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Alfa Spider: Fahrspaß mit Alfa Romeo Feeling
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Und im Fall des neuen Modells werden sie zu wahren Stärken. So weist der Alfa Spider ein Radaufhängungsschema auf, dessen Entwicklung auf ein Höchstmaß an Performance abzielte. Für die Vorderachse kommt eine Doppellenkeraufhängung zum Einsatz, an der Hinterachse ist eine Multilink-Aufhängung zu finden.
Diese zeigen ein vorbildliches Schluckverhalten gegenüber Bodenunebenheiten und sorgen für ein lineares, präzises Ansprechverhalten der Lenkung, eine ausgezeichnete Straßenlage, ein Höchstmaß an Stabilität bei Manövern mit hoher Fahrgeschwindigkeit und die Agilität eines echten Alfa Romeo auf kurvenreichen Landstraßen. Nachstehend die zur Anwendung kommenden Lösungen und die unmittelbar vom Kunden wahrgenommenen Vorteile im Detail.
Vorderradaufhängung und Lenkung
Die neue Doppelquerlenkeraufhängung an der Vorderachse ist die ideale Lösung für eine präzise Kontrolle der Radbewegungen und eine räumlich fest eingeordnete Lenkachse. Die Bauweise entstammt der Renntechnik und verleiht dem Fahrzeug ausgezeichnete Fahrleistungen sowie eine hohe Lenkempfindlichkeit und -präzision. Die Doppelquerlenkeraufhängung, die bereits beim Alfa 159 und beim Alfa Brera zum Einsatz kommt, weist zahlreiche technische Optimierungen auf.
Vor allem wurde die Lenkachse weiter in die Nähe des Radmittelpunktes gerückt und die Ackerman-Ebene erhöht (größere Parallelität in der Radbewegung während der Lenkung), um eine erhöhte Kurveneintrittsbereitschaft zu erhalten, die auch dem unmittelbarsten Einlenkverhalten im Segment zu verdanken ist. Die Lenkung des neuen Alfa Spider ist durch ein ausgezeichnetes Lenkungsverhältnis (12,7° Lenkwinkel pro Millimeter Lenkeinschlag des Rades) mit insgesamt 2,25 Lenkradumdrehungen gekennzeichnet, was sich für den Kunden in einem direkteren Ansprechverhalten, einem besseren Lenkgefühl und einer einfachen Stabilitätskontrolle äußert.
Überdies hat die akkurate Abstimmung von Lenkgeometrie und Radkastenvolumen zur Realisierung großer Lenkwinkel geführt. Das gilt auch für sehr breite Reifen mit einer deutlichen Verbesserung des Wendekreisdurchmessers zwischen Kantsteinen (10,7 m).
Der neue Radträger wurde an seinen Verbindungsstellen mit den Lenkern definiert, wobei der verfügbare Freiraum innerhalb der Radfelgen in einem Höchstmaß ausgenutzt wurde, was die Seitensteifigkeit erheblich begünstigt.
Die Koaxialfeder- und Dämpfereinheit mit Zweirohrdämpfer wurde vergrößert, um ein besseres Schluckvermögen gegenüber Bodenunebenheiten zu gewährleisten. Der untere Aluminiumlenker vereint hervorragende Struktureigenschaften mit einem geringeren Gewicht. Der obere Lenker aus Aluminium verfügt über ein Trockengleitbuchsenpaar, das aufgrund der Robustheit und Zuverlässigkeit sowie als beste Lösung für ein progressives Ansprechverhalten der Lenkung gewählt wurde. Die Radaufhängung wurde an der Karosse über einen Rahmen mit geschlossener Geometrie befestigt, der im Vergleich zu der vorangegangenen Version mit einfacher Traverse eine größere Steifigkeit gewährleistet.
Hinterradaufhängung
Die neuen Hinterradaufhängungen in Mehrlenkerbauweise gestatten die effiziente Kontrolle der Radbewegungen bei gleichzeitig hervorragenden Leistungsresultaten. Die Lösung mit drei Lenkern und Querträger gestattete eine Optimierung der einzelnen Komponenten hinsichtlich der Längslasten für ein besseres Schluckverhalten gegenüber Fahrbahnunebenheiten und hinsichtlich der Seitenlasten für eine höhere Ansprechgeschwindigkeit, Stabilität und Bodenhaftung in Grenzsituationen.
Im Einzelnen sind die Hinterradaufhängungen des Alfa Spider durch die folgenden Merkmale gekennzeichnet:
• Erhöhter Verankerungspunkt des Längslenkers, der sich oberhalb des Radmittelpunktes befindet und einen längeren, flexibleren Hub der Radaufhängung gestattet. Damit wird das Überfahren von Hindernissen weniger verspürbar.
