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Außergewöhnliches Einzelstück des Dacia Logan

27 febbraio 2008

Außergewöhnliches Einzelstück des Dacia Logan


Mit einem umfangreich modifizierten Show Car stellt die Renault Deutschland AG das Potenzial des Dacia Logan als Basis für eine individuelle Veredelung eindrucksvoll unter Beweis. Das Einzelstück „Graf Dracula” greift mit einem Augenzwinkern die rumänische Herkunft des erfolgreichen Modells auf und überrascht mit raffiniert ausgetüftelten Details. Damit Vlad der Dritte auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann.

Miniatursärge im Kofferraum

So befinden sich im Kofferraum zwei handgefertigte Miniatursärge, die per Funkfernbedienung öffnen und schließen und als typgerechte Behälter für zwei Highend-Verstärker dienen. Die Erdmöbel rahmen einen Grabstein mit passender Gravur „Graf Vlad III Draculea *7. Dezember 1431, †1476” ein, der aus massivem Granit besteht und einen 7-Zoll-Breitband-LCD-Farbmonitor beherbergt. Darauf überträgt eine Miniaturkamera das Bild des Subwoofers, der sich unter dem Grabstein verborgen in der Reserveradmulde breitmacht. Das TV- oder DVD-Video-Bild des digitalen Receivers lässt sich auf einem zweiten Bildschirm betrachten, der ebenfalls ferngesteuert aus der Kofferraumklappe fährt.

Transsylvanischer Nebel aus dem Gepäckabteil

Per Knopfdruck wabert außerdem noch Original-Transsylvanischer Horrornebel aus dem umfunktionierten Gepäckabteil und macht den Gruseleffekt komplett. Rheinkieselsteine und die geraffte Kofferraumauskleidung in edlem Satinstoff runden das „Ruhe sanft, aber nicht leise”-Bild ab.

Viele weitere Einzelheiten bekräftigen den blutsaugenden Kontext, von unheimlich beleuchteten Einstiegsleisten mit „Dracula”-Schriftzug über die komplette Auskleidung des Innenraums in rot-schwarzem Alcantara® bis hin zur Airbrush-Lackierung mit dem Hauch des Todes.

„In der Veredelungsszene sind so genannte Mottofahrzeuge momentan das beherrschende Thema”, erklärt Thomas May-Englert, Leiter Produktpresse Dacia, das einmalige Projekt. „Da lag das Thema ,Dracula’ nahe. Außerdem wollten wir zeigen, wie gut die teuerste derzeit verfügbare Multimedia-Anlage mit dem günstigsten Auto auf dem deutschen Markt harmoniert.”

Highend-Multimedia-Anlage

Für kristallklaren Ton und gestochen scharfe Bilder sorgt die Alpine F#1Status-Anlage mit 6.1-Kanal-Surroundsystem, die rund dreimal so viel kostet wie das Basisfahrzeug. Zu den zwei 4-Kanal-Verstärkern und dem 10-Zoll-Subwoofer gesellen sich sechs 2-Wege-Einzelkanal-Komponentenlautsprecher sowie fünf LCD-Farbmonitore. Insgesamt wird der Ton über 16 Kanäle mit bis zu 1.600 Watt Leistung und 144 dB Dynamik eingespielt. Dies ergibt einen bislang unerreicht lebensechten und volumenstarken Raumklang, wahlweise von CD, CD-R, DVD, DVD-R oder MP3-Format gespeist.

Komplett neu gestalteter Innenraum

Um das System optisch ansprechend zu installieren und gleichzeitig optimale akustische Verhältnisse zu gewährleisten, gestalteten die Spezialisten des Brühler HiFi-Ausstatters de Swart den Innenraum komplett neu, einschließlich der Türtafeln, des Instrumententrägers, der Hutablage und der Rücksitzbank. Soundprozessoren, Frequenzweichen und Lautsprecher wurden exakt platziert und in neue, handgefertigte Verkleidungen aus glasfaserverstärktem Kunststoff eingebettet. Der Hochtöner auf der Fahrerseite und der Hochtöner in der Armaturentafel fahren per Elektromotor beim Einschalten der Anlage in die optimale Position für besten HiFi-Surroundsound.

DVD-Player und TV-Tuner eröffnen alle Möglichkeiten, sich unterwegs die Klassiker des Genres zu Gemüte zu führen, von „Nosferatu” über „Liebe auf den ersten Biß” und „Tanz der Vampire” bis zu „Dusk Till Dawn” und der „Blade”-Trilogie. Die Stromversorgung der Highendanlage sichert eine zusätzliche, besonders leistungsstarke Blei-Gel-Batterie, die sich gut versteckt im Kofferraum verbirgt.

Künstlicher Sternenhimmel

Der gesamte Innenraum einschließlich des Dachhimmels und aller Dachsäulen ist mit rot-schwarzem Alcantara® verschwenderisch ausgekleidet. 350 rote Leuchtdioden im Dachhimmel, den Sitzen und den Dachsäulen sorgen für die ganz spezielle Lichtstimmung im edlen Gruftambiente. Der künstliche Sternenhimmel erzeugt dank der elektronischen Steuerung stets neue, abwechslungsreiche Bilder.

Für den sportlichen Touch – Graf Dracula hat es bekanntlich vor Tagesanbruch besonders eilig – wurden zwei Recaro Sportster CS Schalensitze und ein 320 Millimeter kleines Sportlenkrad eingebaut. Zusammen mit der Tieferlegung, dem KW-Gewindefahrwerk und den 225/40 ZR 18 großen Michelin Pilot Sport Reifen auf Renault Alufelgen sind nun sehr dynamische Fluchten möglich – gerade auch auf den engen und kurvenreichen Sträßchen der Borgo-Schlucht in den Siebenbürger Südkarpaten.

Airbrush-Lackierung mit Gruseleffekten

Allerdings haben es die Verfolger leicht: An der auffälligen Airbrush-Lackierung ist der neue Dienstwagen des Grafen Dracula schon von Weitem zu erkennen. Auf der Motorhaube fletscht ein so genannter „Gargoyle” die spitzen Eckzähne. Diese Fabelwesen, hier als unheimlicher Zwitter aus Mensch und Fledermaus realisiert, werden von nervenstarken Zeitgenossen als Schutzpatrone geschätzt und dienten ursprünglich als Wasserspeier von Burgen, Kirchen oder Schlössern.

Die Wagenflanken zieren eisblaue Gemälde der zweispännigen Kutsche des Herrschers der Walachei, am Heck schimmert fahl im hellen Licht des Vollmonds des Grafen Schloss „Castelul Bran”. Den Blick in den Fond erschweren die rot-schwarz getönten hinteren Seitenscheiben und die ebenfalls undurchsichtige Heckscheibe.

So bleibt der „Sohn des Drachen” bei seinem genussvollen Biss in den alabasterweißen Hals seiner jüngsten Geliebten auch ungestört. Und wird beim verlängerten Schäferstündchen nicht vom plötzlich anbrechenden Tageslicht zu Staub pulverisiert.

An das Familiensilber muss der „Pfähler” dafür nicht gehen: Mit Gesamtkosten von lediglich rund 45.000 Euro (einschließlich 250 deutscher Arbeitsstunden) ist das edle Mobil für kapitalistische Blutsauger fast schon zu billig – typisch Dacia eben.



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