Nachrichten automobil
Fiat Sedici: Elastische und Umweltfreundliche Motoren
|
|
"OFFROAD"-CHARAKTER FÜR DIE FREIZEIT
Der Fiat Sedici ist dafür geschaffen, jeden Fahruntergrund kompromisslos zu meistern. Das belegen das steife, verstärkte Chassis sowie ein elektronisch gesteuerter Allradantrieb, der für eine variable Antriebskraftverteilung auf die Vorder- und Hinterräder sorgt.
Im Besonderen kommt am Fiat Sedici ein neues Allradsystem - "On Demand"-Allradantrieb mit Zentraldifferential und drei Funktionsmodi - zum Einsatz, das die Fahrleistungen eines echten Geländefahrzeuges und den Fahrkomfort eines Straßenfahrzeuges in Einklang bringt. Es bildet die Synthese aus Allrad- und Frontantrieb, deren Vorzüge es vereint. Deshalb verhält sich das System des Fiat Sedici unter Normalbedingungen wie ein Zweiradantrieb, was einen sparsameren Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionswerte begünstigt. Wenn sich hingegen die Straßenbedingungen und folglich der Grip verschlechtern, arbeitet das System wie ein Allradantrieb und reguliert es automatisch die Antriebskraftverteilung zwischen der Vorder- und Hinterachse, was die Fahrsicherheit erhöht.
Kernstück dieses spezifischen Antriebssystems ist die elektromagnetisch betätigte Mehrscheiben-Trockenkupplung, die elektronisch gesteuert wird. Der elektrische Impuls, der das erforderliche Magnetfeld für die Kupplung der Scheiben liefert, wird ausgelöst, wenn die ABS-Sensoren eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Vorder- und Hinterrädern erfassen. Auf diese Weise ist eine rasche, unmittelbare Umschaltung vom Zweiradantrieb auf den Vierradantrieb möglich. Es braucht lediglich die Taste an der Armaturenblende betätigt zu werden, um einen der drei Betriebsmodi ("2WD", "AUTO" und "LOCK") auszuwählen, ohne dass ein separater Gangschalthebel erforderlich ist. Im Modus "2WD" bringen nur die Vorderräder das Antriebsmoment auf die Fahrbahn. Das Allradsystem ist nicht zugeschaltet und es bestehen keine "Energieverluste". Diese Funktionsweise ist für normale Fahrbedingungen (trockene Straße) und für einen minimalen Kraftstoffverbrauch die ideale Lösung.
In der Funktion "AUTO" wird die Traktion vornehmlich auf die Vorderräder übertragen. Die Verteilung des Antriebsmoments zwischen der Vorder- und Hinterachse wird automatisch kontrolliert. Das System liefert die optimale Antriebskraft an die hinteren Räder, wenn die Sensoren einen schwachen Grip erfassen, aber auch um einem Traktionsverlust vorzubeugen (zum Beispiel in der Beschleunigungsphase).
Im Modus "LOCK" ist die Antriebskraftverteilung gesperrt, um in Extremsituationen (Sand, Schlamm und Schnee) eine hohe Anfahrbereitschaft und -stabilität zu schaffen. Unter dieser Betriebsbedingung beträgt das Verteilungsverhältnis zwischen der Vorder- und Hinterachse 50:50. Diese Betriebsart ist bis 60 km/h aktiviert und schaltet dann automatisch auf "AUTO", um einen höheren Fahrkomfort sicherzustellen.
Dank dieses speziellen Allradantriebssystems und einer minimalen Bodenfreiheit von 19 Zentimetern kommt das neue Modell auch auf problematischen Schotterböden voran, wie die Böschungswinkel in Standard A beweisen. Das gilt für den Böschungswinkel hinten (31,1°), der dem von einer horizontalen Fläche aus im Rückwärtsgang befahrbaren Gefälle entspricht. Als weiterer Winkel kommt der Rampenwinkel (18,1°) zum Tragen, der dem maximalen Winkel einer dreieckigen (gleichschenkligen) Böschungskuppe entspricht, der ohne aufzusitzen befahrbar ist. Schließlich sei noch der Böschungswinkel vorn (20,3°) genannt, der von einem Geländewagen ohne mit der Karosserie festzusitzen bewältigt werden kann.
