, so Jürgen Müller. Er trat zusammen mit dem Japaner Endo Shigeru und dem Gastfahrer Markus Hupperich an.
Plötzlicher Regen und zahlreiche kleine Unfälle beendeten das 49. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen 20 Minuten vor dem geplanten Zieleinlauf. In der Division „Specials 2T“ erreichten zwei Peugeot 207 RC „VLN“ das Ziel. Am Streckenabschnitt Wehrseifen waren zu Beginn des Laufes die Peugeot vom Autohaus Lenzen und Fleper Motorsport in eine Massenkarambolage verwickelt. Der Auslöser: ein Unfall von zwei Konkurrenten, bei dem Kühlflüssigkeit auf der Strecke ausgelaufen war und infolge dessen nachkommende Fahrzeuge ins Schleudern gerieten.
„Ich konnte nicht mehr reagieren. Plötzlich ist der Grip an der Vorderachse abgerissen und ich rutschte einfach von der Strecke“, erklärte Lenzen-Pilot Michael Bohrer. „Zum Glück bin ich noch rechtzeitig aus dem Auto gestiegen.“ Augenblicke nach dem Ausfall wurde der rote Peugeot von Bohrer und Timo Frings, die sich im Qualifying die Pole-Position gesichert hatten, von Meik Utsch getroffen. Der Fahrer von Fleper Motorsport fügte hinzu: „Die Gelbe Flagge war sehr spät zu sehen und daher konnte ich auf der rutschigen Strecke nicht mehr ausweichen.“ Utsch teilte sich das Fahrzeug mit der Starnummer „410“ mit Harald Thönnes. Den problematischen Bedingungen fiel auch noch das zweite Fleper-Auto zum Opfer. Das Duo Dr. Steidel/Kreychman kam ebenfalls im Abschnitt Wehrseifen von der Strecke ab und krachte in die Unfallstelle. Teamchef Johannes Fleper sagte: „Hauptsache allen Fahrern geht es gut – wie stark die Autos beschädigt sind, werden wir erst sehen, wenn wir sie auseinander gebaut haben.“
Ebenfalls vom Pech verfolgt waren Bernd Hömberg und Juan Crespo. „Plötzlich gab es eine starke Rauchentwicklung am Auto. Zuerst dachte ich, dass es ein Reifenschaden sei, aber wie sich später herausstellte, war es ein Problem am Getriebe“, erklärte Crespo. Das Auto von Hömberg Motorsport blieb in der zweiten Hälfte des Rennens auf der Strecke liegen.
Die Peugeot TOTAL Langstreckentrophy wird auch 2009 von TOTAL und der Peugeot Bank unterstützt. BFGoodrich steht als technischer Partner und exklusiver Reifenlieferant hinter dem Programm. Als zentraler technischer Dienstleister kümmert sich die ASTEC Motorsporttechnik GmbH an den Rennwochenenden vor Ort um die Peugeot-Teams.
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