• Der Radträger aus Aluminium ist mit einer hochsteifen Radnabe der dritten Generation ausgestattet, an der sich die Verbindungsbuchsen für den Sturz- und den Längslenker befinden.
• Die vergrößerte Feder- und Dämpfereinheit mit Doppelrohrstoßdämpfer gewährleistet im Vergleich zu anderen konventionellen Lösungen einen besseren Kompromiss zwischen Handling und Komfort.
• Der Sturzlenker reguliert nicht nur den statischen Sturz, sondern hat auch zur Ausbildung einer Geometrie geführt, die einen hohen Sturzausgleich unter Rüttelbelastung gestattet, so dass der Reifen auch im Grenzbereich eine bessere Bodenauflage und eine gleichmäßige Abnutzung hat.
• Die hintere Hydraulikbuchse gewährleistet ein ausgezeichnetes Schluckvermögen gegenüber Fahrbahnunebenheiten und gestattet einen Rückzug des Rades beim Überfahren von Hindernissen.
• Die Traverse aus hochfestem Stahl ist von der Karosse durch vier Dämpfungsbüchsen isoliert, welche die hochfrequenten Schwingungen schlucken.
Das Alfa Romeo Allradantriebssystem Q4
Der Alfa Spider in der Version 3.2 V6 Q4 wartet mit einem permanenten Allradantrieb mit drei Differentialen auf. Es handelt sich um das neue System „Twin Diff.“, das die neueste Entwicklungsstufe des Torsen-C-Differentials darstellt.
Das Zentraldifferential des Alfa Spider ist ein Torsen-C-Differential, das als Neuheit das vordere Differential enthält, was erhebliche Vorteile in Hinsicht auf Abmessungen und Gewicht sowie Leistungen bewirkt. Es nutzt die vom vorderen Differential geschaffenen Kräfte sowohl zur Erhöhung der eigenen Sperrwirkung (35% im Traktionsbetrieb und 45% im Verzögerungsbetrieb) als auch zur Schaffung eines gewissen selbstsperrenden Effekts am Vorderachsdifferential (bis zu 20%) mit einer folglichen Verbesserung des Antriebs und der Stabilität bei Kurvenfahrt.
Die reguläre Antriebskraftverteilung des Systems Q4 erfolgt vorrangig auf die Hinterachse (43/57), um ein sportiveres Fahrverhalten zu gewährleisten.
Dank der eigenen Sperrwirkung kann das Zentraldifferential jederzeit das Antriebsmoment an die Achse verteilen, die eine bessere Bodenhaftung hat. Auf diese Weise kann, je nach Grip und Schlupf der vier Räder, von einer anfänglichen Antriebskraftverteilung automatisch, rasch und kontinuierlich auf eine vorderachsbetonte (72/28) oder hinterachsbetonte (22/78) Verteilung übergegangen werden.
Das „Alfa Romeo Allradantriebssystem Q4“ sorgt für die permanente, dynamische Verteilung der Antriebskraft auf die vier Räder und demzufolge für ein Höchstmaß an aktiver Sicherheit. Das System Q4 setzt damit den Allradantrieb nach der Philosophie von Alfa Romeo um: Ein im Wesentlichen „mechanisches“ System, dem die fortschrittlichste Elektronik hinzugefügt wird, um ein Höchstmaß an Komfort und Fahrvergnügen, gepaart mit höchsten Performances und vollständiger Sicherheit zu gewährleisten.
Das in technischer Hinsicht absolut bahnbrechende Fahrzeug bietet damit erhebliche Vorteile.
• Der permanente Allradantrieb Q4, dessen herausragendes Merkmal eine Weiterentwicklung des selbstsperrenden Torsen-C-Differentials (Twin Diff.) ist, begünstigt die Stabilität, das Fahrvergnügen und ein progressives Ansprechverhalten.
• Die hinterachsbetonte Antriebskraftverteilung leistet einen weiteren Beitrag zum Fahrvergnügen, da sie das Fahrzeughandling verbessert und zugleich bei plötzlichem Spurwechsel auf der Autobahn, wenn in Notfällen einem plötzlichen Hindernis ausgewichen werden muss, ein Höchstmaß an Stabilität zusichert.
• Sicheres Fahren bei schlechten Haftbedingungen ohne Eingriff der Elektronik in die Verteilung des Antriebsmomentes für ein gleich bleibendes Fahrvergnügen.
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