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Innovationspreis für Lexus
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Die Vorschläge müssen ein deutlich erkennbares Potenzial zur Verbesserung des Straßenverkehrs, der Sicherheit, der Automobiltechnik, des Tourismus oder des Umweltschutzes aufweisen. Insgesamt wurden der sechsköpfigen Jury um ADAC-Präsident Peter Meyer 39 technische Neuerungen überwiegend aus der deutschen Autoindustrie vorgestellt. Als einziger Importeur schaffte der Toyota-Konzern mit seiner Premium-Marke Lexus den Sprung aufs Treppchen.
Das Advanced Pre Crash Safety System (APCS) des LS 460 erweitert den bereits bekannten radargestützten Pre Crash Assistenten um einige weitere Komponenten. Weil Radarstrahlen nur stark reflektierende Objekte erfassen, aber weder Fußgänger noch Tiere eindeutig erkennen, verfügt das System über eine Infrarot-Stereokamera.
So registriert der Radar einen Fußgänger als schwachen Reflex, die Bilder der Kamera aber ermöglichen es, ihn eindeutig zu qualifizieren. Zum System gehört auch eine Infrarot-Gesichtsfelderkennung, die prüft, ob der Fahrer in kritischen Situationen nach vorne blickt. Im Notfall leitet das System bei einer drohenden Kollision selbsttätig eine Bremsaktion mit bis zu 0,6 g ein. Ebenfalls neu ist ein Radarsensor im Heck, der vor einem drohenden Heckaufprall durch ein sich schnell näherndes Fahrzeug warnt. Registriert das System Gefahr, werden die aktiven Kopfstützen in Position gebracht und die Sicherheitsgurte gestrafft.
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