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Der neue Fiat Ducato: Ideal für Beruf und Freizeit

25 maggio 2006

Die Modellfamilie des neuen Ducato ist durch größere Außen- und Innenabmessungen des Laderaums (Länge, Höhe und Breite) und ein größeres Ladevolumen – von 8 m3 bis 17 m3 - gekennzeichnet. Auch die Zugänglichkeit und der Ladekomfort wurden verbessert und werden zu einem wahren Pluspunkt dieses Modells. Und nicht zu vergessen: Dank seiner Tugenden in punkto „Qualität und Zuverlässigkeit“ sichert der neue Ducato besonders niedrige Betriebskosten zu. Dieses Verdienst geht auch an seine drei Multijet-Motoren mit einer hohen Elastizität und progressiven Drehmomentabgabe, die sämtlich der Norm Euro 4 entsprechen und sich durch hohe Leistungs- und Drehmomentwerte auszeichnen.

Wie die Arbeitsaufgabe oder der gewerbliche Einsatz auch gestaltet sein mögen, das neue Modell beweist sich als der ideale, universell einsatzbereite Arbeitsgefährte. Zugleich bestätigt der neue Ducato, dank der akkuraten Konzeption in punkto Komfort und Ergonomie, auch seine Berufung zum Reisemobil. Es braucht in diesem Zusammenhang lediglich darauf verwiesen zu werden, dass das Fiat Modell in den letzten Jahren eine führende Rolle auf dem europäischen Markt übernommen hat: zwei von drei Reisemobilen werden auf der Basis eines Ducato Fahrgestells ausgerüstet.


Bessere Zugänglichkeit für größeren Ladekomfort


Eine besondere Aufmerksamkeit galt dem Ladebereich, damit für einen stressfreien und mühelosen Arbeitsalltag gesorgt ist. Die großen rechtwinkligen seitlichen und heckseitigen Türen gestatten gemeinsam mit der niedrigen Ladekante (535 mm) auch bei sperrigem Ladegut ein einfaches Beladen. Auch die Zugänglichkeit der Kabine wurde verbessert. Die Trittstufe für den Kabinenzugang wurde so gestaltet, dass die Position des Fußes beim Einstieg/Ausstieg optimiert ist, und ihre Höhe wurde auf 450 mm abgesenkt (beim Vorgängermodell waren es 500 mm).

Ebenfalls mit dem Ziel eines optimierten Zuganges zum Fahrzeug wurden weitere Maßnahmen ergriffen. Die Form der Außentürgriffe gewährleistet einen besseren Griffbereich und eine bequemere Öffnungs- und Schließbetätigung. Die Position und die Form der Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum wurden modifiziert, so dass nun die Sitzlehne weiter nach hinten gestellt werden kann, ohne den Zugang zum Laderaum über die seitliche Schiebetür zu beeinträchtigen, und das Nutzvolumen im Laderaum optimiert wurde.


Mehr Geräumigkeit und Platzangebot

Die Einflussgrößen auf die Sitzhaltung, die Position des Fahrersitzes und der Beifahrersitze, den Platzkomfort des Fahrzeuges und das Innenraumvolumen wurden so optimiert, dass der Nutzraum sowohl in der Fahrerkabine als auch im Laderaum erhöht wurde.

Die zur Anwendung kommenden Lösungen setzen das Fahrzeug an die Spitze seiner Klasse in Bezug auf das Nutzvolumen des Laderaums (von 8 m3 bis 17 m3 je nach Version) und zugleich auf das Patzangebot im Bereich der Fahrerkabine als auch der Fondpassagiere (bei den Versionen für den Personentransport). Im Vergleich zum Vorgängermodell bietet der neue Ducato vor allem für den Fahrer mehr Bewegungsfreiheit in der Länge (vom Gaspedal bis zur Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum).

Dank der neuen Fahrzeugmechanik wurden das zulässige Gesamtgewicht (bis zu 4 t) und die zulässigen Achslasten erhöht, was vor allem die Nutzung für besonders raue Transporteinsätze oder von umgerüsteten Fahrzeugen begünstigt. Und selbstverständlich dürfen auch die selbstregulierenden Radaufhängungen nicht vergessen werden, die den Komfort bei jedem Einsatz und jeder Arbeitsaufgabe optimieren.


Ein komfortabler Innenraum

Die großen Fensterflächen und die Position der A-Säule gestatten eine hervorragende Sicht und übernehmen damit einen der Pluspunkte des Vorgängermodells.

