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Jaguar XKR: chassis, aufhängungen und bremsen

02 luglio 2006

Um den Komfort- und Handlingansprüchen sportlicher Fahrer zu entsprechen, hat Jaguar die Federn und Dämpfer des XKR im Vergleich zum XK nochmals verstärkt. Die Federraten wurden vorne um 38 und hinten um 24 Prozent erhöht. Auch die Kennung der geschwindigkeitsabhängig geregelten Servotronic wurde noch einmal geändert – sie spricht nun noch direkter an und bietet ein noch besseres Feedback zur Straße. Beide Maßnahmen sorgen für ein noch narrensichereres Handling, ohne dass gleichzeitig der Abrollkomfort gelitten hätte.

Zusätzliche Strebe zwischen den hinteren Stoßdämpferdomen

Dank der Stärke und Steifigkeit des XK-Chassis übernimmt das XKR Cabriolet das gleiche dynamisch-sportliche Fahrwerks-Set up wie das XKR Coupé. Einzige Modifikation im Vergleich zu den XK Coupé- und Cabrio-Versionen ist eine zusätzliche Strebe zwischen den Stoßdämpferdomen der Hinterachse zur Kompensation der deutlich strafferen Federraten.

Das computergesteuerte CATS-Fahrwerk (ein zweistufiges, adaptives Dämpfersystem zur
optimalen Balance zwischen einer komfortbetonten und sportlichen Abstimmung) sowie eine neues, abschaltbares Stabilitätsprogramm samt elektronischer Traktionskontrolle (Trac DSC) hat Jaguar mit Blick auf die zusätzlichen PS des Kompressor-Motors gleichfalls neu abgestimmt.

Ebenso bedeutend wie die gesteigerte Motorleistung sind die durch die innovative Aluminiumbauweise im Vergleich zum ersten XK/XKR erzielten Verbesserungen in den Bereichen Steifigkeit und Gewicht. Die erstmals in der Automobilindustrie realisierte Monocoque-Karosserie aus genietetem und verklebtem Aluminium wurde von Jaguar erstmals in der XJ-Limousine umgesetzt. Die in der Luft- und Raumfahrt seit langem bewährte Technologie unterscheidet sich erheblich von einem Aluminium-Gitterrohrrahmen mit separaten Aluminiumblechen. Beim XK und XKR ging Jaguar sogar noch einen Schritt weiter und integrierte vermehrt leichte Gussteile und Pressbleche aus Aluminium.

Gewichtsersparnis von 19 Prozent bei 40 Prozent mehr Steifigkeit

Tatsächlich ist das Alu-Chassis des neuen XKR sowohl als Coupé wie als Cabriolet deutlich leichter als das in Stahlbauweise produzierte Vorgängermodell – bei der offenen Variante beträgt die Gewichtseinsparung exakt 287 Kilo oder 19 Prozent. Auch in puncto Steifigkeit sind die Fortschritte enorm: 30 Prozent beim Coupé und 40 Prozent beim Cabriolet. Als Folge beschleunigt der XKR nicht nur schneller sondern ist auch sicherer, leiser und vibrationsärmer bei zugleich verbesserten Handling- und Fahreigenschaften.

Größere Bremsscheiben an der Vorderachse sichern dem Jaguar XKR eine allzeit verlässliche Bremsleistung. Der Durchmesser der innenbelüfteten Scheiben nahm von 326 auf 355 Millimeter, die Dicke von 30 auf 32 Millimeter zu. Zum Bremsen-Paket gehören des weiteren ein Vierkanal-ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD), ein hydraulisch geregelter Bremsassistent zur Bereitstellung der maximalen Verzögerungskraft bei einer Notbremsung sowie die schon aus den Modellen S-TYPE und XJ bekannte elektronische Parkbremse.



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