ELASTISCHE UND UMWELTFREUNDLICHE MOTOREN
Der Fiat Sedici ist mit zwei Motoren (1.6 Benziner und 1.9 Turbodiesel) ausgestattet, die mit einem Fünf- bzw. Sechsgangschaltgetriebe kombiniert sind, das sich durch eine hohe Schaltpräzision und geringe Schaltlasten auszeichnet. Insbesondere gewährleistet der 1.9 8v Multijet mit 120 PS in jeder Fahrsituation ausgezeichnete Leistungs- und Drehmomentwerte bei zugleich sparsamem Verbrauch. Er ist ein echtes Meisterwerk der Motorentechnik, das die Führungsposition von Fiat Auto in diesem Bereich bestätigt. Mit der Entwicklung des Multijet-Systems hat die Fiat Gruppe eine weitere bahnbrechende Pioniertat im Dieselantrieb geleistet. Und nicht zuletzt entspricht das Mulitjet-Aggregat des Fiat Sedici der Norm Euro 4 und wartet es serienmäßig mit einem Partikelfilter (DPF) auf, der Feinpartikel abscheidet. Das System, das zu Steuervergünstigungen berechtigt, ist de facto wartungsfrei und macht keine Additive für die Regenerierung erforderlich. In dieser Motorversion genießt das Fahrzeug auch in den Fällen unbeschränkte Bewegungsfreiheit, die aufgrund des Umweltschutzes Verkehrsbeschränkungen vorsehen.

1.9 Multijet mit 120 PS
Es handelt sich um einen Vierzylinder-Reihenmotor - Zweiventiltechnik - mit einer Bohrung von 82 mm und einem Hub von 90,4 mm. Er entfaltet eine Leistung von 120 PS (88 kW) bei 4.000 Touren und ein Drehmoment von 280 Nm (28,6 kgm) bei 2.000 Touren.
Der Motor erfuhr diverse technische Veränderungen, die auf die Steigerung der Leistungen und des Drehmoments im unteren Drehzahlbereich und die Verminderung der Betriebsgeräusche und Vibrationen abzielten. Die Aufladung des 1.9 Multijet mit 120 PS wird von einem elektronisch gesteuerten Turbolader mit variabler Geometrie übernommen, der die Leistungsabgabe optimiert, zugleich aber auch für ein hohes Drehmoment im unteren Drehzahlbereich sorgt. So stehen bereits 90 Prozent des maximalen Drehmoments zwischen 1.750 und 3.250 Touren zur Verfügung. Diese technischen Merkmale äußern sich in einem großen Fahrvergnügen sowie in wirklich außerordentlichen Fahrleistungen. Und nicht zuletzt entspricht der 1.9 Multijet den Emissionslimits nach Euro 4, wofür auch das EGR-System verantwortlich ist, das aus einem elektrisch betätigten EGR-Ventil, das direkt vom Motormanagement angesteuert wird, einem Kühler am Abgasrückführungsstrang und einem "Close Coupled"-Katalysator besteht. Und nicht zuletzt trägt zur Umweltfreundlichkeit dieses Antriebsaggregates auch der Partikelfilter DPF (Diesel Particulate Filter) bei. Es handelt sich um einen mechanischen Filter im Abgastrakt, der die "kohlenstoffhaltigen" Partikel physisch aus den Dieselabgasen abscheidet. Während des normalen Fahrzeugbetriebs registriert das Motormanagement eine Reihe von Daten (Einsatzzeit, Streckentyp, Betriebstemperaturen), auf deren Grundlage es die im Partikelfilter gesammelte Rußmenge bestimmt. Da es sich bei diesem Filter um ein Sammelsystem handelt, muss er regelmäßig durch Verbrennen der Kohlenstoffpartikel regeneriert (gereinigt) werden. Die Regenerierung wird automatisch vom Motormanagement in Abhängigkeit von der abgeschiedenen Menge und den Nutzungsbedingungen des Fahrzeugs gesteuert, ohne dass Additive oder spezielle Wartungseingriffe erforderlich sind.
Das Multijet-System der zweiten JTD-Generation
Die Grundlage der zweiten Turbodieselgeneration bilden weiterhin der hohe Einspritzdruck und die elektronische Steuerung der Injektoren und damit die Prinzipien der "Common Rail"-Technik. Es kommt lediglich ein weiteres Merkmal hinzu. Bei jedem Motortakt erhöht sich die Anzahl der Einspritzungen im Vergleich zu den bisherigen zwei Einspritzungen. Im Zylinder wird damit die gleiche Dieselmenge verbrannt, sie wird jedoch mehrfach aufgeteilt, wodurch der Verbrennungsablauf eine höhere Gradualität erhält. Zu den Vorteilen zählen eine höhere Laufruhe, eine Verringerung der Emissionen und eine Leistungssteigerung um etwa sechs bis sieben Prozent, gepaart mit einer Leistungsausbringung, die für ein noch besseres Fahrzeughandling sorgt.
Das sind beachtliche Resultate, vor allem weil sie an einem Motor erzielt werden, der nicht nur einen unglaublichen Technologiesprung im Verhältnis zu den Vorkammerdieseln darstellt, sondern auch gegenüber der ersten JTD-Generation riesige Verbesserungen einbringt.
Das Geheimnis des Multijet-Prinzips ruht in der Steuereinheit für die elektrische Öffnung und Schließung der Injektoren (sowie in den Injektoren selbst), die auch eine Reihe von sehr nah aufeinander folgenden Einspritzungen ausführen lassen kann.