Der groß dimensionierte Außenspiegel bietet außerdem eine ausgezeichnete Sicht nach hinten, zudem sind drei unterschiedliche Außenspiegeltypologien mit unterschiedlicher Breite erhältlich: normale Karosseriebreite (2.100 mm) und erhöhte Karosseriebreite (2.200 mm und 2.350 mm) für Fahrgestelle.

In Bezug auf die Erreichbarkeit und Nutzbarkeit der Befehlselemente kamen für den neuen Ducato die modernsten Techniken für die virtuelle ergonomische Konfiguration zum Einsatz. Den Ausgangspunkt bildete ein „Ergonomiekonzept“, auf dessen Grundlage das Innenraumdesign und die Anordnung der wichtigsten Befehlselemente und Einrichtungen definiert wurden. Der Einsatz hochmoderner Simulationsprogramme sorgte überdies für die Verkürzung der Entwicklungszeiten im Verhältnis zum Einsatz von physischen Prototypentests. Das Endresultat ist dementsprechend ausgezeichnet: Sowohl die Instrumentierung als auch die Befehlselemente sind einfach erkennbar, ablesbar, erreichbar und nutzbar und befinden sich sämtlich in einer ergonomischen Position, so dass der Blick nur geringfügig von der Straße abgelenkt wird. Dank dieser Elemente erzielte das neue Fahrzeug ein Komfortniveau, das dem Spitzenstandard der Fahrzeugklasse entspricht.

Eine besondere Erwähnung sei dem Platzangebot des neuen Ducato vorbehalten. Um einen optimalen Sitzkomfort, d.h. die optimale Kombination aus Platzangebot und Fahrposition, zu gewährleisten, der für das Wohlgefühl unerlässlich ist, wurden anhand eines komplizierten Rechenmodells die verschiedenen Einsatzbedingungen simuliert. Die Rechensimulationen erfolgten unter Verwendung des Programms „Abita2000“, das „Human Scale“-Testpuppen verwendet, die für die europäische Bevölkerung repräsentativ sind.

Die ermittelten Resultate setzen den neuen Ducato mit einem hohen Sitzkomfort für jede männliche und weibliche Körperstatur an die Spitze seines Segments.

Hierfür sind neuen Merkmale des Fahrersitzes (Fußbodenabstand, Dachabstand und Einstellmöglichkeiten) sowie die Steigerung der Vor- und Rückwärtsverstellung durch eine Neupositionierung der Verstellschiene verantwortlich. Außerdem wurde die Neigungsverstellung der Rückenlehne von 18° auf 21° erhöht, was auch einer neuen Ausformung der Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum zu verdanken ist. Nicht zuletzt wurde auch die Schrägstellung der Lenksäule von 52° auf 41° verändert, so dass eine Fahrposition mit Pkw-Komfort erzielt werden konnte.

Die Position des Schalthebels am Armaturenbrett, die seit jeher zu den Pluspunkten des Ducato zählt, erfuhr eine weitere Optimierung. Auch die Pedalerie und die Lenksäule sind nun vollständig aufeinander ausgerichtet (diese technische Maßnahme vereinfacht das Fahren), während als Novum eine große Fußauflage eingeführt wurde, um auf langen Strecken und bei konstanter Geschwindigkeit (zum Beispiel auf der Autobahn) den Fuß ausruhen zu können. Und schließlich wurde auch die Bedienung für die Sitzhöhenverstellung optimiert, die besser positioniert und leichter erreichbar ist.


Niedrige Betriebs- und Wartungskosten

Der neue Ducato ist gleichbedeutend mit „Effizienz und Produktivität“, was sich für den Kunden in besonders niedrigen Betriebskosten äußert, da er stets auf ein Fahrzeug vertrauen kann, das für jede Arbeitsaufgabe in rauesten Einsatzsituationen und unter extremsten Klimabedingungen bereit ist.

Die Motoren des neuen Modells zeichnen sich durch Zuverlässigkeit (der Standzeitstandard entspricht der Lkw-Branche), lange Wartungsintervalle (bis zu 45.000 km), einen sparsamen Verbrauch (Minus sieben bis sechzehn Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell), herausragende Leistungen (Höchstleistung von 100 PS bis 157 PS) und durch eine hohe Laufkultur (Drehmoment bis zu 400 Nm) aus. Und selbstverständlich sind sie durchweg umweltfreundlich (Euro 4).

