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Fiat Sedici: Offroad-Charakter für die Freizeit

04 maggio 2006

Der Fiat Sedici ist dafür geschaffen, jeden Fahruntergrund kompromisslos zu meistern. Das belegen das steife, verstärkte Chassis sowie ein elektronisch gesteuerter Allradantrieb, der für eine variable Antriebskraftverteilung auf die Vorder- und Hinterräder sorgt.

Im Besonderen kommt am Fiat Sedici ein neues Allradsystem – „On Demand“-Allradantrieb mit Zentraldifferential und drei Funktionsmodi – zum Einsatz, das die Fahrleistungen eines echten Geländefahrzeuges und den Fahrkomfort eines Straßenfahrzeuges in Einklang bringt. Es bildet die Synthese aus Allrad- und Frontantrieb, deren Vorzüge es vereint. Deshalb verhält sich das System des Fiat Sedici unter Normalbedingungen wie ein Zweiradantrieb, was einen sparsameren Kraftstoffverbrauch und niedrige Emissionswerte begünstigt. Wenn sich hingegen die Straßenbedingungen und folglich der Grip verschlechtern, arbeitet das System wie ein Allradantrieb und reguliert es automatisch die Antriebskraftverteilung zwischen der Vorder- und Hinterachse, was die Fahrsicherheit erhöht.


Kernstück dieses spezifischen Antriebssystems ist die elektromagnetisch betätigte Mehrscheiben-Trockenkupplung, die elektronisch gesteuert wird. Der elektrische Impuls, der das erforderliche Magnetfeld für die Kupplung der Scheiben liefert, wird ausgelöst, wenn die ABS-Sensoren eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den Vorder- und Hinterrädern erfassen. Auf diese Weise ist eine rasche, unmittelbare Umschaltung vom Zweiradantrieb auf den Vierradantrieb möglich.

Es braucht lediglich die Taste an der Armaturenblende betätigt zu werden, um einen der drei Betriebsmodi („2WD“, „AUTO“ und „LOCK“) auszuwählen, ohne dass ein separater Gangschalthebel erforderlich ist. Im Modus „2WD“ bringen nur die Vorderräder das Antriebsmoment auf die Fahrbahn. Das Allradsystem ist nicht zugeschaltet und es bestehen keine „Energieverluste“. Diese Funktionsweise ist für normale Fahrbedingungen (trockene Straße) und für einen minimalen Kraftstoffverbrauch die ideale Lösung.

In der Funktion „AUTO“ wird die Traktion vornehmlich auf die Vorderräder übertragen. Die Verteilung des Antriebsmoments zwischen der Vorder- und Hinterachse wird automatisch kontrolliert. Das System liefert die optimale Antriebskraft an die hinteren Räder, wenn die Sensoren einen schwachen Grip erfassen, aber auch um einem Traktionsverlust vorzubeugen (zum Beispiel in der Beschleunigungsphase).

Im Modus „LOCK“ ist die Antriebskraftverteilung gesperrt, um in Extremsituationen (Sand, Schlamm und Schnee) eine hohe Anfahrbereitschaft und –stabilität zu schaffen. Unter dieser Betriebsbedingung beträgt das Verteilungsverhältnis zwischen der Vorder- und Hinterachse 50:50. Diese Betriebsart ist bis 60 km/h aktiviert und schaltet dann automatisch auf „AUTO“, um einen höheren Fahrkomfort sicherzustellen.

Dank dieses speziellen Allradantriebssystems und einer minimalen Bodenfreiheit von 19 Zentimetern kommt das neue Modell auch auf problematischen Schotterböden voran, wie die Böschungswinkel in Standard A beweisen. Das gilt für den Böschungswinkel hinten (31,1°), der dem von einer horizontalen Fläche aus im Rückwärtsgang befahrbaren Gefälle entspricht. Als weiterer Winkel kommt der Rampenwinkel (18,1°) zum Tragen, der dem maximalen Winkel einer dreieckigen (gleichschenkligen) Böschungskuppe entspricht, der ohne aufzusitzen befahrbar ist. Schließlich sei noch der Böschungswinkel vorn (20,3°) genannt, der von einem Geländewagen ohne mit der Karosserie festzusitzen bewältigt werden kann.


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