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WTCC: Sprint an die Spitze – Porteiro gut auf sein Heimspiel vorbereitet

15 maggio 2008

WTCC: Sprint an die Spitze – Porteiro gut auf sein Heimspiel vorbereitet


In der FIA World Touring Car Championship 2008 brechen für Félix Porteiro (ES) neue Zeiten an. Der Spanier ist nicht länger das „Greenhorn“ in Reihen der BMW Länderteams, die Erwartungen an ihn sind gestiegen. Der Grund: In seiner Debütsaison 2007 konnte der BMW Team Italy-Spain Fahrer auf Anhieb für Furore sorgen. Seine große Stunde schlug in Brünn, wo er zunächst im Qualifying die Poleposition errang und im ersten Rennen den Sieg folgen ließ.

Allerdings hat sich Porteiro nicht nur den Ruf als schneller Youngster erarbeitet, sondern er konnte seine BMW Markenkollegen auch mit einer anderen Eigenschaft beeindrucken. „Aufgrund meiner Fitness nennen sie mich Rambo“, berichtet der Rennfahrer aus Castellón. „Der Spitzname ist bei der BMW Fitnesswoche 2007 entstanden. Dort haben wir die unterschiedlichsten Tests absolviert, unter anderem standen Klimmzüge auf dem Programm. Die anderen Jungs lieferten sich bei 25 ein hartes Duell. Zu dieser Zeit war ich aber schon bei 50 Klimmzügen. Damals hatte ich auch noch längeres Haar, so dass ich Sylvester Stallone wirklich ähnlich sah.“

Nicht umsonst war es Porteiro, der im Rahmen derselben Veranstaltung eine besondere Herausforderung als Schnellster meisterte: Es galt, die 22 Stockwerke des BMW Unternehmenssitzes in München zu erklimmen. Porteiro kam als erster BMW Pilot ganz oben an. Fitness hat für den ehemaligen GP2-Fahrer einen hohen Stellenwert. „Natürlich ist in einem Tourenwagen die Belastung auf die Nackenmuskulatur nicht so hoch wie etwa in der Formel 1“, erklärt er. „Allerdings muss man dennoch topfit sein, um den hohen Temperaturen im Cockpit trotzen zu können. Deshalb treibe ich viel Sport. Laufen und Radfahren gehören zu meinem Programm. Aber auch regelmäßiges Kartfahren ist anstrengend und hält fit. Außerdem gehe ich häufig in die Sauna, um an die Hitze gewöhnt zu sein.“

Auf den ersten Blick mag die Belastung der Piloten in der WTCC vergleichsweise niedrig erscheinen. Sie treten in zwei Sprintrennen von lediglich circa 50 Kilometern an. Dennoch können es sich die Fahrer laut Porteiro nicht leisten, ihren Körper zu vernachlässigen. „Um auch in der letzten Runde noch voll angreifen zu können“, meint er, „muss man voll und ganz auf seine Kräfte vertrauen können.“ Und das kann Porteiro ganz sicher.“

Porteiros Fitness-Tipp. „Für mich ist und bleibt das Joggen die beste Möglichkeit, mich in Form zu halten. Um denselben Trainingseffekt etwa auf dem Fahrrad zu erzielen, ist einfach deutlich mehr Zeit nötig. Drei Mal wöchentlich 45 Minuten laufen – damit tun Sie Ihrem Körper einen Gefallen. Und das Beste: Man kann diesen Sport auch betreiben, wenn man unterwegs ist.“



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