Diese Tugenden werden von Nutzfahrzeugkunden sehr geschätzt, denn sie fordern von ihrem Fahrzeug niedrige Betriebs- und Wartungskosten, Zuverlässigkeit (und damit Verringerung der Ausfallzeiten), hohe Kilometerleistung sowie große Elastizität im unteren Drehzahlbereich und bei beladenem Fahrzeug.


Leistungsstarke, elastische Motoren

Damit jeder Kunde in seinem Ducato ein Fahrzeug findet, das auch in punkto Fahrleistung und Verbrauch seinen besonderen Erfordernissen entspricht, wurde die Modellfamilie mit einer Motorenpalette ausgestattet, die ausschließlich Turbodiesel mit „Common Rail“-Direkteinspritzung der jüngsten Generation (Multijet) umfasst. Diese Aggregate warten mit bemerkenswerten Drehmoment- und Leistungsspitzen auf, die vollends mit dem bekannten Image des Fiat Ducato als brillantes Fahrzeug übereinstimmen.
Der Kunde hat daher die Wahl zwischen dem 2.2 Multijet mit 100 PS, dem 2.3 Multijet mit 120 PS (mit 130 PS für Reisemobile) und dem 3.0 Multijet mit 157 PS.

Die drei Triebwerke des neuen Ducato sind nach den Kriterien Rationalität, Effizienz und Zuverlässigkeit konzipiert und haben eine ausgezeichnete Leistungsausbringung, die sich in einem sparsameren Verbrauch und niedrigeren Emissionen (sie entsprechen sämtlich Euro 4) äußert. Ihre weiteren Vorzüge sind: höhere Laufruhe (aufgrund der Mehrfacheinspritzung), größerer Komfort (weniger Wechselmassen bedeuten weniger Vibrationen) und hohe Laufkultur (aufgrund einer progressiven Drehmomentabgabe, die ihrerseits durch eine optimierte Verbrennungskontrolle erreicht wird).

Weitere Grundmerkmale dieser Motoren sind die Zuverlässigkeit und die lange Lebensdauer, für die sehr strenge Tests bürgen, bei denen alle Einsatzbedingungen simuliert wurden (mehr als 7 Mio. Kilometer). Überdies wurden an den Testfahrzeugen hochmoderne Einrichtungen installiert (ähnlich der Blackbox von Flugzeugen), um alle Informationen über das Verhalten der neuen Motoren in Abhängigkeit von der Arbeitsaufgabe zu erfassen.

Das 2,3- und 3-Liter-Multijet-Triebwerk wurden mit zwei neuen Sechsganggetrieben kombiniert, die sich in Abhängigkeit von der Drehmomentabgabe des Motors unterscheiden, während für den 2.2 mit 100 PS ein Fünfganggetriebe gewählt wurde.

Das Multijet-System der JTD-Motoren der zweiten Generation
Dieses System stellt den neuesten Stand der Technik in Bezug auf das Management von hohen Einspritzdrücken (bis zu 1.600 bar) unabhängig von der Drehzahl des Motors und der eingespritzten Kraftstoffmenge dar. Die Verdichtung ist nicht nur vom Drehzahlbereich des Motors abhängig, sondern von verschiedenen Parametern, die der Steuereinheit über spezifische Sensoren gemeldet werden (Luft- und Kraftstofftemperatur, Motordrehzahl, Position des Gas-, Brems- und Kupplungspedals, Fahrgeschwindigkeit, Luftdruck und Kraftstoffdruck).

Das Schlüsselelement dieses Systems ist die elektronische Steuereinheit, die eine Reihe von auch sehr nah aufeinander folgenden Einspritzungen ausführen lassen kann (daher stammt der Begriff „Multijet“). Während jedes Motortaktes können sogar bis zu fünf Einspritzungen anstelle der bisherigen zwei Einspritzungen erfolgen. Im Zylinder wird daher die gleiche Dieselmenge verbrannt, die jedoch aufgeteilt wird, so dass ein progressiverer Verbrennungsablauf erzielt wird. Auf diese Weise werden in allen Betriebssituationen eine hohe Laufkultur, eine große Elastizität und eine hohe Ansprechbereitschaft erreicht, wodurch diese Triebwerke in ihrem Verhalten immer mehr den Benzinaggregaten gleichen.

