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Chevrolet setzt auf Flüssiggas - Herbst 2006
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Auch für seine jüngsten Neuheiten, den Epica in der oberen Mittelklasse und das SUV Captiva, bietet die Chevrolet Deutschland GmbH die Möglichkeit einer Autogas-Nachrüstung. Damit ist Chevrolet nach wie vor der einzige Hersteller in Deutschland, der Flüssiggas für seine komplette Modellpalette anbietet. Die Nachrüstung ist für alle aktuellen Chevrolet- und die jüngeren Daewoo-Modelle verfügbar. Chevrolet setzt dabei auf die bivalente Flüssiggas-Variante: Der Antrieb erfolgt wahlweise mit Autogas oder Benzin. Der Gastank fasst je nach Modell 36 bis 66 Liter (Matiz bis Captiva) und ist in der Reserveradmulde des Fahrzeugs untergebracht. Das Kofferraumvolumen wird somit nicht eingeschränkt (bei einigen Modellen erhöht sich lediglich der Boden des Kofferraums um maximal 30 mm), und auch der Benzintank bleibt von dem Einbau völlig unberührt. Per Knopfdruck kann zwischen den beiden Antriebsarten auch während der Fahrt problemlos gewechselt werden. Unter Berücksichtigung des leichten Mehrverbrauchs bei Gasbetrieb (plus ca. 10-15 Prozent) und eines ständigen Restvolumens im Gastank können je nach Fahrweise und Modell rund 500 km zusätzlich zur normalen Reichweite des Benzintanks erzielt werden.
Kunden können sowohl ihre gebrauchten Daewoo/Chevrolet-Fahrzeuge nachrüsten lassen als auch Neufahrzeuge mit Gasantrieb beim Händler bestellen. Bereits nach wenigen Monaten konnte Chevrolet beachtliche Erfolge verzeichnen, sogar die Chevrolet-Verantwortlichen wurden davon überrascht: „Das Potenzial, das wir zu Beginn unseres Engagements im April 2005 sahen, haben wir längst deutlich übertroffen“, erklärt Geschäftsführer Günther Sommerlad, „Heute ist etwa jeder zehnte Chevrolet, den wir verkaufen, ein Flüssiggas-Fahrzeug.“
Kontinuierlich bereitet sich Chevrolet auf die „Autogas-Zukunft“ vor und erweitert aufgrund der großen Nachfrage seine Kapazitäten. Alle teilnehmenden Service- und Handelspartner müssen dabei serviceorientierte Standards erfüllen, z.B. an speziellen Schulungen zu Themen wie „Einbau“ und „Wartung“ teilnehmen und moderne Analyseinstrumente im Autohaus besitzen. Somit ist gewährleistet, dass der Kunde die gewünschten Serviceleistungen beim Händler vor Ort in Anspruch nehmen kann. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die nächste Autogastankstelle nicht weiter als 30 Kilometer entfernt ist.
Für Flüssiggas-Neufahrzeuge gilt auch weiterhin die bisherige 3-Jahres- oder 100.000 km-Garantie, bei Nachrüstung gilt die gesetzliche Sachmängelfreiheit über 2 Jahre.
Günther Sommerlad, Geschäftsführer der Chevrolet Deutschland GmbH, ist von der Alternative Flüssiggas überzeugt: „Autogas hat inzwischen eine sehr große Verbreitung innerhalb Europas – das Tankstellennetz umfasst bereits über 15.000 Tankstellen, in Deutschland sind es schon rund 1.900 Stationen. Damit zeigt sich deutlich die Attraktivität dieser Antriebsalternative, die Umwelt und Geldbeutel schont. Unsere Kunden können rund 40 Prozent ihrer Treibstoffkosten sparen. So amortisiert sich die Umrüstung für jeden Einzelnen in sehr kurzer Zeit – gerade für Vielfahrer und Flottenbetreiber ein wichtiges Argument. Außerdem werden durch diese Alternative viele Menschen angeregt, sich ein neues, umweltschonendes Auto anzuschaffen – also genau das, was in Deutschland volkswirtschaftlich bewegt werden soll.“
Die Nachrüstung eines Chevrolet-Fahrzeugs auf Flüssiggasbetrieb kostet modellabhängig ab 2.090 Euro (unverbindliche Preisempfehlung).
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