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Neuauflage des Trabi stößt auf Gegenliebe
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Auch bei der Auto-Community autoki.com ist der Trabant aktuelles Thema. Trabifans und ihre Gegner diskutieren hier heftig über den DDR-Liebling.
„Das ist einfach Kult“ erklären die Fans einstimmig. Viel Vergangenheitsgefühl wird mit dem Auto des Ostens verknüpft. „Der Trabi steht für einen Erfindergeist, der aus den wenigen Dingen, die es gab, etwas Fahrbares machen konnte“, schwärmt Krtek, der auch heute noch einen Wartburg fährt.
„Dieser Gestank ist nicht zum Aushalten“, schimpft wiederum autoki-Mitglied Thomas. Mitsubishi-Fahrer Saiklon schließt sich ihm an: „Ich finde die Autos auch schrecklich. Wenn man sie überhaupt Autos nennen kann.“
„Dieser Geruch, unwiderstehlich, so verführerisch“ schwärmt hingegen Trabifan Roberto.
Trabant P1.1.-Fahrer Frankenstein hebt heraus, dass man an den Fahrzeugen noch alles selber machen könne und nicht gleich bei jedem „Wehwehchen“ in die Werkstatt fahren müsse.
Der Trabi habe ihn nie im Stich gelassen, fügt autoki-Mitglied Smocker hinzu. Was man sich auch von anderen Modellen wünschen würde.
„Entweder man liebt die ‚Pappe’ oder man hasst sie.“ schreibt autoki-Mitglied Manta-Biene und trifft damit den Nagel der Diskussion auf den Kopf.
Auch bei der Umfrage von Herpa überwiegt die Stimme der Trabifans. Es haben sich bisher 93% für eine Neuauflage des Trabants ausgesprochen. Jetzt müssen die Trabantliebhaber nur noch warten, bis ein Hersteller sich der Produktion des New Trabi annimmt. Schon bald könnte der neue Trabant wieder die Straßen bevölkern – innovativer und umweltfreundlicher als sein Vorgänger. Damit wäre dann den autoki-Mitgliedern wie Thomas, denen der Trabi stinkt, der Wind aus den Segeln genommen.
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