Zu den weiteren Vorzügen zählen eine höhere Laufkultur, verringerte Emissionen und eine Leistungssteigerung, die von einer Ausbringung des Motors begleitet werden, die das Fahrzeughandling optimiert.

Bauweise der drei Antriebsaggregate
Alle Motoren des neuen Ducato sind mit vier Zylindern in Reihe – mit vier Ventilen pro Zylinder und zwei obenliegenden Nockenwellen – konfiguriert und verfügen über einen Turbolader mit fester Geometrie und einem Ladeluftkühler. Der Zylinderkopf besteht aus Alu-Legierung, das Kurbelgehäuse hingegen aus Eisenguss. Die Kolben sind mit Kühlschlangen ausgestattet (die Geometrie der Einlass- und Auslasskanäle wurde optimiert).

Zur Begünstigung eines raschen Kaltstarts ist die elektrische Kraftstoffpumpe in den Tank getaucht. Daraus ergibt sich des Weiteren der Vorteil, dass die Standzeit des Kraftstofffilters verlängert wird und bei vollständigem Kraftstoffverbrauch die Versorgung ohne Serviceeingriffe unverzüglich wiederhergestellt wird. Diese neue Pumpe gestattet eine verbesserte Gesamtausbringung.

Der Kraftstofffilter hat eine große Wasserabscheidekapazität, was Probleme infolge Beschädigungen der Pumpe und der Injektoren vermeidet. Zur Verringerung der Emissionen von Stickstoffoxid sind alle drei Motoren mit einem EGR mit Kühlung der zurückgeführten Abgase ausgestattet, die direkt vom Motormanagement angesteuert wird. Das Abgasaufbereitungssystem (bestehend aus einem Vorkatalysator und einem Hauptkatalysator) vervollständigt die Gasoxidierung und garantiert damit die neuen Abgaslimits gemäß Euro 4.
Nachstehend werden die spezifischen technischen und mechanischen Merkmale der einzelnen Motoren erläutert.

2.2 100 Multijet
Dieser Motor, der sich durch einen sparsamen Verbrauch und eine hohe Laufkultur auszeichnet (seine Drehmomentabgabe ist von 1.500 bis 2.700 Touren praktisch konstant), ist das ideale Antriebsaggregat für den Stadtverkehr. Es handelt sich um einen Vierzylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von 2.198 cm3 und 16 Ventilen, der ein Leistungsmaximum von 100 PS (74 kW) bei 2.900 Touren und ein Drehmoment von 25,5 kgm (250 Nm) bei 1.500 Touren entfaltet.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Konstruktion des Verbrennungssystems mit dem Einsatz neuer Lufteinlasskanäle im Zylinderkopf. Neuheiten stehen auch bei den Kolben an, die nicht nur mit einer Kühlschlange ausgestattet sind, sondern auch eine neue Kolbenbodengeometrie aufweisen. Mit dieser Lösung kann Kraftstoff unter hohem Druck im unteren Drehzahlbereich eingespritzt werden, was höhere Drehmomente gewährleistet.

Der 2.2 Multijet mit 100 PS unterscheidet sich auch durch sein geringes Gewicht (lediglich 180 kg), was für ein Nutzfahrzeug ein sehr wichtiger Faktor ist, da er für einen sparsameren Verbrauch und vor allem eine höhere Nutzlast bei gleich bleibendem zulässigem Gesamtgewicht bürgt.
In Hinsicht auf die Inspektionsintervalle ist der Ölwechsel alle 40.000 km vorgesehen und die Steuerkette als „wartungsfreies“ Bauelement ausgelegt.

2.3 120 Multijet
Der neue Motor ist die Weiterentwicklung des bewährten 2.3 JTD 110 PS, der das Vorgängermodell ausstattete. Er war Gegenstand zahlreicher Optimierungsmaßnahmen, die eine Leistungs- und Drehmomentsteigerung, eine Senkung der Betriebskosten und eine Erhöhung der Produktivität gestatteten. Der Motor wurde mit einer langen Lebenszeit (300.000 km) und einer starken Verlängerung der Inspektionsintervalle konzipiert. So stehen der Öl- und Filterwechsel alle 45.000 km (5,5 Liter Öl) und der Wechsel des Steuerriemens alle 240.000 km an.

Dank dem Multijet-Einspritzsystem entfaltet der neue 2.3 Multijet ein Leistungsmaximum von 120 PS (88 kW) bei 3.600 Touren und ein maximales Drehmoment von 32,6 kgm (320 Nm) bei 2.000 Touren mit einer konstanten Drehmomentabgabekurve in einem Bereich von 2.000 bis 2.800 Touren.