Das Bauteil, das die Fiat Techniker eigens zu diesem Zweck entwickelten, gestattet (gemeinsam mit den Injektoren) die Durchführung von "Mehrfacheinspritzungen", die eine präzisere Kontrolle der Drücke und Temperaturen im Brennraum sowie eine bessere Ausnutzung der in die Zylinder eingelassenen Luft gestatten. Auf diese Weise werden in Hinsicht auf die Kontrolle des Verbrennungsgeräuschs, die Senkung der Emissionswerte und die Leistungssteigerung neue Bestwerte erzielt. Hinter dem Multijet-System verbirgt sich eine zeitaufwendige Entwicklungsarbeit. Zuerst haben die Techniker das Problem der Grenzen gelöst, die von den Steuereinheiten gesetzt werden.

Anschließend haben sie eine Tabelle der Benefits erstellt, die aus der Kreuzung einer bestimmten Folge an Mehrfacheinspritzungen (zwei Sekundäreinspritzungen, die sehr nah bei der Haupteinspritzung liegen; eine Sekundäreinspritzung, die der Haupteinspritzung nicht sehr nah liegt, plus zwei nah aufeinander folgende Sekundäreinspritzungen; eine Sekundäreinspritzung und dann, in einem bestimmten Abstand, zwei nah aufeinander folgende Haupteinspritzungen usw.) mit den verschiedenen Betriebsbereichen des Motors entstehen (Leerlaufbereich; niedrige Last und unterer Drehzahlbereich; hohe Drehzahl und mittelhohe Last; niedrige Drehzahl und hohe Last usw.).
Die Studie hat die Potenzialitäten des Systems herausgestellt, das stets große Vorteile bietet, die allerdings in dem einen oder anderen Fall je nach Einspritzsequenz und jeweiligem Betriebsbereich des Motors mehr oder weniger akzentuiert sind. In einigen Fällen entsteht eine Verkürzung der Anlaufzeiten und eine Verringerung der Rauchentwicklung, in anderen eine Drehmomentsteigerung und eine Geräuschminderung, in weiteren Fällen hingegen eine Verringerung der Emissionen und eine Steigerung der Laufruhe. Heute hat diese Forschung zur Entstehung der Multijet-Motoren geführt, darunter auch des 1.9 Multijet 8v mit 120 PS des Fiat Sedici.
1.6 16v mit 79 kW (107 PS)
Der Fiat Sedici kann mit diesem leistungsstarken, elastischen Vierzylinder-Reihenmotor mit Benzinantrieb und 1,6 Liter Hubraum ausgestattet werden, der eine Bohrung von 78 mm und einen Hub von 83 mm (vier Ventile pro Zylinder) aufweist und bei 5.600 Touren eine Leistung von 79 kW (107 PS) entfaltet.
Der neue Motor, der ideal für den Großstadtverkehr und kurvenreiche Landstraßen ist, wurde mit einem besonderen Augenmerk auf Fahrleistungen und Verbrauch konzipiert. Das ist Verdienst einer variablen Ventilsteuerung, die in jedem Drehzahlbereich das Drehmoment und die Leistung optimiert.
Es handelt sich um das VVT-System (Variable Valve Timing), das eine variable Verstellung der Ein- und Auslassventile gestattet. Dieses System ermöglicht einerseits die Optimierung der Zylinderfüllung und andererseits die Ausführung der internen EGR (Exhaust Gas Recirculation) infolge der überlagerten Öffnung der Ein- und Auslassventile mit einer erheblichen Verbesserung in punkto Emissionen und Laufkultur.
Auf diese Weise wird die vollständige Verbrennung und demzufolge die Ausbringung begünstigt. Die höhere Verbrennungseffizienz gestattet höhere Leistungen und eine Steigerung des Drehmoments im unteren Drehzahlbereich. Das Drehmomentmaximum von 145 Nm (14,8 kgm) wird bei 4.000 Touren bereitgestellt, das die Elastizität erhöht. Der Fiat Sedici in dieser Motorversion erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h und verzeichnet einen sparsamen Verbrauch: 8,9 l/100 km im innerstädtischen Zyklus, 6,1 l/100 km im außerstädtischen Zyklus und 7,1 l/100 km im kombinierten Zyklus. Mit diesen Zahlen erweist sich das Triebwerk als drehfreudiger und zugleich sparsamer Motor. Zu diesen Vorzügen fügt der 1.6 16v mit 107 PS mit niedrigen Emissionswerten eine hohe Umweltfreundlichkeit.
|
| Attenzione: si prega di non utilizzare un linguaggio offensivo, eventuali commenti volgari o offensivi saranno rimossi, così come link non giustificati. I commenti sono inseriti dai lettori, che se ne assumono la responsabilità |
|
Non sei registrato? Registrati, è gratis! |
|
|
Commento |
|
