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Peugeot 308 SW - Praktische Kombis von Peugeot seit 114 Jahren

13 settembre 2008

Peugeot 308 SW - Praktische Kombis von Peugeot seit 114 Jahren


Mit seinem geräumigen Kofferraum, der zwischen 573 und 1.736 Liter Fassungsvermögen (nach VDA-Norm) bietet, und je nach Ausstattungsversion Platz für bis zu sieben Personen, steht der neue Peugeot 308 SW in guter Tradition. Denn bei Peugeot stellen geräumige und praktische Kombis seit vielen Jahrzehnten eine tragende Säule im vielfältigen Modellprogramm der Löwenmarke dar.

Genau genommen startet die Kombi-Historie von Peugeot im Jahr 1894, also wenige Jahre nach dem Start der Serienproduktion von Automobilen bei der Marke mit dem Löwen-Signet im Jahr 1891. Damals präsentierte Peugeot mit dem Typ 10 erstmals ein "Break" genanntes Fahrzeug. Dieser erste Break von Peugeot bot dank seiner zwei gegenüber angeordneten Sitzreihen Platz für fünf Personen – dies war bei den Autos der Frühzeit der motorisierten Fortbewegung nur sehr selten zu finden. Dass ein Break von Peugeot viel Platz für mitreisende Passagiere bietet, bewiesen auch der Typ 18 von 1897 mit Platz für acht Personen und der 1899 eingeführte Typ 29 mit zehn Plätzen.

Peugeot 202 begründet Tradition kleiner Kombis

In den Modellreihen 201, 301, 202 und 402 setzte Peugeot in den dreißiger Jahren dieses kundenfreundliche Prinzip fort und begründete die Tradition der Familiale-Modelle. Im aerodynamisch gestalteten 402 Familiale von 1938 beispielsweise, der damals schon serienmäßig mit Schiebedach ausgestattet war, standen sieben Sitzplätze zur Auswahl. Und der 201 Commerciale, der als geschlossener Kombi oder mit verglastem Laderaum, zweiteiliger Heckklappe und Notsitzen im Fond erhältlich war, begründete 1931 die Tradition kleiner Kombis, die heute mit dem 207 SW ihre aktuellste Fortsetzung findet.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieben praktische Kombis eine löwenstarke Domäne von Peugeot. Der 1948 eingeführte 203 oder der 1955 präsentierte 403, dessen Ponton-Karosserie in Zusammenarbeit mit Pininfarina entworfen wurde, sind zwei prägnante Beispiele der Nachkriegsära. In den sechziger und siebziger Jahren waren die mit spitzen Heckflossen bestückten 404 Break und 404 Familiale nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland populär.

Der 1965 vorgestellte 204 ging als erster Peugeot mit Frontantrieb in die Autohistorie ein. Heute ist dieses Konzept bei allen Pkw von Peugeot ein identisches Konstruktionsmerkmal. Geschichte schrieb der 204 Break auch als seinerzeit kleinster Diesel der Welt: 1968 feierte ein 40 PS starker Selbstzünder mit 1.255 Kubikzentimeter Hubraum seine Premiere.

Überaus beliebt waren auch 504 Break und Familiale von 1971, die mit ihrer charakteristischen Stufe im Dach für mehr Kopffreiheit bei den hinten sitzenden Passagieren sorgten. Der 1982 vorgestellte Peugeot 505 Break stellt mit einer Gesamtlänge von 4,90 Meter das bislang längste Break-Modell in der gesamten Peugeot-Geschichte dar. Die Modelle 405 Break und 406 Break verkörperten anschließend den französischen Kombi-Standard in der Mittelklasse, während 305 Break, 306 Break und zuletzt auch der 307 Break gekonnt kompakte Abmessungen und großes Ladevolumen vereinten.

Typbezeichnung SW für die aktuellen Kombi-Modelle von Peugeot

Die 307-Baureihe läutete im Jahr 2002 gleichzeitig eine neue Kombi-Ära bei Peugeot ein. Während der 307 Break einen klassischen Kombi mit geteilt umklappbarer Rückbank verkörperte, markierte der 307 SW mit großem Panorama-Glasdach und modularem Sitzkonzept mit Einzelsitzen im Fond und Platz für bis zu sieben Personen ein neues Fahrzeugkonzept.

Heute tragen alle Kombi-Modelle von Peugeot grundsätzlich nur noch die Zusatzbezeichnung SW: 207 SW, 407 SW und der neue 308 SW stehen gemeinsam für ein modernes Kombi-Konzept, das je nach Modellreihe und Ausstattungsversion die Vorzüge eines großen Panorama-Glasdachs, eines modularen Raumkonzepts mit bis zu sieben Einzelsitzen und eines dynamischen Karosseriedesigns darstellt.



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