Diese bedeutenden Werte machen das Triebwerk ideal für den Stadt- und Überlandverkehr. Aufgrund der Robustheit, der hervorragenden Leistungen, der Agilität und des brillanten Langstreckenverhaltens eignet sich dieser Motor perfekt sowohl für den Personentransport als auch für den Verteilernahverkehr. Und selbstverständlich gestattet ein derart hohes Drehmoment dem Fahrzeug, auch im rauen Einsatz zu bestehen.

Die Bauweise des neuen Motors wurde mit einem Kurbelgehäusedeckel aus Gusseisen optimiert, dessen integrierte Dichtungen die Vibrationen auf ein Mindestmaß herabsetzen (die Ventilsteuerung erfolgt über einen Zahnriemen mit automatischem Riemenspanner).
Außerdem kommt ein Turbolader mit Wastegate-Ventil zum Einsatz, der in einem Drehzahlbereich oberhalb von 2.200 Touren die partielle und progressive Abströmung der Abgase gestattet. Damit wird in allen Drehzahlbereichen ein höheres Drehmoment bereitgestellt, was für ein besseres Fahrzeughandling sorgt.

Die Glühkerzen befinden sich direkt im Brennraum. Sie werden von der ECU angesteuert und gestatten eine beachtliche Verkürzung der Vorwärm- und Anlasszeiten, was auch die Belastung des Motors durch den Kaltstart bei niedrigen Außentemperaturen vermindert. Außerdem: Der Wasser/Öl-Wärmetauscher (Modine), die Ölpumpe, die Vakuumpumpe und die Kreiselpumpe des Wassers sind integriert. Weitere Neuheiten verzeichnen die Ölwanne (heute in hängender Einbaulage und mit einem Fassungsvermögen von 4,5 Litern) sowie der Ölfilter, der als Zweistufenfilter ausgelegt ist.

Um den Emissionslimits gemäß Euro 4 gerecht zu werden, verwendet der 2.3 Multijet mit 120 PS eine EGR (Exhaust Gas Recirculation), die von der Steuereinheit gemanagt wird und die teilweise Abgasrückführung zur Senkung der Emissionswerte vornimmt, während der Wärmetauscher die rückgeführten Abgase vor dem Wiedereinlass in den Brennraum kühlt.
Und nicht zuletzt gibt es eine Version des 2.3 Multijet für Fahrgestelle, die als Basis für Reisemobile dienen. Dieser Motor entfaltet ein Leistungsmaximum von 130 PS (95,5 kW) bei 3.600 Touren und ein maximales Drehmoment von 32,6 kgm (320 Nm) bei 2.000 Touren. Die Abgabe des Drehmomentmaximums erfolgt konstant in einem Bereich zwischen 2.000 und 2.800 Touren. Diese beachtlichen Leistungen wurden durch einen vergrößerten Turbolader und eine spezifische Tarierung erzielt.

3.0 160 Multijet POWER
Es handelt sich um den leistungsstärksten Motor des neuen Ducato mit einem Hubraum von 2.999 cm3, einem Leistungsmaximum von 157 PS (115,5 kW), das bei 3.500 Touren ansteht, und ein außerordentliches Drehmomentmaximum von ganzen 40,8 kgm (400 Nm), das nahezu konstant zwischen 1.700 und 2.500 Touren abgegeben wird.
Diese außerordentliche Elastizität sorgt für einen großen Fahrkomfort und einen leiseren Motorlauf.

Wie der 2.3 Multijet mit 120 PS ist auch der 3.0 Multijet mit 157 PS mit einem Turbolader mit Wastegate-Ventil, Glühkerzen direkt im Brennraum, die von der ECU angesteuert werden, und einer EGR ausgestattet, die für die Abgasrückführung verantwortlich ist. Zur Begünstigung eines raschen Kaltstarts ist die elektrische Kraftstoffpumpe in den Tank getaucht. Daraus ergibt sich des Weiteren der Vorteil, dass die Standzeit des Kraftstofffilters verlängert wird und bei vollständigem Kraftstoffverbrauch die Versorgung ohne Serviceeingriffe unverzüglich wiederhergestellt wird.

