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Herausforderung Stadtrennen: 207 Spider Cup gastiert in Pau
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„Pau ist ein echtes Stadtrennen wie der Formel-1-Grand-Prix von Monaco und hat eine über 100-jährige Geschichte", schwärmt Jan-Erik Slooten. Eine Rennstrecke durch enge Straßen und mit vielen Kurven strahlt eine besondere Faszination aus, bedeutet aber auch eine enorme Herausforderung für die Fahrer, die während des Rennens zu jeder Zeit höchst konzentriert sein müssen. Dessen ist sich Slooten bewusst: „Wie in Monaco gibt es auch in Pau keine Auslaufzonen. Selbst ein kleiner Fehler kann dann ganz schnell das Aus bedeuten."
Ebenfalls typisch Stadtrennen: Es gibt kaum Überholmöglichkeiten. „Daher wird es in Pau besonders wichtig sein, im Qualifying einen guten Startplatz zu erkämpfen", weiß auch Kati Droste, Slootens Mitstreiterin im Ingolstädter Team von Rainer Rohstock, das nun „Team Sportcom Germany" heißt. Für die 22-jährige aus Dorsten wird der Auftritt in Pau das erste Stadtrennen ihrer Karriere. Droste: „Daher bin ich natürlich besonders gespannt auf dieses Wochenende. Mein Ziel ist es, unter die ersten Zehn zu fahren." Auch Teamkollege Slooten will ein deutlich besseres Ergebnis als zuvor in Valencia erzielen. „Dort lief im Qualifying und Rennen nicht viel zusammen. Aber im freien Training habe ich die fünftbeste Zeit erzielt. Das zeigt, was möglich ist. Und ich hoffe, dass wir in Pau ein ähnliches Niveau erreichen können."
Optimistisch ist auch Oliver Freymuth. Der 46 Jahre alte Berliner vom Team AKF-Motorsport, das vom „Autohaus Scheel", dem Peugeot-Partner mit Standorten in Dillingen und Leipheim, unterstützt wird, strebt einen Platz unter den besten Fünf an. Wie seine beiden Landsleute freut er sich auf Pau: „Stadtrennen sind immer etwas Außergewöhnliches. Ich hoffe, dass ich nicht so viel Pech habe und dauernd in Rempeleien verwickelt werde wie in den beiden ersten Cup-Läufen. Dann ist eine sehr gute Platzierung möglich."
Der Parcours durch die Stadt Pau fordert aber nicht nur ein Höchstmaß an Konzentration und Kondition von den Fahrern, sondern auch Nehmerqualitäten vom 175-PS-Sportwagen Peugeot 207 Spider. „Die Strecke hat extreme Bodenwellen. Es gibt sogar Passagen, da müssen wir über den Bordstein fahren", erklärt Slooten. „Ich denke, wir werden das Fahrwerk daher auf maximale Bodenfreiheit einstellen. Das richtige Set-up ist aber auch wegen der Reifen wichtig. Werden sie zu heiß, fängt der Wagen an zu rutschen." Apropos „rutschen": „Sollte es regnen, wird es auf der engen Strecke ein ganz heißer Tanz", ist sich Slooten sicher.
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