Außerdem verfügt das Dreiliter-Aggregat mit 157 PS über einen Kurbelgehäusedeckel aus Gusseisen mit integrierten Dichtungen und einem Doppelmassenschwungrad, das für eine erhebliche Eindämmung der vom Motor erzeugten Vibrationen und infolgedessen für eine starke Verringerung der Laufgeräusche sorgt. Die Ventilsteuerung wird von einer Kette mit zwei obenliegenden Nockenwellen übernommen.

Damit ist der 3.0 mit 157 PS der ideale Motor für Profis, die auf Leistung, Drehmoment und Elastizität Wert legen. Der starke, vielseitige Motor zeigt in allen Einsatzsituationen ein souveränes, sicheres Verhalten und gewährleistet dank einer hohen Drehmomentreserve, die dem Fahrer stets bereitsteht, eine hohe Kapazität. Vom Warentransport mit großen Gütervolumen auf langen Strecken und Geldtransporten bis hin zur Freizeit (teilintegrierte und integrierte Reisemobile) und zum Personentransport: Egal welche Aufbaukonfiguration und Gesamtgewichtsklasse, der neue Motor gewährleistet stets Produktivität, Performances und Laufruhe.

Überdies ist jedes Bauteil für einen rauen, langfristigen Einsatz konzipiert. So ist zum Beispiel die Ventilsteuerkette „wartungsfrei“, während der Öl- und Filterwechsel nach jeweils 45.000 km anstehen. Der 3.0 Multijet POWER macht keine Ölnachfüllungen zwischen den einzelnen Ölwechseln erforderlich. Bei der Inspektion, die alle 10.000 km empfohlen wird, wird sich der Ölstand stets auf einem Niveau befinden, der keine Nachfüllungen erforderlich macht.
Und schließlich wurden bei der Konstruktion des Motors vorbeugend Maßnahmen gegen potentielle Sickerstellen ergriffen, an denen kleine, für den Verbrauch irrelevante Verluste entstehen könnten, die jedoch am Motor störende Ablagerungen bilden können. Aus diesem Grund wurden zum Beispiel spezifische Ölkanäle gestaltet, so dass die Dichtungsstellen um mehr als die Hälfte reduziert werden konnten. Auch die äußere Sauberkeit eines Motors ist Zeichen von Qualität.

Robuste und zuverlässige Getriebe
Um Leistung und Drehmoment dieser Motoren vollends ausschöpfen zu können, wurden zwei neue Sechsgang-Schaltgetriebe entwickelt, die auch auf der Autobahn das Fahren mit niedrigen Motordrehzahlen gestatten. Außerdem verbessert das Sechsganggetriebe im Vergleich zu den traditionellen Fünfganggetrieben das Fahrverhalten des Fahrzeuges, was Laufruhe, niedrige Emissionen und hohe Leistungen begünstigt.

Der 2.3 Multijet ist mit einem Zweiachsgetriebe mit einem maximalen Drehmoment von 320 Nm und konischen Mehrfach-Synchronringen für den ersten, zweiten und dritten Gang ausgestattet. Das Getriebe für den 3.0 Multijet verfügt über drei Achsen (in kompakter Bauweise und in querer Einbaulage) und kann ein Drehmoment von maximal 400 Nm mit einer maximalen Zuladung von 4.000 kg plus 2.000 – 2.500 kg für den Anhänger übertragen. Für alle Gänge kommen konische Mehrfach-Synchronkörper (mit Ausnahme des 5. und 6. Ganges, Rückwärtsgang jedoch inbegriffen) zum Einsatz, während die Kabelzugbetätigung des Getriebes in allen Fahrsituationen einen hohen Bedienkomfort gewährleistet. Der 2.2 Multijet mit 100 PS hingegen ist mit einem spezifischen Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert.


Höchste Sicherheitsstandards

Sicheres Fahren: Das ist in zwei Worten das Konzept, das dem Projektteam bei der gesamten Entwicklung des neuen Ducato als Leitlinie galt. Ziel war es, ein Höchstmaß an Funktionalität und Qualität in punkto vorbeugende, aktive und passive Sicherheit zu bieten. Und damit vollzieht der neue Ducato im Vergleich zum Vorgängermodell einen Generationssprung. Das beweisen auch die zahlreichen hochmodernen elektronischen Features für den Insassenschutz und die Fahrstabilitätskontrolle (von der Bremsung bis hin zur Traktion).

Bremsanlage
Die servounterstützte hydraulische Bremsanlage besteht aus zwei unabhängigen diagonal angeordneten Bremskreisen. Sie erweist sich als besonders wirksam und sichert ein promptes, progressives Ansprechverhalten sowie kurze Bremswege zu. Die gesamte Modellfamilie ist an den Vorderrädern mit innenbelüfteten Scheibenbremsen (je nach zulässigem Gesamtgewicht mit einem Durchmesser von 280 mm oder 300 mm) und an den Hinterrädern mit vollen Scheibenbremsen ausgestattet (Durchmesser 280 mm oder 300 mm, in Abhängigkeit vom Fahrzeuggesamtgewicht).

Die Feststellbremse mit Bremstrommel befindet sich innerhalb der Scheibenbremsen („Drum in Hat“) und die Servobremsen mit großem Durchmesser (11 Zoll) weisen eine Aluminiumpumpe und lange Hübe auf, um auch bei extremer Überhitzung infolge eines intensiven Gebrauchs eine große Pedalhubreserve abzusichern.

ABS
Neben einer hervorragenden Bremsanlage wartet der neue Ducato serienmäßig mit dem Antiblockiersystem ABS 8 auf. Diese Anlage, die heute unter den erhältlichen Systemen die höchsten Standards bietet, besteht aus einer hydraulischen Steuereinheit mit acht Magnetventilen, vier aktiven Sensoren, vier Kanälen und einem Bremskraftverteiler EBD (Electronic Brakeforce Distribution). Letztgenannte Vorrichtung teilt die Bremswirkung auf die vier Räder auf, um deren Blockierung zu verhindern und in allen Fahrsituationen eine vollständige Fahrzeugkontrolle zu garantieren. Das System stimmt überdies seine Funktion auf die Haftbedingungen der Räder und die Leistungsfähigkeit der Bremsbeläge ab, deren Überhitzung es zudem einschränkt.

ESP (Electronic Stability Program)
Das ESP ist für die aktive Sicherheit verantwortlich und greift in Grenzsituationen bei gefährdeter Fahrzeugstabilität zur Aufrechterhaltung der Fahrzeugkontrolle ein. Es kontrolliert permanent die Haftung der Reifen auf dem Fahrbahnuntergrund in Längs- und in Querrichtung und stellt bei androhendem Ausbrechen aus der Kurve die Richtungsstabilität und die normale Straßenlage wieder her. Über Sensoren ermittelt es die Drehung des Fahrzeugs um die Hochachse (Gierwinkelgeschwindigkeit), die Querbeschleunigung des Autos und den Lenkradeinschlag (der die gewählte Richtung angibt). Es vergleicht anschließend diese Werte mit den von einem Computer berechneten Sollwerten und stellt – anhand eines komplizierten mathematischen Modells – fest, ob das Fahrzeug die Kurve innerhalb des Haftgrenzbereichs durchfährt oder ob die unmittelbare Gefahr des Ausbrechens mit der Front oder dem Heck besteht (Untersteuern und Übersteuern). Um die Richtungsstabilität des Fahrzeugs wieder herzustellen, erzeugt das ESP ein Giermoment, das dem stabilitätsgefährdenden Moment entgegengerichtet ist, indem es das entsprechende (kurveninnen- oder kurvenaußenseitige) Rad separat abbremst und die Motorleistung über die Drosselklappe reduziert.

Folgende Systeme sind fester Bestandteil des ESP:
• LAC (Load Adaptive Control). Der neue Ducato ist auch das erste Modell von Fiat, das diese Innovation aufweist. Es handelt sich um eine adaptive Lastkontrolle, die während der Fahrt den Lastzustand des Fahrzeugs und insbesondere das Gesamtgewicht und die Schwerpunktlage kontrolliert. Auf die Veränderung dieser Größen werden die Tarierungen und die Ansprechschwellen der Funktionen ABS, ASR und ESP abgestimmt.
• Hill Holder. Das System unterstützt den Fahrer bei Anfahrt auf Steigungen. Es tritt in Funktion, wenn die Steuereinheit des ESP die Neigungslage über einen Längsbeschleunigungssensor am Kabinenboden unter dem Beifahrersitz erfasst. Beim Anfahren auf Steigungen spricht das System bei eingelegtem ersten Gang und betätigtem Brems- und Kupplungspedal an. Hierbei wird der Druck der vorderen Bremszangen ca. weitere 2,5 Sekunden aufrechterhalten, nachdem das Bremspedal gelöst wurde, so dass der Fahrer problemlos anfahren kann.
• HBA (Hydraulic Brake Assistance). Der elektronisch gesteuerte hydraulische Bremsassistent HBA erhöht automatisch bei Panikbremsungen den Druck in der Bremsanlage.
• ASR (Anti Slip Regulation). Fester Bestandteil des ESP ist die Antriebsschlupfregelung ASR (Anti Slip Regulation), die bei jeder Fahrgeschwindigkeit mit Hilfe der Bremsen und des Motor-Managements die Traktion optimiert. Ausgehend von der Drehzahl der Räder, die von den ABS-Sensoren erfasst wird, berechnet das System den Schlupfgrad und aktiviert es zwei verschiedene Kontrollsysteme zur Wiederherstellung der Bodenhaftung. Wenn eine zu hohe Leistungsanforderung das Durchdrehen beider Antriebsräder bewirkt (zum Beispiel beim Aquaplaning oder bei Beschleunigung auf einer unebenen, verschneiten oder vereisten Fahrbahn), wird das Motormoment verringert. Wenn hingegen nur ein Rad durchdreht (zum Beispiel auf der Kurveninnenseite bei Beschleunigung oder dynamischen Lastwechselerscheinungen), wird dieses automatisch gebremst, ohne dass der Fahrer das Bremspedal zu betätigen braucht. Damit wird eine Wirkung ähnlich der des Sperrdifferentials erzielt. Auf diese Weise verzeichnet der neue Ducato auch bei schlechtem Grip eine ausgezeichnete Traktion.
• MSR (Motor-Schleppmoment-Regelung). Das System ist fester Bestandteil der ASR. Wenn abrupt der Gang heruntergeschaltet wird, spricht die MSR an. Damit wird das Motormoment erhöht und in diesem Fall eine zu hohe Schleppbewegung der Antriebsräder verhindert, die vor allem bei schlechter Bodenhaftung zum Stabilitätsverlust des Fahrzeugs führen kann.

Modernste Einrichtungen für den Rundumschutz
Der neue Ducato ist mit den fortschrittlichsten Einrichtungen und Techniken für den Schutz des Fahrers und der Fahrgäste ausgestattet. Hierzu wurde er zwanzigtausend Stunden Berechnungen, einhundertzwanzig Crash-Tests, einhundertfünfzig Simulationen mit dem HYGE-Schlitten und zweihundert Tests an Bauteilen und Baugruppen unterzogen. Diese Zahlen belegen das Engagement der Entwickler, den neuen Ducato zu einem der sichersten Nutzfahrzeuge in seinem Segment zu machen.

Das Chassis und die Karosserie wurden unter dem Gesichtspunkt eines wirksamen und sicheren Schluckverhaltens bei Unfällen konstruiert: Das Resultat ist eine steife Fahrzeugstruktur im Fahrgastbereich (so dass die Insassen vor Verletzungen infolge eindringender Objekte im Fahrzeug geschützt werden), die in den äußeren Bereichen mit wirksamen Knautschzonen zum Abfangen der Aufprallenergie versehen ist.

Es ist kein Zufall, dass die Torsionssteifigkeit des neuen Modells (Version mit mittlerem Radstand und mittelhohem Dach) um 30 % von 133.800 kgm/rad auf 174.700 kgm/rad gestiegen ist, obwohl der neue Ducato ganze 300 mm länger und der Laderaum 1,5 m_ größer ist.
Auch für die passive Sicherheit sind zahlreiche Features angesagt. Neben dem Full-Size-Fahrerairbag (mit zwei Auslösestufen) verfügt der neue Ducato über einen 120-Liter-Airbag (deaktivierbar) für den Beifahrer (bei Vorhandensein werden beide Beifahrer geschützt) und kann er auf Wunsch mit Seitenairbags (für den Schutz des Thoraxbereiches) und Kopfairbags für die vorderen Insassen ausgestattet werden. All diese Airbags werden von einer elektronischen Steuereinheit gemanagt, die über die diversen Sensoren am Fahrzeug festlegt, welche und wie viele Airbags bei Unfall auszulösen sind.

Sämtliche Sitze sind mit großzügig bemaßten Kopfstützen und Dreipunkt-Automatikgurten (mit Ausnahme des Mittelsitzes in der zweiten Sitzreihe bei den Versionen mit Doppelkabine) ausgestattet.


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